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Bundeskabinett: Leistungsschutzrecht macht Sommerpause

DPAFrühestens im September kann sich der Bundestag mit dem umstrittenen Leistungsschutzrecht befassen - und auch nur dann, wenn das Bundeskabinett bis dahin die Vorlage beschlossen hat.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...842737,00.html
  1. #1

    Bildunterschrift

    Würden der Autor und die DPA mal bitte die Bildunterschrift erklären?! "Touristen vor dem Reichstag in Berlin (Symbolbild): Frühestens im September" - heißt das, daß vor dem Reichstag zur Zeit keine Touristen zu sehen sind? Ist es ihnen verboten, den Rasen zu betreten? Haben die Touristen eine Sommerpause, und kommen vielleicht im September wieder, oder gar nicht?
    Ich würde mir wünschen, wenn SpiegelOnline in den Beiträgen die Werbung für die Amerikaner Facebook, Google & Co unterlassen und stattdessen unsere dt. Netzwerke in den Vordergrund schieben würde.
  2. #2

    Ist dieser Irrsinn schon so weit, dass er in knapp 2 Monaten beschlossen werden könnte? Das "Leistungsschutzrecht" ist ein schlechter Witz. Jeder Verlag können nicht nur genau und selbst entscheiden, was über Google & Co gefunden werden können soll. Sie können sogar entscheiden, welche Informationen dabei an Google übergeben werden sollen. Wer dann von den Suchmaschinen Geld dafür verlangt, dass sie die Suchresultate auch anzeigen, tickt nicht mehr ganz richtig.
    Dass die Verlage es geschafft haben, so etwas fast bis zur Gesetzesreife zu bringen, ist ein Irrsinn. Dass der Bundestag zu einen Quatsch schon bald beschliessen könnte ist keine Beruhigung, die man mit "frühestens" beschreiben würde. Vielmehr droht die Bundesrepublik schon bald zur internationalen Lachnummer zu werden, da Suchmaschinen die deutschen Ergebnisse komplett entfernen werden. Danach werden deutsche Sites nur noch aufgenommen, wenn diese bestätigen, dass ihre Inhalte nicht dem aberwitzigen Leistungsschutzrecht unterliegen.
    Die Verlage werden von Google & Co keinen müden Cent sehen. Viele unschuldige Hobbyverlinker werden abgemahnt und zur Kasse gebeten. Es wird ein Moloch einer Verwertungsgesellschaft eingeführt, Deutschland wird zur internationalen Lachnummer und wer kann surft über einen ausländischen Proxy. Will die Regierung und das Parlament dies wirklich?
  3. #3

    Kein Titel.

    Zitat von Spartacus Beitrag anzeigen
    Würden der Autor und die DPA mal bitte die Bildunterschrift erklären?! "Touristen vor dem Reichstag in Berlin (Symbolbild): Frühestens im September" - heißt das, daß vor dem Reichstag zur Zeit keine Touristen zu sehen sind? Ist es ihnen verboten, den Rasen zu betreten? Haben die Touristen eine Sommerpause, und kommen vielleicht im September wieder, oder gar nicht?
    Ich würde mir wünschen, wenn SpiegelOnline in den Beiträgen die Werbung für die Amerikaner Facebook, Google & Co unterlassen und stattdessen unsere dt. Netzwerke in den Vordergrund schieben würde.
    An welche Netzwerke denke Sie so? Schon gemerkt, dass das Internet keine nationalen Grenzen im engeren Sinne sieht?
    Welche Werbung wurde gemacht?

    Für Sie:
    Google wird im Kontext des Leistungsschutzrecht deswegen erwähnt, weil dieses Gesetz zum großen Teil genau auf diese Suchmaschine abzielt. Es soll am Indexdienst Googles mitverdient werden. Ihre Schelte an dieser Stelle ist deplatziert.

    Irgendwie frage ich mich, was Sie sagen wollten, denn zum Thema kann ich nichts lesen.
  4. #4

    Kein Titel.

    Zitat von Velociped Beitrag anzeigen
    Ist dieser Irrsinn schon so weit, dass er in knapp 2 Monaten beschlossen werden könnte? Das "Leistungsschutzrecht" ist ein schlechter Witz. Jeder Verlag können nicht nur genau und selbst entscheiden, was über Google & Co gefunden werden können soll. Sie können sogar entscheiden, welche Informationen dabei an Google übergeben werden sollen. Wer dann von den Suchmaschinen Geld dafür verlangt, dass sie die Suchresultate auch anzeigen, tickt nicht mehr ganz richtig.
    Sie haben recht. Etwas absurderes ist mir kaum unter gekommen. Die Verlage lassen sich indexieren, damit sie gefunden werden und darüber indirekt Umsätze generieren können. Nun wollen Sie für diese Dienstleistung Googles Geld. Hier kann man sehen, welche Blüten Lobbyarbeit trägt. Vor allem die Verlage versuchen immer wieder, alte Geschäftsmodelle über politische Einflussnahme ins neue Zeitalter zu retten und das ohne, selbst kreativ zu werden.

    Dieses Gesetzesvorhaben ist einfach nur dummdreist!

    NOINDEX ist das Mittel der Wahl. Aber hier wird deutlich, die Verlage möchten ja gefunden werden. Solche Vorhaben kann es nur in DE geben. GEZ, Leistungsschutzrecht, überzogene, weltfremde GEMA.

    Zitat von Velociped Beitrag anzeigen
    Die Verlage werden von Google & Co keinen müden Cent sehen. Viele unschuldige Hobbyverlinker werden abgemahnt und zur Kasse gebeten. Es wird ein Moloch einer Verwertungsgesellschaft eingeführt, Deutschland wird zur internationalen Lachnummer und wer kann surft über einen ausländischen Proxy. Will die Regierung und das Parlament dies wirklich?
    Die Abmahnindustrie wird sich freuen, Umsätze generieren und der Staat verdient durch Gewerbe- und Einkommenssteuern kräftig mit.
  5. #5

    lächersliches Gesetz

    Sehen da die Journalisten vor lauter Dollar-Zeichen die Realtität nicht mehr?








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