Wer lesen kann, ist im Vorteil: Dabei wird der Rechner nach einem Virenbefall so manipuliert, dass er beim Versuch, bestimmte Websites aufzurufen, gefälschte Versionen dieser Websites anzeigt, obwohl die korrekte Adresse angegeben wurde.
CorbisWer beim Online-Banking leichtfertig auf Betrüger hereinfällt, muss selbst für den Schaden haften. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Im konkreten Fall wurde ein Rentner um 5000 Euro geprellt. Er hatte zehn Tan-Nummern weitergegeben.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829504,00.html
Wer lesen kann, ist im Vorteil: Dabei wird der Rechner nach einem Virenbefall so manipuliert, dass er beim Versuch, bestimmte Websites aufzurufen, gefälschte Versionen dieser Websites anzeigt, obwohl die korrekte Adresse angegeben wurde.
Erinnert sich noch jemand an diese Sendung?
Da war der Fall von Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgaben, um die Ersparnisse von Rentern auf Falschgeld zu prüfen...
Muss dann die EZB haften?
Man kann nicht jeden Blöden beschützen, ansonsten wird das Leben für den Rest zu kompliziert - z.B. Überweisung meiner frz. Bank wo ich den Empfänger schriftlich(!) anmelden muss... dafür gibt es aber keine TANs, sondern nur noch ein 6-stelliges(!) Passwort
Artikeln immer das Gefuehl haben, dass nur der Kunde haftet, weiss ich auch nicht. Vielleicht haben Sie nicht zu Ende bedacht, dass man fuer eigene Dummheit selber haftet. Man stelle sich nur einmal Ihr Szenario in Wirklichkeit vor. Nicht auszudenken, welche Folgen das haette, nicht wahr!
Wurde sie nicht. Der Spiegel schafft es nur mal wieder nicht verständlich zu schreiben. Im Artikel steht zwar fälschlicherweise erst:
Allerdings heißt es dann später, im Detail und richtig:Im Jahr 2008 war auf der offiziellen Website der Bank des Kunden eine täuschend echt aussehende Aufforderung erschienen, zehn Geheimzahlen für Online-Überweisungen weiterzugeben, doch hatten Betrüger die Nachricht dort platziert. [...]
Es wurde also nicht die Seite der Bank gehackt.Dem Gericht zufolge war der Betroffene einem sogenannten Pharming-Angriff zum Opfer gefallen. Dabei wird der Rechner nach einem Virenbefall so manipuliert, dass er beim Versuch, bestimmte Websites aufzurufen, gefälschte Versionen dieser Websites anzeigt, obwohl die korrekte Adresse angegeben wurde.
kann man das, was der Rentner gemacht hat, nicht nennen. Das ist wohl eher Dummheit. Ich empfinde es als Frechheit, dass er für seine Dummheit die Bank verantwortlich machen will. Ich würde dem Rentner mit einem warmen "Auf Nimmerwiedersehen" das Konto kündigen.
Die offizielle Seite der Bank war ok. Der Rechner des Kunden war manipuliert.Dem Gericht zufolge war der Betroffene einem sogenannten Pharming-Angriff zum Opfer gefallen. Dabei wird der Rechner nach einem Virenbefall so manipuliert, dass er beim Versuch, bestimmte Websites aufzurufen, gefälschte Versionen dieser Websites anzeigt, obwohl die korrekte Adresse angegeben wurde.
Was ? Wo leben Sie ?
Der alte Mann ist halt auf Betrüger reingefallen, da kann man die Bank nicht in Haftung nehmen.
Hab grad einen größeren Betrag abgehoben , werde nächste Wo versuchen die Bank zu überzeugen das ich das gar nicht war :-)
Pishingmails hab ich immer gerne ausgefüllt, viel Phantasie war nicht nötig aber ich bekomme ja keine mehr.
Kunde übers Ohr hauen? Geht's noch? Der Mann hat aus eigener Doofheit jemandem 10 TANs gegeben, so dass dieser lustig Überweisungen tätigen konnte. Dann wurde damit die Überweisungen getätigt, die der Kunde dann doch nicht haben will. Pech. Was kommt als nächstes, wenn mir die teure Verpackung von eBay nicht gefällt, muß das auchdie Bank zahlen?
Menschen überweisen 24h am Tag, 7 Tage die Woche Geld. Dazu machen das wahrscheinlich hunderte Personen parallel. Wie soll die Bank da jetzt jeden Einzelnen kontaktieren, ob das soweit okay ist?! Jeden anrufen? Jedem einen Brief schreiben, sodsas die Überweisung dann 3 Tage später ausgeführt werden kann? Sorry, aber dieser Vorschlag ist doch so was von praxisfern.
Selbst wenn man die Grenze für Überweisungen, ab denen die Bank explizit nachfragen muss, auf sagen wir mal 500 € festsetzt. Was glauben Sie, wie viel Kriminelle jetzt wohl pro Überweisungan Geld transferieren? Bestimmt keine Beträge >= 500 €.
Nein, nein, hier sehe ich bei den Banken keine Schuld. Die Wichtigkeit und die Pflicht zur Geheimhaltung wird von den Banken gebetsmühlenartig geprädigt, was sollen sie denn noch machen?! Bei diesem Fall kann man nur sagen: Selbst Schuld.