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Bundesgerichtshof: Bankkunden haften für Fehler beim Online-Banking
CorbisWer beim Online-Banking leichtfertig auf Betrüger hereinfällt, muss selbst für den Schaden haften. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Im konkreten Fall wurde ein Rentner um 5000 Euro geprellt. Er hatte zehn Tan-Nummern weitergegeben.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829504,00.html
- #230 24.04.2012 19:25 von
Wieso
nicht ? Funktioniert doch in D einwandfrei. Der Typ, der soviel Schokoriegel gefressen (sorry, aber essen kann man in diesem Fall nicht mehr sagen) hat, dass er Diabetes bekommen und den Hersteller verklagt hat.
Der liebe Mitmensch, der den Bauern verklagt hat, weil der Hahn zu laut krähte. Urteil: Der Bauer mußte Schallschutzfenster im Hühnerstall anbringen und dafür Sorge tragen, dass der Hahn nur zu festgelegten Zeiten kräht.
Der studierte Mitmensch aus dem Nachbarort, der es fertigbrachte, dass in zwei Landkreisen zu Karfreitag die Fischereivereine keine frischen Fische mehr verkaufen durften, obwohl dies seit 60 Jahren gang und gäbe war und niemand von der evangelischen oder katholischen Kirche gestört hatte.
Von den Kirchenglocken und Kuhschellen wollen wir im Moment gar nicht reden.
Wir leben in einem Land, in dem die eigene Dummheit erfolgreich den Mitmenschen angelastet werden kann (mit entsprechender, entgeltlicher Ersatzpflicht).
Nicht mehr lange und wir haben amerikanische Verhältnisse. - #231 24.04.2012 19:27 von
- #232 24.04.2012 19:29 von
Sie sind also dafür, alte und technisch unversierte Menschen von technischen Innovationen auszugrenzen ja?
das ist ja wohl eine Diskriminierung der übelsten Sorte. Nur weil jemand technisch unversiert ist, muss man Ihn doch nicht gleich ausgrenzen.
Es gibt 80 Jährige, die wissen nicht mal wie man einen Computer einschaltet. Aber Sie wissen: PIN oder TAN gibt man nicht an Dritte weiter. Das ganze hat nichts mit Computerkenntnissen oder Online-Banking zu tun Es ist der Menschenverstand.
Nehmen wir mal an, der Rentner wurde per Post dazu aufgefordert die TAN an eine bestimmte Adresse zu schicken und tat es wirklich.
Sie würden sicher auch dafür plädieren, dass Rentner keine Briefe mehr schicken dürfen nicht wahr?
Verbot statt Aufklärung. Das ist ihre Argumentation.
es geht überhaupt nicht um dumm/schlau, jung/alt, verdient oder nichtverdient.
Es geht um einen Menschen, der selbstverschuldet, ohne grundlegende Internet/Computerkenntnisse fahrlässig gehandelt hat, und dann in Allerdreistigkeit uneinsichtig stur versucht die Bank für seinen Fehler verantwortlich zu machen. Er belastet unnötig die Gerichte und somit Steuergelder. Hätte er stillschweigend sein "Lehrgeld" akzeptiert, wäre alles ok oder nicht? - #233 24.04.2012 19:29 von
Und wieder falsch...
Doch, auch das funktioniert!
Zitat aus der Wikipedia:
Indizierte TAN-Liste (iTAN)
"Auch dieses Verfahren wird mittlerweile von Hackern auf zwei verschiedene Weisen angegriffen:
1. Durch Einblenden eines Formulars innerhalb des Online-Banking-Systems wird der Online-Banking-Kunde zur Eingabe mehrerer TANs inklusive Index-Nummer aufgefordert. Teilweise fragt die Schadsoftware („Virus“) die freien Plätze der TAN-Liste ab und gibt die entsprechenden Index-Nummern vor. Auf diese Weise erhöht der Hacker die Wahrscheinlichkeit, bei einer TAN-Anforderung nach einer in seinem Besitz befindlichen TAN gefragt zu werden, deutlich. Dies kann er im Nachgang versuchen, um damit eine betrügerische Überweisung auszuführen." - #234 24.04.2012 19:31 von
- #235 24.04.2012 19:32 von
Erinnert
mich immer wieder an meine Bekannten. Wieviel Mal habe ich deren Rechner neu installiert und darauf aufmerksam gemacht, dass der Virenscanner aktuell zu halten ist, nicht jeden Sch.... mit "Ja" oder "OK" zu bestätigen, ohne dass man weiß, was man tut und last not least: Leute, macht ein Backup eurer Daten.
Innerhalb kürzester Zeit habe ich wieder die gleiche Sache an der Backe.
Manche sind einfach unbelehrbar. - #236 24.04.2012 19:33 von
Wieso klar?
Meine Bank und sicher auch viele andere Banken bieten dem Kunden mehrere Möglichkeiten des Online-Bankings an. Kann mir nicht vorstellen, dass man zu TAN gezwungen wird. Es ist für die meisten Leute einfach naheliegend, weil sie "Internet" und "Online" ohnehin nur mit "Web-Browser" assoziieren und sich mit anderen Möglichkeiten oft auch gar nicht beschäftigen wollen.
Ich halte von diesem TAN-Unfug rein gar nichts und würde jedem zu HBCI mit Klasse-2-Kartenleser raten (Software am besten in einen Crypto-Container installieren und diesen nur während des Online-Bankings öffnen). Ohne überheblich sein zu wollen glaube ich, dem Otto-Normal-User sind solche Verfahren zu kompliziert (oder sogar zu hoch) und zu teuer (Sicherheit kostet eben). Wer will schon mit der Bank endlose Schlüssel austauschen und nach 3 Fehlversuchen bei der Pin-Eingabe die HBCI-Karte ruinieren (mir in 7 Jahren noch nie passiert)?
Fakt ist immer wieder: wer Ahnung hat ist besser dran. - #237 24.04.2012 19:36 von
- #238 24.04.2012 19:39 von
Zensur
Mit dieser Anmerkung haben Sie vollkommen Recht, die Banken werden sich etwas einfallen lassen müssen, angesichts der alternden Bevölkerung in Deutschland.
Ich wage die Prognose, daß es bald auch wieder ganz normale Bankfilialen mit richtgen Menschen hinter richtigen Schaltern geben wird. Wenn eine Bank sich dieser Erfordernis verweigert, sind die älteren Kunden für sie verloren. Und die Älteren sind es, die die grössten vermögen besitzen. - #239 24.04.2012 19:43 von
Damit das man meint ein Virenschutz hilft wirklich, fängt das Problem meist an. Muß man haben, aber das schützt trotzdem nicht zu 100%. Ich habe schon Rechner von Leuten wegen Virenbefall wieder neu aufgesetzt bzw. von Trojanern befreit, die hatten 2 Virenscanner und zusätzlich zum WIN7 Firewall noch einen zusätzlichen installiert. Das da die Gesetze geändert wurden, ist nur folgerichtig. Ich kann nur hoffen, dass ein vergleichbar Fall nach der neuen Rechtslage zu Gunsten des Kunden ausgeht. Die Banken können gerne die Arbeit auf den Kunden verlagern, das dabei entstehende Risiko sollen sie aber ruhig behalten.
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