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Bundesgerichtshof: Bankkunden haften für Fehler beim Online-Banking

CorbisWer beim Online-Banking leichtfertig auf Betrüger hereinfällt, muss selbst für den Schaden haften. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Im konkreten Fall wurde ein Rentner um 5000 Euro geprellt. Er hatte zehn Tan-Nummern weitergegeben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829504,00.html
  1. #160

    ISt doch oft naoch der Fall

    Zitat von rmuekno Beitrag anzeigen
    Dann darf ich nach Ihrer Meinung nach auch im hohen Alter noch autofahren obwohl ich blind und taub bin. Nett, hoffentlich sind dann Sie es denn ich nicht sehe oder höre.
    "Sehen kann ich nicht mehr gut, aber ich höre noch gut"
    Rentner in der Nachbarschaft.

    andere sind verantwortungsbewusster und lassen die Gattin fahren (er 96 sie 88).
  2. #161

    -

    Zitat von dedie Beitrag anzeigen
    Na dann zählen sie doch mal die diversen Verfahren auf, ich bin schon ganz gespannt.
    M-Tan auf's Handy, Chip-TAN mit entsprechendem Generator abseits des PCs. Beides Stand der Technik im Moment.
  3. #162

    Prinzipiell eine gute Idee

    Zitat von Nuernberger Beitrag anzeigen
    Auf eine griechische Bank ?
    Die Bundesregierung soll die 5000 Euro doch von den 100 Trillionen abziehen die sie nach Griechenland überweist und sie dem Rentner geben.
    …nur, auch wenn es durchaus möglich ist, dass die Empfänger griech. Staatsbürger sind, es könnten auch Russen, Albaner, etc. andere Staatsangehörige sein. Darum hab'ich bei einer Pauschalverurteiliung unserer Lieblings-Sündenböcke durchaus Bauchschmerzen.

    Im konkreten Fall würde ich das Geld eher von der griech. Bank zurück fordern, die keine Angaben zum Empfänger machen kann oder will.
  4. #163

    Zitat von thepunisher75 Beitrag anzeigen
    ...2008 beihnahe pleite, die Steuerzahler kommen für sie auf, aber die "eigene Verantwortung" tragen sie in dem Moment auch nicht, dafür das sie beihahe pleite gehen. NEIN, unsere Bankenbosse genehmigen sich sogar noch ein paar Boni für ihre tolle Leistung ! Und jetzt macht ein Kunde einen Fehler und verliert 5,000 € und haftet sogar noch dafür. Wissen sie woran micht das erinnert ? An die Lidl-Frau, die wegen 1.30 € ins Gefängniss musste, derweil derweil diverse Deutsche Politiker 50,000 € und mehr kassiert haben, obwohl sie in ihrer Amtszeit das Volk angelogen haben.....

    Scheinheilig ist hier noch milde ausgedrückt !
    Ihre hinkenden Vergleiche sind einfach nur daemlich.
  5. #164

    Ich praktiziere

    Zitat von pepito_sbazzeguti Beitrag anzeigen
    Sie fragen nach meiner Lösung? Ich sag's Ihnen - ich habe noch nie Online-Banking praktiziert und verzichte auch in Zukunft darauf.
    online banking seit der Zeit da hieß das Netz noch BTX
    ich habe in der ganzen Zeit keinen einzigen Pfennig respektive
    Cent verloren.
    fast alle Fälle in denen Gelder über online banking verloren gingen
    waren letztendlich die Kunden selbst schuld.

    Der Rest geht auf gehackte Kreditkarten, aber den Verlust können die
    Gesellschaften wohl verkraften, denn hier wird in den meisten Fällen
    das Geld ersetzt.

    Alles andere was über online banking erzählt wird sind Märchen.
    Nichts weiter.
    Ach ja, nein mir gehört keine Bank oder Kreditinstitut
  6. #165

    tja...

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Erst zehn TANs weitergeben, 5000 Mies machen und dann nochmal 10.000 für den Gang bis zum Verfassungsgericht.... Na ja, der hatte sicher eine dieser "Rechtsschutzversicherung"....

    Ulrich
    ..ja,oder wurde von einem armen Anwalt dazu bewogen...
  7. #166

    Zitat von box-horn Beitrag anzeigen
    Thema verfehlt, mein Bester. Thema lautet: Trottel (mit Verlaub) gibt trotz zahllos vorhandener allgegenwärtiger Warnhinweise 10 TANs in ohne Mühe als Phishing-Seite erkennbare Online-Seite ein - das war auch 2008 schon als vollkommen bescheuert bekannt. Gegen Idiotie ist jede Technik machtlos. Eine bekannte IT'ler Weisheit lautet, daß der größte Risiko-Faktor eines Systems dessen Nutzer ist.[...]
    Um genau zu sein lautet die Regel: "Wann immer ein Techniker (/Programmierer/Ingenieur) ein Verfahren entwickelt, welches absolut Idiotensicher ist, kommt die Natur daher und entwickelt einen noch größeren Idioten."
  8. #167

    Zynisch

    Zitat von tetaro Beitrag anzeigen
    Wie alt sind Sie? Und haben Sie vielleicht Verwandte die 80 Jahre alt sind?
    Und meinen Sie, dass Sie selbst noch technisch auf dem Laufenden sind, wenn Sie mal so alt sind?
    dann müssen sich die alten Zausel eben eine Bank suchen, die eine Filiale vor Ort hat.... Die Sparkassen freuen sich sicher...

    Das ist auch nicht diskriminierende - wenn ein alter Mann freiwillg ein Damenrad nutzt, weil er nicht mehr auf den Sattel kommt, dann sollten andere "Gebrechen" - der aktuellen Zeit nicht mehr so recht folgen zu können zählt dazu - auch zu entsprechenden Erkenntnissen führen.

    Ehrlicherweise ist das aber kein "Privileg" des Alters - Dussel gibt es auch in jüngeren Jahren.
  9. #168

    Zitat von glaubblosnix Beitrag anzeigen
    In dem Artikel steht zwar nicht wie alt der Rentner war, aber warten Sie mal ab wenn Sie 80 Jahre alt sind und von der zukünftigen Technik überrannt werden.
    das ändert aber nichts an der Richtigkeit des Urteils.
    Viele ältere Menschen gingen früher zur Bank wo der freundliche "Bankbeamte" die Überweisung für den handschriftlich ausfüllte. Diesen Service bieten die Banken heute nicht mehr an.
    Ich kann mir durchaus vorstellen das viele alte Menschen einfach mit dem Internet überfordert sind.
    dann müssen sie sich eben doch selbst um das Ausfüllen kümmern, oder jemanden darum bitten. Villeicht kommt ja irgendwann bei den Banken, wenn der BabyBoomBauch im höheren hilfebedürftigen Rendenalter ist, ein Servicemensch für derartige Dinge zurück.
    Die Eingabe von TAN´s ist eine veraltete Technik und die Bank sollte ihre Kunden besser schützen - technische Möglichkeiten gibt es genug, z.B. TAN per SMS, Kartenlesegeräte etc.
    ja. Inzwischen. Falls der Kunde das wünscht. Unsere Kartenlesegeräte sind auch eher eine Zumutung...
    Was mich allerdings am meisten wundert ist das man den Kontoinhaber bei der griechischen Bank nicht ermitteln konnte.
    Kann man in Griechenland ein Konto auf Zuruf eröffnen? Dann sollte die griechische Bank haften.
    wofür? So auf Verdacht? Was kann die griechische Bank für die kriminellen Neigungen ihrer Kunden?
  10. #169

    Zitat von edwin.schwartz Beitrag anzeigen
    manchmal treibt das schon kuriose Blüten: Die COMMERZBANK-Filiale in Bad Neunahr hat keine Kasse mehr, Geld gibt's da nur am Automaten - kein Witz !
    Nö, kein Witz sondern durchaus sinnvoll. Banküberfälle lohnen sich nicht mehr.

    Zum Thema Sicherheit, ein PC mit dem man Online-Banking macht muss sicher eingerichtet werden. Wer das nicht kann solljemand fragen des es für ihn tut. Die Bremsen am Auto repariert auch nicht jeder selbst und verklagt dann den Autohersteller wenn sie nicht mehr funktionieren.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten das sehr sicher zu gestalten.
    Zum Beispiel eine Banking-Software statt dem Browser.
    c't-Bankix hatte ich schon erwähnt aber auch jede andere ist deutlich sicherer als der Browser.


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