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Bundesgerichtshof: Bankkunden haften für Fehler beim Online-Banking
CorbisWer beim Online-Banking leichtfertig auf Betrüger hereinfällt, muss selbst für den Schaden haften. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Im konkreten Fall wurde ein Rentner um 5000 Euro geprellt. Er hatte zehn Tan-Nummern weitergegeben.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829504,00.html
- #150 24.04.2012 17:13 von
hat das einer behauptet? Sie brauchen die TANs nur für konkrete Geschäftsanfälle, und da nur jeweis einen. Keineswegs mehr als einen
Sie sagen es: EINE gültige TAN. Nicht 10. Oder alle.Wie ist denn z.B. die Umstellung auf das iTAN-Verfahren abgelaufen...? Oder wie aktiviert ihr eine neue TAN-Liste?
Zumindest bei den Banken mit denen ich bisher zu tun hatte, war für die Aktivierung immer eine gültige TAN aus der letzten Liste erforderlich.
bei mir nicht.Bei der ersten Freischaltung sogar mehrere.
WENN es gut gemacht ist. Ich habe so etwas noch nicht gesehen, und ich habe mit 15 Jahren Online-Nutzung ordentlich Netzerfahrung.Wenn es gut gemacht ist, hat selbst ein technisch versierter Nutzer *überhaupt* keine Chance eine Manipulation zu erkennen, wenn ein Schadprogramm im Hintergrund erst einmal die Kontrolle übernommen hat.
Darüberhinaus, und das ist das wichtigste, kann die Bank nicht für das in Haftung genommen werden, was sich an Viren auf dem PC des Anwenders herumtreibt - mit der nötigen Vorsicht und einem guten Virenschutz kann an die Gefahren erheblich reduzieren.
ändert es etwas am Ergebnis?Alle die hier "selbst Schuld schreien" sollten im Hinterkopf behalten, dass irgendwann auch ihre 5000€ sein könnten...
Ganz recht. Das und das in den Wind schlagen elemetarster Warnungen vor damals bereits umfänglich bekannten Phishing-Methoden ist die alleinige Verantwortung des Opfers. Die Bank trifft dafür nicht die mindeste Mitschuld.Was man dem Opfer in dem Fall tatsächlich vorwerfen könnte, ist, dass er zugelassen hat, dass sich auf seinem Rechner ein Schadprogramm einnisten konnte. - #151 24.04.2012 17:13 von
- #152 24.04.2012 17:15 von
- #153 24.04.2012 17:15 von
sehr gut kluggesch... aber eine viel zu aufwendige methode... ich denke es wird eine e-mail gewesen sein die den kläger auf eine identisch aussehende webseite gelotst hat, aber das ist natürlich alles spekulativ. eine antiviren software auszutricksen, was mit ihrer methode notwendig wäre, ist schon ne andere hausnummer...
- #154 24.04.2012 17:15 von
Ihnen ist aber der Unterschied zwischen Homeland Security, Verfassungsschutz und BND auf der einen Seite und der Polizei auf der anderen Seite geläufig ?
Das beweist leider nicht, dass die Überwachung nicht funktioniert (auch wenn Sie das gerne so interpretieren) sondern es beweist, dass die Gewaltenteilung funktioniert. Die Polizei hat nämlich keinen Zugriff auf diese Daten, wenn es um nur 5000 Euro geht. - #155 24.04.2012 17:15 von
Windoof
sollte er verklagen, das Betriebssystem ist so beschissen, das solche Art von Betrügereien erst möglich werden.
Es gibt bessere Betriebssysteme die noch nichteinmal was kosten und Virenfrei laufen, die wenigsten hier wissen was davon, weil sie sich nicht informieren, Das Tan verfahren gibt es schon seit Anfang des Jahres nicht mehr.
Der alte Mann war und ist vermutlich nicht mehr in der Lage das Internet zu verstehen und gutgläubig war er auch noch.
Beispiel
Zwei alte Damen (beide über 80) sind mit ihrer Schreibmaschine zur Reparatur in einen Laden gedackelt, zurückgekommen sind sie mit einem Laptop und einem Drucker inkl. Internetvertrag.
Die Beiden waren auch nach 4 Wochen nicht zu überzeugen das kaum einer die E-mails an die Verwandschaft mitlesen kann/will.
Das mit dem Pishing, haben sie aber letztendlich verstanden.
Nach wie vor schreiben sie Briefe, drucken sie aus und versenden per
Post dafür skypen die beiden wie die Weltmeister, Banking nur persöhnlich. - #156 24.04.2012 17:16 von
- #157 24.04.2012 17:16 von
- #158 24.04.2012 17:17 von
- #159 24.04.2012 17:18 von
Re: Wie soll das praktisch gehen?
Bei der Commerzbank ist das so, und man kann sich vorstellen dass es weitestgehend vollautomatisch softwaregestützt läuft. Sowohl unplausible Transaktionen der Kreditkarte als auch ungewöhnlich hohe Überweisungen eines Privatkunden lösen aus, dass man angerufen wird um zu erfragen, ob das OK sei. Bei mir ist mal die Kreditkartennr. missbraucht worden, angeblich habe ich lauter grenzdebile Computerspiele in den USA gekauft, das gab einen Anruf und alles konnte storniert werden. Neulich hab ich 10000 EUR überwiesen, das gab auch einen Anruf. Die Stimme der Bankmitarbeiterin klang so, als ob sie sich Sorgen um meinen Geisteszustand oder Alkoholpegel mache :-)
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