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Bundesgerichtshof: Bankkunden haften für Fehler beim Online-Banking

CorbisWer beim Online-Banking leichtfertig auf Betrüger hereinfällt, muss selbst für den Schaden haften. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Im konkreten Fall wurde ein Rentner um 5000 Euro geprellt. Er hatte zehn Tan-Nummern weitergegeben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829504,00.html
  1. #110

    -

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ...öb er Online-Banking nutzt, in 9 von 10 Fällen wird mit NEIN geantwortet - viel zu unsicher !
    Aber das war schon immer so und wird auch so bleiben.
    Ich habe schon mit BTX Onlinebanking genutzt, bisher komplett ohne Probleme. Aber etwas Hirn und gesunden Menschenverstand sollte man schon mitbringen - es ist eben wie im Auto, auch dort ersetzt das Navi nicht das Denken.
  2. #111

    Es ist nicht anzunehmen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer beim Online-Banking leichtfertig auf Betrüger hereinfällt, muss selbst für den Schaden haften. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Im konkreten Fall wurde ein Rentner um 5000 Euro geprellt. Er hatte zehn Tan-Nummern weitergegeben.

    Bundesgerichtshof: Kunden haften für Fehler beim Online-Banking - SPIEGEL ONLINE
    ...dass das Urteil nach den neuen europäischen Richtlinien anders ausfällt! Es handelt sich in diesem fall um grobe Fahrlässigkeit.
  3. #112

    Zitat von trick66 Beitrag anzeigen
    Nicht die Seite der Bank wurde gehackt sondern der Rechner des Klägers.
    der rentner ist opfer eine phishing- attacke geworden. es wurde weder die bank, noch der rechner des rentners gehackt. wenn schon dann bitte richtig klugsch..... !

    es zwingt niemanden den rentner das internet zu nutzen. noch gibt es andere wege eine transaktion zu tätigen und auch der rentner darf sich ruhig informieren... das solche phishing attacken eine frechheit sind, sehe ich genauso.

    wenn man manche kommentare hier liest, könnte man übrigens meinen das manche user selbst in den nächsten minuten opfer einer einer solchen attacke sein könnten. also lieber mal informieren und nicht die ganze kraft für kommentare im spiegel forum verwenden! :-)
  4. #113

    Zitat von pepito_sbazzeguti Beitrag anzeigen
    Das wäre ja ein Wunder, wenn diese Angelegenheit nicht letztinstanzlich auf den Bürger abgewälzt würde. Welches Gericht würde wohl zuungunsten einer Bank entscheiden?
    Was wäre denn ihre Lösung?

    Soviel Blödheit noch zu unterstützen und die Bank haftbar zu machen?

    Dann wird es keine 24h dauern wenn so geurteilt werden würde, bis sich eine neue Betrugsmasche etabliert, und zwar geht die dann so:

    Der Kunde gibt einfach mutwillig einem dritten seine Tans, die beiden haben sich vorher abgesprochen bzw. im Netz dazu verabredet, der Kunde reklamiert bei der Bank das ihm seine 10 Tans abhanden gekommen sind durch eine Phishing Seite, und leider natürlich auch 5000€ dadurch, die Bank muss zahlen, die beiden machen halbe halbe und nehmen sich die nächste Bank vor.

    Denken Sie doch ma nach, wie unlogisch wäre sowas denn? Haftet etwa auch ihr Autohändler wenn Sie einem wildfremen die Schlüssel geben weil der Sie auf einem Autibahnparkplatz unter einem billigen Vorwand vollquatscht? Trickbetrug, Pech gehabt -> aber mal die Verantwortung für die eigene Dummeheit auf irgendwen anders schieben wollen ist ja wohl das letzte und würde dem Betrug erst richtig Tür und Tor öffnen, wenn der dumme deutsche antibanken Wutbürger jetzt nicht mal mehr zum selber denken verdonnert werden kann sondern sämtliche Schäden in unbegrenzter Höher an die nächste Bank abschieben kann.

    Unglaublich was manche Menschen für Einfälle haben.
  5. #114

    Zitat von Xangod Beitrag anzeigen
    Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, daß es heute zu Tage nicht möglich ist einen Kontohalter zu ermitteln und einen Zahlungsverkehr nachzuvollziehen. Selbst in Griechenland muß das doch möglich sein.
    In Griechenland sind die allermeisten Banken noch nicht einmal in der Lage, Bardevisen eines Nachbarstaates (Bulgarien) in Euro zu wechseln. Eigenerfahrung.
  6. #115

    Online Banking Sicherheitstip!

    Der Bank kann man in diesem konkreten Fall keine Schuld geben.
    Der Kunde hat hier sehr fahrlässig gehandelt.

    Wer die Sicherheit beim Online Banking erhöhen möchte, dem kann
    ich die Software c't Bankix vom Heise Verlag empfehlen.
    Die Software ist gratis und kann auf CD bzw. USB-Stick kopiert werden.
    Man sollte beachten, dass der USB-Stick einen mechanischen Schreibschutzschalter besitzt, damit nach der Installation kein schreiben auf diesen möglich ist!
    Nach der Installation wird der PC einfach von CD bzw USB-Stick gebootet (gestartet).

    Mehr Infos gibt es hier:
    Sicheres Online-Banking mit Bankix | c't
  7. #116

    Zitat von adal_ Beitrag anzeigen
    Richtig. Daher wären die Banken gut beraten, Onlinebanking endlich idiotensicher zu machen, wenn sie denn den Massenmarkt anstreben.

    Es gibt diverse Verfahren für sicheres Onlinebanking auch von infizierten Computern aus. Besonders dreiste und primitive Phishing-Methoden, wie im vorliegenden Fall, hätten automatisch auch keine Chance mehr.
    Na dann zählen sie doch mal die diversen Verfahren auf, ich bin schon ganz gespannt.
  8. #117

    Zitat von adal_ Beitrag anzeigen
    Wie doof dürfen online-Kunden sein, wie schlau müssen sie sein?

    Ich hoffe, der europäische Gerichtshof macht den Banken Beine, dass sie die längst vorhandenen technischen Möglichkeiten nutzen, um das - für sie schließlich lukrative - Onlinebanking "idiotensicher" zu machen.
    das problem lag nicht bei der bank!
  9. #118

    Zitat von trick66 Beitrag anzeigen
    Nicht die Seite der Bank wurde gehackt sondern der Rechner des Klägers.
    Doch, im Artikel steht sinngemäß, die Seite der Bank sei gehackt worden, aber ich nehme an, das ist eine versehentliche Ente.
  10. #119

    Zitat von matthyk Beitrag anzeigen

    Wenn es gut gemacht ist, hat selbst ein technisch versierter Nutzer *überhaupt* keine Chance eine Manipulation zu erkennen, wenn ein Schadprogramm im Hintergrund erst einmal die Kontrolle übernommen hat. Alle die hier "selbst Schuld schreien" sollten im Hinterkopf behalten, dass irgendwann auch ihre 5000€ sein könnten...
    Was man dem Opfer in dem Fall tatsächlich vorwerfen könnte, ist, dass er zugelassen hat, dass sich auf seinem Rechner ein Schadprogramm einnisten konnte.
    Es werden nie miene 5000€ sein.
    Weil ich kein Onlinebanking mache :-)








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