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Bundesfinanzministerium: Griechenland soll auch nach Euro-Austritt Hilfsmilliarden be

AFPEin Euro-Austritt Griechenlands bedeutet nach SPIEGEL-Informationen nicht das Ende der Hilfszahlungen. Nach Plänen des Berliner Finanzministeriums soll Athen weiterhin Gelder aus dem EFSF-Rettungsschirm für seine Staatsanleihen bekommen - um die Folgen für die anderen Euro-Länder abzuschwächen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832839,00.html
  1. #1

    ....

    Juncker warnte davor, den Druck auf Griechenland noch weiter zu erhöhen. "Ich rate dringend davon ab, dass wir den Griechen über den Zaun zurufen, was sie zu tun haben. Wir sollten die Griechen selbst entscheiden lassen."

    Hat der Juncker eigentlich noch alle Tassen im Schrank.
    Wo das hinführt wenn man die Griechen selbst entscheiden lässt haben wir doch gesehen.
  2. #2

    Ausverkauf der Deutschen

    Aha ich verstehe: anstatt der Griechen will Schäuble die deutschen Steuerzahler sich selbst überlassen. Von denen hat er nämlich 77 Mrd. Euro sinnlos verpulvert, wenn jetzt das passiert, was jedem Normalbürger mit auch nur geringstem wirtschaftlichem Verständnis von Anfang an klar war - dass Griechenland die Schulden nicht zurückzahlen kann und eine eigene abwertbare Währung braucht. In Griechenland ist schon passiert, was auch hier kommen wird: Das Volk gibt den Politikern endlich die Quittung.
  3. #3

    Außerdem müssen wir sicherstellen, dass die Griechen ihre Rüstungseinkäufe in Deutschland noch mit Euro und nicht in Drachmen bezahlen können.
  4. #4

    Das war doch wohl klar

    ...aber wie sag ichs meinem Kinde?
    Leider hat der große 'eitverlust von wenigstens 2-3 Jahren bis zu dieser Erkenntnis, dass die Pleitekandidaten nicht im Euro zu halten sind bzw. sein werden, nur zu einer Verschärfung der Problematik - sprich noch höhere Schulden - geführt.
    Hier waren eindeutig unabhängige (!) Experten und das Volk schlauer als die beharrungswütige Machtnomenklatur!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Euro-Austritt Griechenlands bedeutet nach SPIEGEL-Informationen nicht das Ende der Hilfszahlungen. Nach Plänen des Berliner Finanzministeriums soll Athen weiterhin Gelder aus dem EFSF-Rettungsschirm für seine Staatsanleihen bekommen - um die Folgen für die anderen Euro-Länder abzuschwächen.

    Möglicher Euro-Austritt: Griechenland soll weiter EFSF-Gelder bekommen - SPIEGEL ONLINE
    Wir müssen uns wohl auf lange Sicht damit abfinden, daß unsere Straßen und die sonstige Infrastruktur verrotten und für uns und unsere Kinder immer weniger Geld da ist, obwohl Steuern und Abgaben ständig real steigen. Da können auch die kosmetischen nominalen Verdummungssenkungen die derzeit bei den Rentenbeiträgen kolportiert werden nicht drüber hinwegtäuschen.

    Unser Wohlstand wird - auch dank der kommenden Inflation - immer weiter dahinschwinden, denn Kohl und seine Epigonen haben uns in ihrem Euro-Wahn zu Schuldsklaven, zu Bürgen statt zu Bürgern gemacht und den einst sauberen und ehrlichen europäischen Gedanken für eigene Zwecke mißbraucht und verkauft.
  6. #6

    Das ist doch Quatsch !

    Dann sollen die EU-Banken direkt von der EU "gesponort", also unterstützt werden. Der Zahlungsumweg über Griechenland bedeutet doch nur, dass etliche Milliarden dort versickern ohne die Schuldenlast zu verringern. Griechenland muss raus aus dem EURO und die EU muss ihre eigenen Banken schützen. Die Griechen können dann ihre Drachme wieder einführen und kräftig abwerten, um wettbewerbsfähig zu werden. Alles andere kriegen die Griechen nicht gebacken, dazu müßte dieses Volk mehr von Wirtschaft verstehen. Wie wenig selbst die Landesführung von "wirtschaften" versteht, sieht man an der fehlenden Auszahlung von Sozialhilfe seit April. Nur die Wahlkampfhilfe von 30 mio. EURO aus dem Staatssäckel, die funktioniert.
  7. #7

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Außerdem müssen wir sicherstellen, dass die Griechen ihre Rüstungseinkäufe in Deutschland noch mit Euro und nicht in Drachmen bezahlen können.

    Wenn die Griechen und unsere anderen Freunde ihre Schutzgeldforderungen bei uns eintreiben wollen brauchen sie halt starke Argumente.
  8. #8

    Rettung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Euro-Austritt Griechenlands bedeutet nach SPIEGEL-Informationen nicht das Ende der Hilfszahlungen. Nach Plänen des Berliner Finanzministeriums soll Athen weiterhin Gelder aus dem EFSF-Rettungsschirm für seine Staatsanleihen bekommen - um die Folgen für die anderen Euro-Länder abzuschwächen.

    Möglicher Euro-Austritt: Griechenland soll weiter EFSF-Gelder bekommen - SPIEGEL ONLINE
    SPON schreibt: "Der europäische Rettungsschirm soll nach Plänen des Bundesfinanzministerium demnach nur jene Beträge streichen, die direkt an den Haushalt Griechenlands gehen. Jene Milliarden, mit denen die Staatsanleihen bedient werden, die die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen ihrer Rettungsmaßnahmen übernommen hat, sollen hingegen weiter fließen".
    Also, es geht nicht um GR Rettung, sondern um die EU Bankenrettung!
  9. #9

    Es ist nötig, aber schwierig, hier sachlich zu entscheiden.

    Vielfach beerrschen Emotionen den Diskurs - manchen Leuten tun Griechen leid, denen es jetzt schon so schlecht geht, daß sie sich umbringen, manche Leute finde wichtig, daß Griechen für ihre Fehler leiden, daß sie nach all der Verschwendung auf Pump nun harte Zeiten durchmachen.

    Nichts davon hilft dem Rest Europas weiter, weder Mitleid noch Strafe. Wichtiger ist, rational zu überlegen, was beispielsweise Deutschland schaden und was ihm helfen könnte. Was kostet es, die Anleihen zu bedienen, was kostet es, sie nicht zu bedienen? Das sind die wesentlichen Fragen.








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