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Bundesfinanzministerium: Griechenland soll auch nach Euro-Austritt Hilfsmilliarden be

AFPEin Euro-Austritt Griechenlands bedeutet nach SPIEGEL-Informationen nicht das Ende der Hilfszahlungen. Nach Plänen des Berliner Finanzministeriums soll Athen weiterhin Gelder aus dem EFSF-Rettungsschirm für seine Staatsanleihen bekommen - um die Folgen für die anderen Euro-Länder abzuschwächen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832839,00.html
  1. #150

    CDU stürzt uns in den Abgrund

    Solange es keine Finanztransaktionssteuer gibt, wird es immer wieder Finanzkrisen geben. Die CDU sorgt nur dafür, dass Rüstungskonzerne und Banken noch mehr Geld bekommen - wohin fließen denn die Milliarden? Die griechische Bevölkerung wird weiter ausgepresst, bis "Europa" für sie unerträglich wird. Nach dem Austritt wird das nächste Land ausgepresst. Wir Deutschen haben davon nichts - im Gegenteil: Deutschland macht immer mehr Schulden, die dann an Banken und Rüstungskonzerne gehen.
    Aufgehalten werden kann dieser fatale Prozess nur, indem die CDU endlich abgewählt wird.
  2. #151

    Zitat von hasekatze Beitrag anzeigen
    ...eigentlich geht es wirklich bei den Griechenland-"Hilfen"? Es kann (und wird?) offenbar geschehen was will - die sogenannten Hilfen fließen offenbar ungebrochen - auch nach einem möglichen Euro-Austritt Griechenlands. Das widerspricht - zumindest an der Oberfläche - allem sonstigen Abzock-Gebahren der Finanzer in den Banken. Was also sind deren wahre Interessen? Nächstenliebe ist es nicht.
    “Nach Auffassung der Piratenpartei NRW verstößt der ESM-Vertrag gegen die im Grundgesetz verankerten fundamentalen Rechtsprinzipien und Grundsätze einer demokratischen Staatsordnung wie den Parlamentsvorbehalt und das Rechtsstaatsprinzip sowie gegen die Transparenz-Grundsätze der Piratenpartei. Zudem ist der ESM nicht geeignet die grundlegenden Solvenzprobleme sowie die Leistungs- und Zahlungsbilanzdefizite einiger Euroländer in den Griff zu bekommen.

    Die Piratenpartei NRW kritisiert insbesondere das intransparente und voreingenommene Zustandekommen des Vertrages. Optionen, die nicht eine Rettung des Finanzsektors vor größeren Ausfällen risikoreicher Investments vorsahen, standen durch die Einbeziehung der Finanzlobby in die Vertragsgestaltung von vornherein nicht auf der Agenda.

    Die vom Steuerzahler im schlimmsten Falle zu tragenden Verpflichtungen durch den ESM (plus EFSF plus erstes Griechenland-Rettungspaket) betragen einen Umfang, der nach Ansicht der Piratenpartei nicht alleine vom Bundestag legitimiert werden kann. Wir fordern daher einen Volksentscheid in Deutschland über den ESM. Sollte es dazu nicht kommen, fordert die Piratenpartei NRW aber zumindest eine öffentliche Anhörung über den ESM-Vertrag im deutschen Bundestag – insbesondere mit Kritikern des Vertrags. Weiterhin muss der Vertragstext allen Parlamentariern im endgültigen Wortlaut auf Deutsch mindestens zwei Wochen vor der abschließenden Beschlussfassung vorliegen, damit jedem Mandatsträger eine eingehende Prüfung und Beratung möglich ist.”
  3. #152

    Was alles nur in Bluff für NRW?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Euro-Austritt Griechenlands bedeutet nach SPIEGEL-Informationen nicht das Ende der Hilfszahlungen. Nach Plänen des Berliner Finanzministeriums soll Athen weiterhin Gelder aus dem EFSF-Rettungsschirm für seine Staatsanleihen bekommen - um die Folgen für die anderen Euro-Länder abzuschwächen.

    Möglicher Euro-Austritt: Griechenland soll weiter EFSF-Gelder bekommen - SPIEGEL ONLINE
    Fürs Publikum rufen sie "Rausschmiss", hinter den Kulissen bereiten sieweitere Zahlungen an Griechenland vor. Das bestätigt meinen Eindruck, dass die Griechen-raus-Rufe von Schäuble und Westerwelle reine Wahlkampfmanöver für NRW waren. Juncker hat dies offenbar begriffen und die Berliner Populisten schon mal zurrückgepfiffen... Déjà Vu - Lost in EUrope
  4. #153

    Zahlungen an Greichenland

    Zitat von lostineu Beitrag anzeigen
    ...hinter den Kulissen bereiten sieweitere Zahlungen an Griechenland vor. Das bestätigt meinen Eindruck, dass die Griechen-raus-Rufe von Schäuble und Westerwelle reine Wahlkampfmanöver für NRW waren. Juncker hat dies offenbar begriffen und die Berliner Populisten schon mal zurrückgepfiffen... Déjà Vu - Lost in EUrope
    ob innerhalb der Eurozone oder außerhalb sind letztlich Zahlungen an die Vermögen außerhalb Griechenlands die den greichischen Schulden entsprechen.
    Sollten diese Vermögen z. B. Pensionsfonds und Alterssicherungen in Deutschland un Frankreich sein, ist es doch sehr sinnvoll, wenn weiter gezahlt wird.
  5. #154

    Times are changing...

    Zitat von Skydiver Beitrag anzeigen
    Den Deutschen scheint nicht bewusst zu sein, dass sie noch immer und auch weiterhin ihre folgenschwere historische Schuld abzutragen haben. Sie haben vorsätzlich ganz Europa ausgeraubt und in Schutt und Asche gelegt. Dafür werden die Deutschen zahlen müssen, bis dieses erbärmliche Volk, der Schandfleck Europas, endlich verschwunden ist. Der ESM ist ein ausgezeichnetes Instrument, um die Deutschen unwiderruflich in die Knechtschaft zu zwingen. Der Club-Med wird weiterhin auf Pump Party machen und ganz Europa wird über die depperten Deutschen lachen, während diese zu Dumpinglöhnen den Wohlstand für andere erwirtschaften müssen.
    Ich habe mir gerade die Mühe gemacht und einige Ihrer Beiträge angeschaut.In 2010 schwadronierten Sie davon,dass Deutschland Mühe hätte,seine Staatsanleihen an den Mann zu bringen.So ändern sich die Zeiten:In den letzten Monaten gingen die,wenn nicht alle Zeitungsberichte falsch waren,weg wie warme Semmeln....
  6. #155

    Hochfinanz&Medien

    Schon bewundernswert, wie es der Hochfinanz immer wieder gelingt, die auf ihre Unabhängigkeit so stolzen (linken) Medien zu manipulieren (gab's als Gegenleistung Freikost?)
    "....um die Folgen für die anderen Euro-Länder abzuschwächen"
    Was hier mit den Steuerbatzen des deutschen Michels abgeschwächt wird sind die Bonuskürzungen deutscher Banker, die unter Nutzung der Staatsgarantie ihrem Zockerhandwerk nachgehen dürfen bei NULL Risiko, um nichts anderes geht es. Wacht endlich auf!!!
  7. #156

    Zitat von interessierter Laie Beitrag anzeigen
    kann das durchaus passieren. Aber die 77 Mrd. von denen Sie sprechen waren bereits verloren. Man hätte Griechenland pleite gehen lassen können, aber auch die Totalabschreibung griechischer Staatsanleihen hätte letztlich den Bürger getroffen - nämlich den Sparer, den Versicherungskunden, den Arbeitnehmer, der seinen Job verliert und den Steuerzahler.
    wenn den griechenland tatsächlich pleite wäre und wir hier nicht eine verschleierte bankenkrise hätten.

    wenn also griechenland tatsächlich pleite wäre, könnte man z.b. darüber verhandeln, die tilgung der schulden erst einmal auszusetzen, und mit einer vernünftigen neuorganisation und wirtschaftsförderung den patienten erst mal wieder so stabil auf die beine bringt, daß er wieder aus eigener kraft laufen kann.

    und dann hätte man über eine schrittweise tilgung der schulden übereinkommen können.

    dann wären auch griechische staatsanleihen eine sichere anlagebank.

    da aber die griechenlandrettung, so wie sie betrieben wird, nur im kurzfristigen bereich stattfinden soll, sieht es doch eher nach einer verdeckten bankenrettung aus, weil die eben nicht wie ein staat zeit haben an frische kohle zu kommen.
  8. #157

    Zitat von Thomas Weber Beitrag anzeigen
    ob innerhalb der Eurozone oder außerhalb sind letztlich Zahlungen an die Vermögen außerhalb Griechenlands die den greichischen Schulden entsprechen.
    Sollten diese Vermögen z. B. Pensionsfonds und Alterssicherungen in Deutschland un Frankreich sein, ist es doch sehr sinnvoll, wenn weiter gezahlt wird.
    Das heisst der Steuerzahler soll dafür aufkommen, dass wer auch immer Schrottanleihen (griechische Staatsanleihen) gekauft hat? Das ist ganz und gar nicht sinnvoll. Jeder kannte den Zustand des griechischen Staates, wer trotzdem gekauft hat soll jetzt auch den Verlust tragen. Schlimm genug dass Deutschland da schon so weit mit drin steckt und Milliardenbürgschaften übernommen hat, das Geld ist so oder so weg. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. Wann kommt es endlich zu dem Ende mit Schrecken?
  9. #158

    Ist das auch wahr?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Euro-Austritt Griechenlands bedeutet nach SPIEGEL-Informationen nicht das Ende der Hilfszahlungen. Nach Plänen des Berliner Finanzministeriums soll Athen weiterhin Gelder aus dem EFSF-Rettungsschirm für seine Staatsanleihen bekommen - um die Folgen für die anderen Euro-Länder abzuschwächen.

    Möglicher Euro-Austritt: Griechenland soll weiter EFSF-Gelder bekommen - SPIEGEL ONLINE
    Zit.:
    "... - um die Folgen für die anderen Euro-Länder abzuschwächen."

    Für die anderen Länder ...?
    Oder für die Banken ?
  10. #159

    Es ist eigentlich nicht so kompliziert

    Die Ursache für die Südeuropaprobleme:

    Der EURO wirkt schon länger, denn vor der Papiergeldeinführung gab es die fixierten Wechselkurse. Das Wichtige an 1 Währung ist das gemeinsame Inflationsziel, beim Euro liegt es bei 2%.

    Eine stabile Entwicklung bedeutet, daß pro Jahr die Masseneinkommen im langjährigen Mittel um 2% steigen.

    Alle Südeuropäer haben dieses Ziel über einen Zeitraum von über 10 Jahren verfehlt, sie haben statt 2% etwa 4% Plus geliefert.

    Ein Teil dessen wurde über ordentlich abgestimmte EU Fördergelder transferiert, darüber mag man sich streiten, aber das diente dem Zweck der Entwicklung und ist eine saubere politische Entscheidung.

    Ein anderer Teil ist Folge intransparenter Umsetzung, politischer Schwäche in Südeuropa selber. Angst vor Streiks, Lobbyismus etc.

    Als bei weitem dickster Brocken hat Deutschland das immer aufs Neue ausgeglichen und letztlich bezahlt durch Stagnation der Masseneinkommen seit ca. 10 Jahren.

    Gleichzeitige Folge dieser Asymmetrie: Enorme Schulden des Südens beim Norden im Saldo.

    ***

    Eine milde Reparatur ist möglich, wenn die Südeuropäer im Lauf der nächsten ca. 10 Jahre dauerhaft auf Stagnation des Inflationszieles schwenken und Deutschland dauerhaft über 2% geht.

    In Deutschland führt das zur Belebung des Binnenmarktes, Konsums, der Löhne, aber Rückgang der Exportüberschüsse. Da wir hierzulande bzgl. Windrädern viel vorhaben ist das auch kein Problem.

    In Südeuropa führt das zu einer Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

    ***

    Insgesamt wird die EURO Zone dann wieder stabil.

    Wettbewerbsfähigkeit ist einerseits Preis, andererseits Qualität. Deutschland hat zweifellos mehr Qualität als Südeuropa, aber wenn es dann auch noch einen niedrigeren Preis hat, dann kann das nicht gutgehen.

    Deswegen muß Südeuropa einerseits Masseneinkommen dämpfen und andererseits mehr Qualität produzieren.

    Das bedeutet: Wer mit Deutschland eine Union macht, muß sich an Deutschland orientieren. Das ist kein Problem, schließlich leckten sich sehr viele Staaten die Finger danach, so erfolgreich zu sein wie Deutschland.

    Alles andere führt zu Verwerfungen, die immer aufs Neue aufbrechen.

    Wer gegen die Logik verstößt, muß dafür den Preis bezahlen. Ein Kessel, dessen Druck man immer mehr steigert, wird irgendwann zerplatzen.


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