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Bundesbank-Präsident Weidmann: "Furcht darf Europa nicht erpressbar machen"

dapdNach der Griechenland-Wahl steigt der Druck, den Sparzwang zu lockern. Der Bundesbank-Präsident sieht das kritisch: Im Interview mit dem manager magazin fordert Jens Weidmann Pflichtbewusstsein von der künftigen Athener Regierung - und kritisiert das Krisenmanagement der Euro-Retter scharf.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...839872,00.html
  1. #1

    Auch nicht von den AMERIKANERN

    "Europa darf sich nicht erpressbar machen"
    Richtig,auch nicht von den AMERIKANERN,

    Denn,nichts Schlimmeres kann es für die USA geben,als ein geeintes EUROPA.

    Und dann noch China/Russland oje oje.
  2. #2

    wieso gibt es hier keine Ortsangabe?

    bei jeden unwichtigen Artikel wird als Ortsangabe ohne Sinn und Verstand "Hamburg" angebracht und hier wo es mal Sinn macht zu wissen wo das Interview statt fand: Gar nichts? Das ist doch klare Leserver.. Dagegen ist der Jogi-Liveverschnitt Peanuts
  3. #3

    Laengst erpressbar, seit 'alternativlos'!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Furcht vor möglichen Ansteckungseffekten kann und darf nicht dazu führen, dass sich Europa erpressbar machen lässt. Andernfalls würden wir ja Blankoschecks ausstellen. Dies würde den Charakter der Währungsunion fundamental verändern und wohl kaum ihre Akzeptanz erhöhen.
    Das 'erpressbar machen' ist mit der alternativlosen Rettungsaktion Griechenlands, vor ueber zwei Jahren, bereits geschehen.
    Da wurde den Banken klar, das hier Blankoschecks genauso alternativlos sein werden. Haette man Griechenland damals aus der Unfreiheit des Eeuros entlassen, haetten die Bankster sich zweimal ueberlegt, ob sie es sich leisten koennen, weiterhin gegen Staaten in der Eurogemeinschaft zu spekulieren.
    Mit dem Geld, mir dem die Banken bisher gerettet wurden, da haette mann alle Banken in Schieflage abwickeln, und den Sparern ihre Einlagen erstatten koennen.
    Damit waere diese Geschichte schon laengst Gechichte, der Euro waere stabilisiert, und die Amis haetten das Problem!
  4. #4

    meine Frage ist:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Griechenland-Wahl steigt der Druck, den Sparzwang zu lockern. Der Bundesbank-Präsident sieht das kritisch: Im Interview mit dem manager magazin fordert Jens Weidmann Pflichtbewusstsein von der künftigen Athener Regierung - und kritisiert das Krisenmanagement der Euro-Retter scharf.

    Bundesbank-Chef Weidmann: "Furcht darf Europa nicht erpressbar machen" - SPIEGEL ONLINE
    muss Deutschland die Haftung für die Schulden der europäischen Partnerländer übernehmen aufgrund der deutschen Schuld am 2. Weltkrieg und Holokaust? Muss Deutschland aus Solidarität zu Europa dieses Opfer bringen?
  5. #5

    Sehr witzig!

    Zitat von Weidmann
    Entscheidend für die weitere Entwicklung in Griechenland ist, ob das Reformprogramm umgesetzt wird. Es ist die Grundlage für die weitere Gewährung finanzieller Hilfen, und nur die Reformen versetzen Griechenland in die Lage, wieder auf eigenen Beinen zu stehen.
    Herr Weidmann belieben zu scherzen, und der Herr Reporter belieben natürlich nicht nach dem Offensichtlichen zu fragen. Die Reformen werden seit zwei Jahren umgesetzt, und der überragende "Erfolg" dieser Reformen ist, dass Griechenland auf Jahre hinaus nicht mehr in der Lage sein wird, auf eigenen Beinen zu stehen. Hier ist das Desaster mal ausführlich dargestellt: Griechenland: kein Licht am Ausgang des Tunnels » Querschuesse
    Und Herr Weidmann ist als langjähriger Berater der Kanzlerin einer der Hauptverantwortlichen des Desasters.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Griechenland-Wahl steigt der Druck, den Sparzwang zu lockern. Der Bundesbank-Präsident sieht das kritisch: Im Interview mit dem manager magazin fordert Jens Weidmann Pflichtbewusstsein von der künftigen Athener Regierung - und kritisiert das Krisenmanagement der Euro-Retter scharf.

    Bundesbank-Chef Weidmann: "Furcht darf Europa nicht erpressbar machen" - SPIEGEL ONLINE
    Alles Quatsch.
    Entscheidend für die weitere Entwicklung in Griechenland ist, ob das Reformprogramm umgesetzt wird. Es ist die Grundlage für die weitere Gewährung finanzieller Hilfen, und nur die Reformen versetzen Griechenland in die Lage, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Daran hat sich durch die Wahl nichts geändert.
    Falsch, durch die Wahl direkt hat sich das natürlich nicht geändert, nur bekommen die Griechen nicht mehr automatisch Geld wenn sie die Reformen umsetzen. Abwarten ^^

    Das wichtigste Signal wäre, dass in Griechenland diesmal die Reformen tatsächlich angegangen und die Verabredungen umgesetzt werden
    Das wäre richtig wenn das Land seine Probleme durch die Hilfsgelder lösen könnte, stattdessen müssen die Griechen mit jeder Hilfe etwas mehr zurückgeben, die finanzielle Last steigt anstatt zu sinken.

    Grundsätzlich gilt: Es ist entscheidend, dass die Glaubwürdigkeit von Vereinbarungen erhalten bleibt und hier nicht der Eindruck entsteht, dass diese immer nur für die Hilfe leistenden, aber nicht für die Hilfe empfangenden Länder verbindlich sind.
    Entscheidend für was? Um die Realität wegzulächeln?
    Glaubwürdigkeit der Vereinbarungen heißt auch, das Geld muss fließen UND die Probleme des Landes lösen.... lol...

    Es gibt da so etwas wie eine Schuldenfalle... Angenommene Kredite müssen mit neuen Krediten abbezahlt werden. Dieses System kracht jetzt zusammen, weil die Investoren in Frage stellen dass sie ihr Geld sicher zurückbekommen. Berechtigterweise, denn wie man sieht scheinen nur noch andere EU-Länder den Krisenländern Geld leihen zu wollen / können. Damit verteilt sich das Geld der Staaten nur untereinander, der Untergang wird dadurch so getimed dass alle Länder die nun von dieser Schuldenfalle erdrückt werden gleichzeitig untergehen.
  7. #7

    Immerhin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Griechenland-Wahl steigt der Druck, den Sparzwang zu lockern. Der Bundesbank-Präsident sieht das kritisch: Im Interview mit dem manager magazin fordert Jens Weidmann Pflichtbewusstsein von der künftigen Athener Regierung - und kritisiert das Krisenmanagement der Euro-Retter scharf.

    Bundesbank-Chef Weidmann: "Furcht darf Europa nicht erpressbar machen" - SPIEGEL ONLINE
    Im letzen Absatz bringt er es auf den Punkt, inclusive PARLAMENT und BÜRGER!!! entweder oder. Die Regierung samt Opposition laviert und murkselt aber dazwischen.
  8. #8

    Zitat von rodolfo-castala Beitrag anzeigen
    muss Deutschland die Haftung für die Schulden der europäischen Partnerländer übernehmen aufgrund der deutschen Schuld am 2. Weltkrieg und Holokaust? Muss Deutschland aus Solidarität zu Europa dieses Opfer bringen?
    Nein, ich glaube auch nicht dass es unserer Regierung darum geht.
    Deutschland bürgt mitlerweile einfach einen Arsch voll Geld für Griechenland, und möglicherweise (ich geh davon aus) bekommen wir das Geld nicht wieder, wir sorgen jetzt dafür, dass die EU als Gesamtes neues Geld nachwirft, damit wir unser Geld, was wir vorher schon verliehen haben wiederbekommen, bzw was wir vorher schon gebürgt haben nicht verlieren. Nur, wer gibt dann der gesamten EU das Geld zurück? ^^
  9. #9

    Stimmt leider ganz genau ...

    Zitat von cemi Beitrag anzeigen
    Herr Weidmann belieben zu scherzen, und der Herr Reporter belieben natürlich nicht nach dem Offensichtlichen zu fragen. Die Reformen werden seit zwei Jahren umgesetzt, und der überragende "Erfolg" dieser Reformen ist, dass Griechenland auf Jahre hinaus nicht mehr in der Lage sein wird, auf eigenen Beinen zu stehen. Hier ist das Desaster mal ausführlich dargestellt: Griechenland: kein Licht am Ausgang des Tunnels » Querschuesse
    Und Herr Weidmann ist als langjähriger Berater der Kanzlerin einer der Hauptverantwortlichen des Desasters.
    ... und mehr noch:
    Erpresst werden wir, die Bürger dieses Landes, von unseren "Volksvertretern" und von den Leuten die die EU beherrschen.
    Sie ruinieren uns, sie belügen und betrügen uns - und reden uns ohne Pause ein, dass sie an unserer "Rettung" arbeiten, dabei arbeiten Sie bewußt an unserem Untergang - und sie suggerieren, dass ohne EURO und EU der Weltuntergang bevorsteht.
    Das genaue Gegenteil ist der Fall.
    Die EU baut an der Zementierung einer Diktatur, die durch die angehäuften Schuldenberge legitmiert werden soll - und die uns für Generationen zu unmündigen Schuldensklaven machen soll.


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