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Bundesbank-Chef zu Billionen-Schirm: Weidmann warnt vor Größenwahn

dapdMit einem biblischen Vergleich festigt Bundesbank-Präsident Weidmann seinen Ruf als wirtschaftspolitischer Hardliner: Er kritisierte die Forderung der OECD, einen Billionen-Wall gegen die Euro-Krise aufzuziehen. Die Strategie gleiche dem Turmbau zu Babel.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824338,00.html
  1. #1

    "Holt unser Gold heim!"

    Die Taxpayers Association of Europe (TAE) hat heute zusammen mit der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft e.V. (DEG) die wirtschaftspolitische Initiative "Holt unser Gold heim!" gestartet. Die Initiative setzt sich dafür ein, das Gold der Bürger Deutschland, welches die Bundesbank treuhändisch verwaltet, nach Deutschland zurückzuholen.
    Das ist die Antwort auf den zunehmenden Wahnsinn der Politfunktionäre, die den Menschen ihr mittlerweile verrottetes Funktionärsgeld aufzwingen wollen.
    Es ist Zeit für ein Bürgerorientiertes Geld, ohne Geldentwertung!
    Zeichnen auch Sie die Initiative mit!
  2. #2

    Das ist doch mal ein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit einem biblischen Vergleich festigt Bundesbank-Präsident Weidmann seinen Ruf als wirtschaftspolitischer Hardliner: Er kritisierte die Forderung der OECD, einen Billionen-Wall gegen die Euro-Krise aufzuziehen. Die Strategie gleiche dem Turmbau zu Babel.

    Bundesbank-Chef zu Billionen-Schirm: Weidmann*warnt vor Größenwahn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    treffender Vergleich.

    Bravo
  3. #3

    Es gibt noch Zeichen und Wunder.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit einem biblischen Vergleich festigt Bundesbank-Präsident Weidmann seinen Ruf als wirtschaftspolitischer Hardliner: Er kritisierte die Forderung der OECD, einen Billionen-Wall gegen die Euro-Krise aufzuziehen. Die Strategie gleiche dem Turmbau zu Babel.

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    endlich mal ein Bangster der auf dem Teppich bleibt!

    Bleibt zu hoffen, daß unsere Politelite auf ihn hört!
  4. #4

    Zitat von moeschtijall Beitrag anzeigen
    endlich mal ein Bangster der auf dem Teppich bleibt!

    Bleibt zu hoffen, daß unsere Politelite auf ihn hört!
    Sorry - aber er verdreht die Tatsachen auch wie er will.

    Soll er doch mal den Leuten erst erklären warum das "Wertlose - ungedeckte Buchgeld der Banken - was sie aus dem NICHTS erzeugen und auch wieder vernichten" überhaupt geschützt werden muss - es ist ein "Leerverkaufsgeld" und auch kein Vermögen - da dort überhaupt keine reale Deckung existiert!

    Aber das was er da predigt ist nett -hat nur mit der Realität nichts zu tun!

    Seit anfang der BRD hat man ein Amerikanisches "Mindestreservesystem" auch bei der Bundesbank - ein Wertloses Geldsystem - und das hat man über die Menschen gestülpt und so einen Müll wie ... hat wert - könnt ihr Vermögen machen - nur dahinter ist kein Vermögen - das Vermögen der "Deutschen beträgt aktuell genau 270 Mrd. Euro Zentralbankgeld" - und 5 Bio an "wertlosem Luftvermögen" der Privatbanken .. Möge er das doch mal öffentlich erklären warum er sich daran beteiligt!

    DER SPIEGEL*39/1972 - Geld aus dem Nichts

    Und und und.

    Und er soll mal erklären - warum das was H.Sinn herausgefunden hat - nämlich "Bilanzpositionen" die keine Deckung haben bei ihm im Hause einfach als "unwichtig" präsentiert werden - warum eigentlich diese und eine ganze Reiche von anderen Erklärungen zum Target2 System nicht aus seinem Mund kommen - und nicht diese Beschwichtungungs szenarien von ..wir können unseren Müll schützen .. wir haben ja den Durchblick .. Nein - haben Sie schon lange Nicht mehr - auch nicht bei der Bundesbank oder im Kanzleramt!
  5. #5

    Bubble Economy

    Jaja, "die Märkte könnten verunsichert werden" ... Übersetzung: Aktien werden auch mal billiger und (Anleihe-)Zinsen steigen.

    Was steigt, fällt eben auch wieder. Das ist Marktwirtschaft, sozusagen einfache Geldphysik.

    Stattdessen bewegen wir uns immer mehr in Richtung einer monetären Planwirtschaft. Der Aufschwung muss herbeigekauft werden, mit Tonnen frischen Geldes, hinterlegt mit zweifelhaften Sicherheiten. Die Inflationsangst wird hierbei in Kauf genommen, kurbelt sie doch den Konsum an - Bravo, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

    Diese Aufblähung der Bilanzen führt dann dazu, dass die Politik die nötige Konsolidierung bis nach den nächsten Wahlen verschieben kann. Danach heißt es wieder "Gürtel enger schnallen, die Lage ist ernst".

    Das Schlimmste ist, dass immer größere Blasen an den Märkten erzeugt werden, obwohl solche erkennbar die eigentlichen Verursacher der Krisen an den Finanzmärkten sind.
  6. #6

    Schön, dass er warnt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit einem biblischen Vergleich festigt Bundesbank-Präsident Weidmann seinen Ruf als wirtschaftspolitischer Hardliner: Er kritisierte die Forderung der OECD, einen Billionen-Wall gegen die Euro-Krise aufzuziehen. Die Strategie gleiche dem Turmbau zu Babel.

    Bundesbank-Chef zu Billionen-Schirm: Weidmann*warnt vor Größenwahn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    aber es nützt nichts. Das fürchterliche Abenteuer Euro geht immer weiter. Nun haben die Italiener sogar entdeckt, dass Deutschland (nebst Frankreich auch ein wenig) an der Euro-Krise "Schuld" ist. Das sind doch tolle Erkenntnisse. Aber unsere Berliner Verwaltung deutet offensichtlich den Wahlsieg im Saarland als Zustimmung zu dieser Never-Ending-Story, dh. weitere Erweiterung der Rettungsschirme. und das Volk stimmt zu ...
  7. #7

    Woher wissen Sie....

    Zitat von michaelslo Beitrag anzeigen
    aber es nützt nichts. Das fürchterliche Abenteuer Euro geht immer weiter. Nun haben die Italiener sogar entdeckt, dass Deutschland (nebst Frankreich auch ein wenig) an der Euro-Krise "Schuld" ist. Das sind doch tolle Erkenntnisse. Aber unsere Berliner Verwaltung deutet offensichtlich den Wahlsieg im Saarland als Zustimmung zu dieser Never-Ending-Story, dh. weitere Erweiterung der Rettungsschirme. und das Volk stimmt zu ...
    dass das Volk zustimmt? Das Gegenteil ist der Fall: Fast 80% der Bevölkerung lehnt EU und € ab.
  8. #8

    Endlich, endlich.....

    Zitat von michaelslo Beitrag anzeigen
    aber es nützt nichts. Das fürchterliche Abenteuer Euro geht immer weiter. Nun haben die Italiener sogar entdeckt, dass Deutschland (nebst Frankreich auch ein wenig) an der Euro-Krise "Schuld" ist. Das sind doch tolle Erkenntnisse. Aber unsere Berliner Verwaltung deutet offensichtlich den Wahlsieg im Saarland als Zustimmung zu dieser Never-Ending-Story, dh. weitere Erweiterung der Rettungsschirme. und das Volk stimmt zu ...
    Monti hat etwas am Euro gefunden was zur besseren Einigung Europas fuehren kann, oder sogar muss: Deutschland ist Schuld.
    So, jetzt koennen alle wieder zustimmen und in ein paar Wochen gibt es dann den ersten Hollywood Film der diese Zusammenhaenge in Realdichtung der Welt zugaenglich machen kann.

    Endlich etwas positives an dem Euromurks. Herr Weidmann, think positive, immer das positive suchen. Wenigstens in der Dichtung......
  9. #9

    scheinheilige, scheinbare Warnung

    Ob Weidmann es wollte oder nicht - er lenkt damit ab, um was es wirklich geht. Die Bilder von einer "Mauer aus Geld", von einer "europäischen Brandmauer", von einem "dauerhaften Krisenmechanismus ESM", von der "Aufstockung" eines Mechanismus (was für ein sprachlicher Unsinn!) taugen nicht einmal als Metapher. Sie taugen aber dazu, dass jeder sie betrachten kann, keiner dazu eine Erklärung verlangen kann, jeder verstünde doch, um was es dabei geht.
    Es geht um Übertragung von Verfügungsmacht, insbesondere über Aber-Milliarden Euro an eine internationale Finanzinstitution. Diese soll sich damit sowie mit den daraus entstehenden und selbst produzierten auf Geld lautenden Papieren am Konkurrenzkampf um deren profitablen Verkauf und Kauf beteiligen. Krisen werden damit nicht bewältigt, verhindert. Erst recht nicht "mechanisch". Krisen werden dadurch eher dauerhaft.
    Das Credo: "Europäischen Brandmauern müssen weiter erhöht und glaubwürdiger gemacht werden, um Vertrauen wieder herzustellen", ist wohl schon als Verständnis-Chaos zu bezeichnen. Hier stimmt die Metapher vom Turmbau zu Babel.


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