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Bundesbank-Chef verlangt härteren Sparkurs

dapdJens Weidmann macht sich wenig Freunde: Erst kritisierte Bundesbank-Präsident die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank, nun nimmt er die Bundesregierung ins Visier: Deren Pläne zur Haushaltssanierung seien "nicht gerade ambitioniert" - ein Affront gegen Weidmanns Ex-Chefin Angela Merkel.

Kritik an Merkel: Bundesbank-Chef verlangt härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
  1. #20

    Much ado about nothing?

    Deutsche Bundesbank - Browser-Empfehlung

    “Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland und damit die „Bank der Banken“. Seit 1999 ist sie Teil des Eurosystems, in dem sie zusammen mit den anderen nationalen Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank für die gemeinsame Währung, den Euro, verantwortlich ist. Die sechs Mitglieder des Vorstands der Bundesbank werden jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und vom Bundesrat vorgeschlagen und vom Bundespräsidenten ernannt. Von Weisungen der Bundesregierung ist die Bundesbank unabhängig. Ihr Status ist somit vergleichbar mit dem des Bundesverfassungsgerichts.”

    Was hindert Herr Weidmann samt die weiteren fünf Vorstandsmitglieder der BuBa neben dem Euro exklusiv für Deutschland eine Zweitwährung einzuführen?

    Die Zweitwährung (DM2) müsste – neben anderem – so ausgestaltet sein, dass eine Deckelung der M1 Geldmenge zu 100 Prozent durch Edelmetalle sichergestellt ist und DM2-Kredite seitens der BuBa exklusiv nur noch an GESCHÄFTSBANKEN vergeben werden können.

    Dem Bundesbürger wird freigestellt, seine Forderungen und Verbindlichkeiten in Euro oder DM2 abzuwickeln. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: es würde keine sechs Monate dauern und in der Realwirtschaft hätte der Euro in Deutschland – wenn überhaupt – nur noch eine “infinitesimal minimale Bedeutung”.
  2. #21

    Schuldenpolitik wie immer

    Zitat von kuschl Beitrag anzeigen
    Der Mann hat völlig recht, kaum brummt die Konjunktur und damit die Sreuereinnahmen, wird das Geld schon wieder rausgeschmissen. Leider die typische Denke der Politiker. Hauptsache "wir" sehen in unserer
    Legislaturperiode gut aus für eventuelle Wiederwahlen. Die Schulden
    können ja die nächsten Generationen bedienen.
    Trotz unerwarteter Mehreinnahmen steigt die Neuverschuldung weiter, Sparen wird für die Zukunft versprochen. Wer soll das noch ernst nehmen.
    So wie heute die Euro-Rettung als Begründung für Neuverschuldungen dient, wird es auch 2016 Gründe geben. Bis dahin müssen noch Portugal und Spanien, vielleicht auch Italien vor dem Bankrott gerettet werden...

    Es wird Zeit das der Knoten der Staatsverschuldung durchschlagen wird - Insolvenzverfahren für alle Euro-Staaten! Alle Staatsschulden, die nicht innerhalb von 10 Jahren getilgt werden können, müssen verfallen. Was können unsere Kinder und Enkel für die Schuldenpolitik unserer heutigen Politiker?
  3. #22

    Wo kann gespart werden?

    Bevor jetzt wieder einige fragen, wo die Bundesregierung sparen könnte: Man könnte Subventionen ausnahmslos streichen. Fertig!
  4. #23

    Zitat von curti Beitrag anzeigen
    .....Sparauflagen Griechenlands wird der Haushalt sicherlich nicht ambitioniert sein. Wo aber soll Merkel einsparen Herr Weidmann?

    Sehr interessant auch, daß die SPD ins gleiche Horn stößt und jetzt mit dem protegierten Gauck zweifelsfrei ein weiteren Fürsprecher hätte. Nachtigal ik hör dir trapsen!
    Ich hötte da einen Vorschlag zum Einsparen:
    Müssen wir eigentliche U-Boote, die etwa eine dreiviertel Miliarde kosten, verschenken und zwar an Israel, nunmehr das Sechste.
    Was spricht dagegen, hier einzusparen.
  5. #24

    Falsch!!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jens Weidmann macht sich wenig Freunde: Erst kritisierte Bundesbank-Präsident die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank, nun nimmt er die Bundesregierung ins Visier: Deren Pläne zur Haushaltssanierung seien "nicht gerade ambitioniert" - ein Affront gegen Weidmanns Ex-Chefin Angela Merkel.

    Kritik an Merkel: Bundesbank-Chef verlangt härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Herr Jens Weidamnn MACHT SICH 50.000.000 Freunde - BEI DEN BÜRGERN!!
    Wie kann man das "ÜBERSEHEN???
  6. #25

    Endlich mal einer der die Wahrheit sagt

    Unser Herr Schäuble lässt sich ja geradezu in den Medien feiern, dass er trotz exorbitanter Steuer-Mehreinnahmen (2011 ca 19 Milliarden Mehreinnahmen) weniger Schulden (unter 20 Milliarden) aufnimmt. In Wirklichkeit ist das ein Haushalt, der unverändert Geld verschwendet. Da Frage ich mich, was aus den Versprechen der Bundesregierung unter Angela Merkel geworden ist. Eines der Hauptziele war es ja, die Schulden abzubauen. Davon merkt man weniger wie nichts.

    Ich erinnere auch gerne an diesen Artikel:
    Top-Ökonom Hans-Werner Sinn: Der Mann und die Milliarden-Bombe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Dies dürfte klar machen, wie heuchlerisch die Bundesregierung in der Frage des Schuldenabbaus agiert.
  7. #26

    Welcher Mechanismus hierfuer?

    Zitat von me-privat Beitrag anzeigen
    Ich wage zu behaupten, daß das hirnfreie Credo "SPAREN" in nicht allzu ferner Zukunft das Ende der Demokratie bedeuten wird.
    Wie das? Weil dann keine Waehler mehr bestochen werden?
  8. #27

    Zitat von tonybkk Beitrag anzeigen
    "nicht gerade ambitioniert", lol, also diplomatischer haette er sich wohl kaum ausdruecken koennen.
    Es gibt de facto keine Plaene zur Haushaltssanierung :-)
    Warum auch, die Zinsen sind sooo niedrig, da kann man gut weiter Schulden machen....
  9. #28

    Wo geht Weidmann ...

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    "Von den großzügigen Geldspritzen an den Bankensektor gingen keine Inflationsgefahren aus, weil das Geld großteils nicht in den Wirtschaftskreislauf geflossen sei."

    Banken waren einst dafür da der REALwirtschaft Kapital zur Verfügung zu stellen; heute wird das Geld dazu verwendet das internationale Finanzmonopoly am laufen zu halten. Wer....
    .. dann hin? Wahrscheinlich zu Goldmann Sachs oder zur Deutschen Bank.
  10. #29

    Genau - hirnfrei!

    Zitat von me-privat Beitrag anzeigen
    Ich wage zu behaupten, daß das hirnfreie Credo "SPAREN" in nicht allzu ferner Zukunft das Ende der Demokratie bedeuten wird.
    Von Sparen kann erst die Rede sein, wenn die Staatsschulden geringer werden als vorher. Davon ist ÜBERHAUPT nicht die Rede - die Staatsaschulden erhöhen sich durch den Nachtragshaushalt (vor 2 Tagen) mal ganz schnell um 6,7 Mrd. Hirnfrei sparen ist besser als
    hirnlos schreiben.


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