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Bundesbank-Chef verlangt härteren Sparkurs

dapdJens Weidmann macht sich wenig Freunde: Erst kritisierte Bundesbank-Präsident die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank, nun nimmt er die Bundesregierung ins Visier: Deren Pläne zur Haushaltssanierung seien "nicht gerade ambitioniert" - ein Affront gegen Weidmanns Ex-Chefin Angela Merkel.

Kritik an Merkel: Bundesbank-Chef verlangt härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
  1. #140

    Zitat von bmehrens Beitrag anzeigen
    Herr Jens Weidamnn MACHT SICH 50.000.000 Freunde - BEI DEN BÜRGERN!!
    Wie kann man das "ÜBERSEHEN???
    Warten Sie mal ab, wo der Banker als erstes einsparen will. Bestimmt nicht bei sich oder seinen Berufskollegen. Und bestimmt auch nicht bei den Subventionen für die Wirtschaft oder den Banken.
  2. #141

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Die Geldmengen M1, M2 und M3 steigen seit 2-3 Jahren kaum noch. Könnte sich auch nur einer, der diese Behauptung der "übermäßigen Ausweitung der Geldmenge" aufstellt, vielleicht einmal die Zahlen ansehen?
    Ach so und bei hohen Zinsen lohnen sich dann plötzlich spekulative Geschäfte nicht mehr, sondern das Geld fließt dann in die Realwirtschaft? Weshalb sollten sich dann reale Investitionen plötzlich besser rentieren?
    Wenn Spekulanten nicht mehr systemrelevant sind und ständig gerettet werden, wird es wohl darauf hinaus laufen.
  3. #142

    Zitat von dendrocopos Beitrag anzeigen
    ... und die Sozialausgaben! Wir vergeuden immer noch dutzende Milliarden um Hunderttausenden von Menschen ein bequemes Leben ohne jede Eigenleistung zu ermöglichen. DAS ist skandalös
    Irrtum, wir verpulvern Billionen, um 10.000 Menschen ein Leben in purem Luxus zu ermöglichen.
  4. #143

    Zitat von dendrocopos Beitrag anzeigen
    ... und die Sozialausgaben! Wir vergeuden immer noch dutzende Milliarden um Hunderttausenden von Menschen ein bequemes Leben ohne jede Eigenleistung zu ermöglichen. DAS ist skandalös
    Sie wissen aber schon, was die Sozialausgaben alles beinhaltet?
  5. #144

    Waidmänner gegen Weidmann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jens Weidmann macht sich wenig Freunde: Erst kritisierte Bundesbank-Präsident die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank, nun nimmt er die Bundesregierung ins Visier: Deren Pläne zur Haushaltssanierung seien "nicht gerade ambitioniert" - ein Affront gegen Weidmanns Ex-Chefin Angela Merkel.

    Kritik an Merkel: Bundesbank-Chef verlangt härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Weidmann hat recht, sowohl was die Kritik an der Geldschwemme der EZB als auch die wenig ambitionierten Sparbemühungen der Bundesregierung angeht. Das grenzt an Majestätsbeleidigung. Die Reaktion dürfte bald folgen. Merkel und Schäuble werden ihre Waidmänner aktivieren, die dann zum Halali auf Weidmann blasen werden. Wer dann auf der Strecke bleiben wird, dürfte klar sein.
  6. #145

    Der Mann entwickelt ja regelrecht einen Arsch in der Hose!

    Ist das die Luft in der Bundesbank oder schon schiere Verzweiflung?
    Ehrlich gesagt, wer rechnet denn in einem Vorwahljahr mit heftigen Sparanstrengungen, zumal die Töne angesichts der maroden Infrastruktur (und...und...und), auch ein wenig von dem in Deutschland erwirtschafteten Geld hier auszugeben, immer lauter werden?
    Das in einer Demokratie ernsthaft gespart wird, selbst in guten Zeiten, wird wohl bloßes Wunschdenken bleiben, genau wie der europäische Stabilitätspakt.
    Als Deutschland noch der kranke Mann Europas war, war er dass, weil Kapital in großen Mengen nach Lateineuropa abfloss.
    Nun ist es das nicht mehr und was soll ich sagen, es fließt trotzdem eine Menge Kapital nach Südeuropa und zwar solange, bis Deutschland wieder der kranke Mann ist.
    Zur Zeit ist es frisch gedrucktes Geld, dass hierzulande die Inflation anheizen wird und wenn sich der Süden wieder stabilisiert hat und sich dort neue Blasen entwickeln, wird auch das Kapital aus der Privatwirtschaft wieder dorthin abfliessen.
    Bis zur nächsten Rettung versteht sich.
    Sie sehen also, Deutschland profitiert immer vom Euro, leider mit negativem Vorzeichen, um Politiksprech zu verwenden, damit ich hier niemanden der Lüge bezichtigen muss. ;o)

    Wer sich ein bißchen Zeit nehmen möchte, kann sich dazu einen relativ aktuellen Vortrag von Prof. Sinn ansehen und der liegt hier:

    aktien-boersen: Prof. Hans-Werner Sinn zur Situation in der EU
  7. #146

    Hülfee

    Zitat von patnick Beitrag anzeigen
    grähmen Sie sich nicht mal so. Warum 12 hoch 0=2331453 hoch 0 ist wissen die meisten halt auch nicht.
    Ich weiß das auch nicht und wäre für Aufklärung dankbar! ;o)
  8. #147

    Ja, ja Prof. Sinn

    Zitat von Brennstoff Beitrag anzeigen
    Ist das die Luft in der Bundesbank oder schon schiere Verzweiflung?
    Ehrlich gesagt, wer rechnet denn in einem Vorwahljahr mit heftigen Sparanstrengungen, zumal die Töne angesichts der maroden Infrastruktur (und...und...und), auch ein wenig von dem in Deutschland erwirtschafteten Geld hier auszugeben, immer lauter werden?
    Das in einer Demokratie ernsthaft gespart wird, selbst in guten Zeiten, wird wohl bloßes Wunschdenken bleiben, genau wie der europäische Stabilitätspakt. ......
    Ja, ja Prof. Sinn der sich spaetestens seit seinen Erguessen ueber Target II Salden in der Fachwelt blamiert hat, weiss es natuerlich ganz genau. Natuerlich ist die Merkel Politik ein Desaster, aber die Argumentationen von Herrn Sinn sind sinnlos. UNd dann immer dieses Geschwaetz von der Inflation, haetten wir nur 5% Inflation, haetten sich die Staatsschulden in ein paar Jahren in Luft aufgeloest. Allerdings ist diese Furcht voellig abwegig, denn dann beduerfte es ersteinmal in Europa der Vollbeschaeftigung und davon ist Europa weit entfernt. Uebrigens muesste es in den USA und Japan schon eine Hyperinflation geben, wuerden die Ueberlegungen des Herrn Weidmanns stimmen. Abgesehen davon, dass Herr Weidmann nicht einmal die fachlichen Vorraussetzungen fuer das Amt mitbringt, hat sich Angie mit dieser Wahl einen wirklichen Baerendienst erwiesen.
  9. #148

    traurig

    Zitat von chaika Beitrag anzeigen
    Ja, ja Prof. Sinn der sich spaetestens seit seinen Erguessen ueber Target II Salden in der Fachwelt blamiert hat, weiss es natuerlich ganz genau. .
    Sie haben sich mit diesem Kommentar ein Armutszeugnis ausgestellt.
    Zum Thema Sinn habe Unrecht.

    "„Mit diesem Zahlungssystem wird in der Währungsunion grenzüberschreitend Zentralbankgeld zwischen den nationalen Notenbanken übertragen.“ "

    Das war die Aussage Weidmans auf Sinns Aussagen , doch die sind schlicht und ergreifend nicht richtig.
    Richtig ist vielmehr, dass die Zentralbank des anderen EU-Mitgliedslandes „nur einen Zahlungsauftrag“ auslöse und die Bundesbank „nach den Target-2-Regeln gezwungen ist, diesen im Inland mit eigenem Geld zu bezahlen“. Sie selbst erhalte also kein Geld, sprich es komme zu keiner Überweisung oder Übertragung aus dem Ausland. Dieser werde nach den Target-2-Regeln um 24 Uhr gelöscht. Zum Ersatz dafür erhalte die Bundesbank eine Forderung in gleicher Höhe gegen die EZB zugewiesen.
    Da die ausländische Zentralbank einen Zahlungsauftrag erteilt habe, ohne tatsächlich selbst zu zahlen, erhalte sie eine entsprechende Verbindlichkeit gegen die EZB zugewiesen. Dieser Mechanismus gleicht einem Dauerkredit.
    Auf diese Weise haben sich von 2007 bis heute 865 Milliarden Euro an Forderungen gegenüber anderen EU-Ländern in der Bilanz der Bundesbank angesammelt.

    Der Behauptung Weidmanns, letztlich würden sich die Risiken aus dem Target-2-System auf alle Notenbanken der Euro-Zone verteilen, kann man einen beispielhaft durchgerechneten Zahlungsausfall Griechenlands, Italiens und Spanien entgegenhalten. Deren Target-2-Schulden betrugen im Februar 485 Milliarden Euro. Bei einem Zahlungsausfall sei das Eurosystem als Ganzes geschädigt, daher müssten die Verluste auf die restlichen Länder neu aufgeschlüsselt und verteilt werden. In diesem Fall müsse Deutschland rund 40,3 Prozent des gesamten Zahlungsausfalls tragen, die anderen Staaten zusammen 59,7 Prozent.
  10. #149

    Zur besseren Verständigung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jens Weidmann macht sich wenig Freunde: Erst kritisierte Bundesbank-Präsident die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank, nun nimmt er die Bundesregierung ins Visier: Deren Pläne zur Haushaltssanierung seien "nicht gerade ambitioniert" - ein Affront gegen Weidmanns Ex-Chefin Angela Merkel.

    Kritik an Merkel: Bundesbank-Chef verlangt härteren Sparkurs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Target 2: Bundesbank verzockt Deutschlands Zukunft
    23.03.2012

    Es ist klar ersichtlich, dass der Bundsbankpräsident den Euro-System-Kollaps selbst real für möglich hält: Das bezeugen besorgte Briefe an den Präsidenten der EZB, in dem er unter Bezug auf die T2-Salden den denkbaren Forderungsausfall thematisiert. Doch dazu ist es nun zu spät. Eine PIGS-Pleite wird unweigerlich auch den deutschen Staatsbankrott auslösen.

    von Rolf von Hohenhau Bund der Steuerzahler Bayern e.V.

    In der FAZ vom 12.03.2012 hat Herr Bundesbankpräsident Jens Weidmann zu den Target-2-Salden (€ 860-Milliarden) des Euro-Systems (ESCB) Stellung genommen. Der Bund der Steuerzahler betrachtet den Target-2-Mechanismus (T2) als Zünder einer finanziellen Atombombe (Home Target 2). Brisante Wirtschaftsvorgänge müssen für Normalbürger verständlich dargelegt werden. Deshalb „übersetzen“ und kommentieren wir nachfolgend die Äußerungen des Bundesbankpräsidenten


    Artikel nach zu lesen unter Home Target 2








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