Bürokratie in den USA: Wo Frauen nur noch bessere Hälften sind
Wenn frau in den Südstaaten der USA heiratet, verliert sie ihre Identität. Bei vielen Behörden, Banken und Notaren existiert sie fortan unter dem Namen ihres Mannes. Als Katja Ridderbusch zum ersten Mal offizielle Post als Mrs. James J. Bauser bekam, ging sie auf die Barrikaden.
Bei Bekannten klingelt es an der Tür, Ehemann macht die Tür auf, Telekomwerberin steht davor und drängelt sich in die Wohnung. Möchte ihnen irgendwas verkaufen.
Also bittet er sie ins Wohnzimmer, wo auch die Ehefrau sitzt. Werberin fängt an zu erzählen, ignoriert die Ehefrau, er hört sich das (augenscheinlich) interessiert an.
Nach 10 Minuten fragt sie ihn: "Und, wofür haben sie sich entschieden?" Antwort: "Tja, das dürfen sie mich nicht fragen, der Anschluss läuft auf ihren Namen." Und deutet auf seine Frau.
Soso.
Da fragt Sie der Nachbar höflich und ganz im Rahmen der eigenen Kultur im eigenen Land, sie antwortet patzig und unhöflich , "Sie auch?".
Und fragt sich dann heuchlerisch, was er wohl habe.
Andere Länder, andere Sitten. Da hat die Ehe wohl auch religiös bedingt noch eine andere Bedeutung.
Mrs James Bauser sollte nicht erwarten , dass die Südstaatler ihre Sitten ändern , weil sie nach Atlanta gezogen ist