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Büro-Kung-Fu: Wie Sie sich gegen Ihren Chef verteidigen

CorbisIhr Boss geht Ihnen mit dummen Sprüchen auf die Nerven, beleidigt oder mobbt Sie sogar? Das lässt sich ändern - mit geschmeidiger Selbstverteidigung können Sie fiese Attacken kontern. Chefgeplagten Angestellten helfen die Basistechniken des Büro-Kung-Fu.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...825182,00.html
  1. #1

    ist garantiert der falsche Beginn einer Widerrede, denn das würde ich sofort mit "nein" stoppen. Viel besser scheint mir zu sein, die Antwort mit "Ich will..." zu beginnen. Z.B.:"Ich will hier die wichtigsten Punkte noch einmal herausstreichen." Und nicht: "Lassen Sie mich die wichtigsten....."
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihr Boss geht Ihnen mit dummen Sprüchen auf die Nerven, beleidigt oder mobbt Sie sogar? Das lässt sich ändern - mit geschmeidiger Selbstverteidigung können Sie fiese Attacken kontern. Chefgeplagten Angestellten helfen die Basistechniken des Büro-Kung-Fu.

    Büro-Kung-Fu: Wie Sie sich gegen Ihren Chef verteidigen - SPIEGEL ONLINE
    "Kung-Fu" heißt nichts anderes als "harte Arbeit".

    Setzen. Weitermachen. :))
  3. #3

    ... es gibt wirklich KungFu-Kurse zur Selbstverteidigung im Büro (allerdings eher gegen körperliche Übergriffe). Man kann sich nicht vorstellen welche Schmerzen eine Büroklammer oder ein Bleistift an der falschen Stelle hervorrufen können :)
  4. #4

    Eher gelber Gürtel

    Für diese Tipps im Umgang mit schwachen Chefs kann ich keinen schwarzen Gürtel vergeben wie im Artikel zu großzügig geschehen; eher mit der Farbe gelb einen Anfänger-Gürtel.

    Der Ansatz an sich ist zu loben, sich nicht von schwachen Chefs niedermachen zu lassen, sondern mit Verstand die eigene Position zu behaupten; denn die meisten auch noch so intelligenten Untergebenen kneifen aus Angst sich mit dem Chef anzulegen.
    Fast jede(r) kennt aus Erzählungen im Bekanntenkreis diverse Erlebnisse mit schwachen bis unfähigen Chefs (für die aktuelle Position). Und wie enden diese Geschichten: Man nimmt sich zurück, Kollegen nehmen sich zurück, geben berechtigte Positionen auf und überlassen die Meinungshoheit und das Handlungsfeld einer dafür ungeeigneten Person.

    Ich kenne aus meiner Arbeit genug solcher Situationen, da besteht die erste Aufgabe meist darin, bei den "Unterdrückten" erst einmal Überzeugungsarbeit dafür zu leisten, dass sich etwas machen lässt für eine Verbesserung der Lage. Denn zu viele setzen sich selbst viel zu enge Grenzen, was sie für sich als machbar sehen; in der Folge mit vielen unnötigen persönlichen Belastungen verbunden.

    Hier kann ich den Artikel über den "Schlagfertigkeitstrainer" loben, dass er überhaupt einen Ansatz findet zur Wahrung der eigenen Würde; nicht mehr aber für die Ausführung. Das würde in vielen Situation zu viel an intellektueller Arbeit beim Chef erfordern; hier muss mit Argumenten gearbeitet werden, die näher am Niveau und der Interessenlage des Chefs sind. Solch einen Chef interessiert nicht das Anliegen von Untergebenen.
    Auch vermisse ich hier jeglichen Hinweis darauf, auf welche Weise man zu geeigneten Basis-Techniken des Büro-Kung-Fu kommen kann.
    Hier werden exotische Begriffe verwendet, um das Thema attraktiver aussehen zu lassen. Ob Tan Tui oder Kung-Fu, beides sind Kampfarten, die man auf die Schnelle mit ein bißchen Basis-Technik nicht annähernd so ausüben könnte, dass sie diese qualitativ hochwertige Bezeichnung verdienen.

    Auf diese Weise werden Leute mit solchen "Tipps" deshalb abstürzen, weil sie sich nun selbst auf einem hohen Ross sehen, das sie im Kampf-Gallopp reiten wollen, ohne auch nur im Schritt-Tempo mit dem Pferd schon vertraut zu sein.
  5. #5

    Stellen sie sich vor, der Chef steht in langen Unterhosen vor ihnen. Das hilft noch am besten.
  6. #6

    Schmarrn wäre eine Höflichkeit

    Zitat von renieh44 Beitrag anzeigen
    ist garantiert der falsche Beginn einer Widerrede, denn das würde ich sofort mit "nein" stoppen. Viel besser scheint mir zu sein, die Antwort mit "Ich will..." zu beginnen. Z.B.:"Ich will hier die wichtigsten Punkte noch einmal herausstreichen." Und nicht: "Lassen Sie mich die wichtigsten....."
    Ja genau - versuchen Sie mal die "wichtigsten Punkte" erneut zu wiederholen - bei einem Konzept das Ihr Chef als vollkommen untauglich abgetan hat.

    Die Tipps in diesem Artikel sind - ich bitte um Entschuldigung - samt und sonders Vollmüll. Der Tippgeber / Coach leidet wohl unter dem Problem vieler Berater: seine Erfahrungen stammen aus dem letzten Jahrtausend oder gar der Fantasie. Mit Platitüden kommt man heute nicht mehr weit. (Aber nett sind Angestellte, die diese Tipps aufnehmen und in ihrer Hilflosigkeit dann freiwillig in die Reisszähne ihrer Kollegen aka Chefs rennen.)
  7. #7

    Chef wechseln.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihr Boss geht Ihnen mit dummen Sprüchen auf die Nerven, beleidigt oder mobbt Sie sogar? Das lässt sich ändern - mit geschmeidiger Selbstverteidigung können Sie fiese Attacken kontern. Chefgeplagten Angestellten helfen die Basistechniken des Büro-Kung-Fu.

    Büro-Kung-Fu: So verteidigen Sie sich gegen Ihren Chef - SPIEGEL ONLINE
    Alle Ratschläge würden dazu führen, daß sich ihr Chef für das nächste mal besser vorberreitet. Sie helfen nur, wenn dieser ein Dummchen ist, dem Sie jesesmal so kommen können. Das würde dazu führen, daß der sich gemoppt fühlt. Der beste Rat den ich geben kann ist: Suchen sie sich einen neuen Chef oder werden sie selber einer.
  8. #8

    Konfuzius sagt:

    Zitat von H. Krämer Beitrag anzeigen
    Für diese Tipps im Umgang mit schwachen Chefs kann ich keinen schwarzen Gürtel vergeben wie im Artikel zu großzügig geschehen; eher mit der Farbe gelb einen Anfänger-Gürtel.
    "Je härter der Tritt in die Kronjuwelen, desto hochfrequenter der Schrei!"

    War natürlich nur ein Scherz, hat er nicht gesagt. Ein gewisser Li Xiao Long (aka Bruce Lee) hat aber tatsächlich mal gesagt: "Gürtel sind dazu da, die Hose oben zu behalten!"

    Die Fähigkeiten der alten Chinesen kennen nun auch die Jungs von TopGear, nach dem sie "Stigs Chinese Cousin" (Attac-Stig) kennen gelernt haben.

    Das hat nichts mit dem Thema zu tun? Ach lassen Sie mich doch...

    Noch mehr OT: Warum werden eigentlich neuerdings im Forum manchmal die Umlaute und "sz" nicht richtig dargestellt und manchmal schon? (Und was würde Konfuzius dazu sagen? Vermutlich: "Je billiger die SW, desto mehr Bugs!")
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihr Boss geht Ihnen mit dummen Sprüchen auf die Nerven, beleidigt oder mobbt Sie sogar? Das lässt sich ändern - mit geschmeidiger Selbstverteidigung können Sie fiese Attacken kontern. Chefgeplagten Angestellten helfen die Basistechniken des Büro-Kung-Fu.

    Büro-Kung-Fu: So verteidigen Sie sich gegen Ihren Chef - SPIEGEL ONLINE
    Welch bahnbrechende Tipps! Sorry, aber wenn man einem mobbenden Chef so unterwürfig angekrochen kommt und seinen Verbalfouls auch noch explizit zustimmt, braucht man sich nicht wundern, wenn Mobbing zur Gewohnheit wird. Wieso sollte ich behaupten, Schwarz wäre Weiß, nur damit mein Chef sich in seiner eingebildeten Überlegenheit bestätigt fühlt? Wer den Mut nicht aufbringt, seinem Chef in aller Deutlichkeit zu sagen, wenn dessen Kritik völlig unberechtigt ist, dem ist nicht zu helfen. Wer hingegen in sachlicher Weise klar stellt, was wirklich Sache ist und was nicht, dem wird künftig eher der nötige Respekt entgegen gebracht.

    Mobber sind oft heimliche Feiglinge, die versuchen, mit fiesen Tricks potentiellen Widerstand gar nicht erst aufkommen zu lassen. Gibt man ihnen deutlich Contra, ohne durch die Art und Weise einen Vorwand für eine weitere Maßregelung zu liefern, suchen die sich tendenziell ein leichteres, weniger wehrhaftes Ziel.


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