Büro-Ausstattung: Altpräsidenten sollen bescheidener werden

dapdWie viel darf ein Altbundespräsident kosten? Seit dem Rücktritt von Christian Wulff wird darüber diskutiert. Bei den Ex-Staatsoberhäuptern fallen für Mitarbeiter und Büros einige hunderttausend Euro an - klare Regeln gibt es nicht. Das soll sich nun ändern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...843009,00.html
  1. #1

    ohne Worte....

    ich beneide keinen Politiker der diese Kosten bei den Wählern zu begründen hat.
    Beispiel Walter Scheel. Herr Scheel wird morgen 93 Jahre alt. Was macht Herr Scheel den heute noch so wichtiges in seinem Alter, das diesen Kostenapparat begründet? Herr Scheel bezieht seit 33 Jahre!!! das rundum sorglos Paket auf Kosten des Steuerzahlers. Dafür das er mal 5 Jahre Bundespräsident war von 1974 - 1979. Fragen sie heute mal einen 20 - 30 jährigen nach Walter Scheel, dann kommen so antworten, wer ist das? War das ein Dichter? Dieses Gesetz des Ehrensoldes aus Zeiten von Theodor Heuss gehört komplett reformiert oder auch abgeschafft. Wer 150.000€ und mehr pro Jahr verdient, verdient genug um sich selber eine würdige Altersversorge aufzubauen. Mit 93 Jahre braucht man keine 250.000€ p.a. mehr und auch keinen James und Luxusauto. Da kann man und soll man froh sein das man gesund ist. Dieses Geld ist dann nur noch für die Erben und die brauchen erst recht kein Geld vom Steuerzahler.
  2. #2

    Neiddebatte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie viel darf ein Altbundespräsident kosten? Seit dem Rücktritt von Christian Wulff wird darüber diskutiert. Bei den Ex-Staatsoberhäuptern fallen für Mitarbeiter und Büros einige hunderttausend Euro an - klare Regeln gibt es nicht. Das soll sich nun ändern.

    Altbundespräsidenten: Haushälter wollen Kosten senken - SPIEGEL ONLINE
    Sich über die paar hunderttausend aufzuregen ist ziemlich kleinmütig. Immerhin waren das alles gestandene Staatmänner (bis auf Herrn Wulff).
    Ackermänner 'verdienen' das in einer Woche - bzw. eigentlich eher nicht.

    Da gäbs ganz andere Aufreger:
    - die 1,5 Mia Steuerbetrug beim VW-Porsche Deal, der als gesetzmässig abgehakt wird.
    - 500 Mia p.a. für Afghanistan (siehe Parallelartikel) - wofür auch immer
    - 1 Billion++ zur Rettung hungertuchnagender Banken
    - Millionen für Schwachsinnsprojekte a la Berliner Fluhafen etc etc...

    und ein Grossteil der Gelder für die BP-Wohnsitze bleibt sogar noch im Land - für Gehälter, Mieten u.a.
    Immer noch besser als Zinseszinsen irgendwelcher Bankgauner zu bedienen.

    Alles Ablenkungsmanöver solche Debatten - denn hunderttausend Euronen kann sich der Bürger noch vorstellen, bei der Billionen hakts dann aus - da geht noch was.
  3. #3

    Walter Scheel...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie viel darf ein Altbundespräsident kosten? Seit dem Rücktritt von Christian Wulff wird darüber diskutiert. Bei den Ex-Staatsoberhäuptern fallen für Mitarbeiter und Büros einige hunderttausend Euro an - klare Regeln gibt es nicht. Das soll sich nun ändern.

    Altbundespräsidenten: Haushälter wollen Kosten senken - SPIEGEL ONLINE
    ... zahlt seinem Angestellten ja ein üppiges Gehalt, wenn er für ein Büro und einen Angestellten 240 K€ pro Jahr benötigt, während Roman Herzog mit 3 Leuten und Büro mit 300 K auskommt....
    Alles abschaffen. Die haben den Job nicht mehr, und gut ist. Wenn sie meinen sie müssten nach ihrer Zeit als BP noch was anderes machen sollen sie schauen wie sie das finanzieren. Mein Arbeitgeber zahlt mein Gehalt auch nicht weiter wenn ich die Firma verlasse, auch wenn ich danach ach noch so tolle Dinge machen möchte....
  4. #4

    Bei all den Milliarden...

    ...die der Bund ansonsten ausgibt, fällt das doch wirklich nicht ins Gewicht. Es gibt sicherlich andere Möglichkeiten, als bei verdienten Politikern (außer Wulf) zu sparen.
    Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass Köhler auf seinen Ehrensold verzichtet.
  5. #5

    Ich bitte um Aufklärung.

    Bei ehemaligen Bundespräsidenten ist die Steuergeldverschleuderung besonders grass. Es ist davon auszugehen, dass diese zu vergebenden Traumjobs im Umfeld nicht für Hinz und Kunz offenstehen. Aber warum
    brauchen generell Volksvertreter ab einem bestimmtem Level die Statussymbole der Schönen und Reichen wie Dienstkarosse, Chauffeuer, Bodguards usw.? Können die plötzlich nicht mehr selber Autofahren oder sich kein eigenes Auto mehr leisten? Sind diese in der Öffentlichkeit gefährdeter als andere Menschen auch? Gibt es da objektive Zahlen? Könnte es sein, dass mit dem Leben der schönen und Reichen unsere Volksvertreter sich vom Volk entfernen und sich manch Übles so erklären ließe? Bestimmt also doch - zumindest partiell - das Sein das Bewußtsein?
  6. #6

    Wulff selbst, der unwürdigste unter den genannten hat mal in einem Interview, bevor er selbst das amt inne hatte moniert, das der Ehrensold
    dringend überarbeitet werden müßte.

    Diese lebenslange Apanage ist völlig überzogen und nicht gerechtfertigt.
  7. #7

    Das Ganze ist ein Witz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie viel darf ein Altbundespräsident kosten? Seit dem Rücktritt von Christian Wulff wird darüber diskutiert. Bei den Ex-Staatsoberhäuptern fallen für Mitarbeiter und Büros einige hunderttausend Euro an - klare Regeln gibt es nicht. Das soll sich nun ändern.

    Altbundespräsidenten: Haushälter wollen Kosten senken - SPIEGEL ONLINE
    Was machen die Herren denn noch so Wichtiges?
    Weizsäcker und vor allem Scheel, der als Präsident nur rumgesungen hat, sollten sich bescheiden..
    Wir brauchen keine teuren Fossile..
    Pension und gut ists, basta!
  8. #8

    Zitat von darpan Beitrag anzeigen
    Bei ehemaligen Bundespräsidenten ist die Steuergeldverschleuderung besonders grass. Es ist davon auszugehen, dass diese zu vergebenden Traumjobs im Umfeld nicht für Hinz und Kunz offenstehen. Aber warum
    brauchen generell Volksvertreter ab einem bestimmtem Level die Statussymbole der Schönen und Reichen wie Dienstkarosse, Chauffeuer, Bodguards usw.? Können die plötzlich nicht mehr selber Autofahren oder sich kein eigenes Auto mehr leisten? Sind diese in der Öffentlichkeit gefährdeter als andere Menschen auch? Gibt es da objektive Zahlen? Könnte es sein, dass mit dem Leben der schönen und Reichen unsere Volksvertreter sich vom Volk entfernen und sich manch Übles so erklären ließe? Bestimmt also doch - zumindest partiell - das Sein das Bewußtsein?
    Wenn man den künftigen Bundespräsidenten diese Anreize verweigert, besteht die Gefahr , dass potientielle Kandiaten ins Ausland abwandern, um dann dort den Bundespräsidenten zu stellen.
  9. #9

    Deutscher Gei(st)z

    Zitat von lupido Beitrag anzeigen
    Wenn man den künftigen Bundespräsidenten diese Anreize verweigert, besteht die Gefahr , dass potientielle Kandiaten ins Ausland abwandern, um dann dort den Bundespräsidenten zu stellen.
    ... was diesen Ländern dann wesentlich billiger käme.
    Man muß sich nur mal die Millionen-Aufwendigen der vielen europäischen Königshäuser samt Anhang mit den Kosten unserer Bundespräsidenten vergleichen.
    Dennoch sind die Bürger dort nicht so vom Geiz zerfressen wie der deutsche Michel. Die Dänen etwa lieben ihre Monarchie. Die Kosten für den Erhalt des Königshauses von umgerechnet 40 bis 54 Millionen Euro pro Jahr würden von den Menschen als angemessen angesehen.
    Und ein geschenktes Bobbycar würde dort sicher keine Affaire auslösen!