DPA/ Polizei SaarbrückenRechts überholen und dabei im Internet surfen: Am Montag hat die Polizei auf der A8 einen Autofahrer gestoppt - und eine faszinierende Entdeckung gemacht. Auf seinem Beifahrersitz war ein komplettes, mobiles Büro montiert. SPIEGEL ONLINE hat die Details zum rasenden Ein-Mann-Büro erfragt.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/m...-a-866960.html
Was bleicbt mir anders übrig, wenn ein paar Leute hier monothematisch irgendwelche abstrusen Schlußfolgerungen aufgrund ihres Glaubes ziehen - und das dann noch als logisch begründet und offensichtlich bezeichnen.
Ich gebe die Hoffnung halt nicht auf. Nicht, dass ich unbedingt bei diese "Logikern" noch Hoffnung habe, aber hier lesen ja genug Leute nur mit, da schadet es sicher nicht, den gröbsten Unsinn auch mal gerade zu rücken.
Können Sie das Gegenteil beweisen?
Aber bitte ohne "Ich glaube", "Es ist doch offentsichtlich" oder "Es sieht doch danach aus". Die Positionierung der Geräte und die Gebrauchsspuren sind höchstens ein Indiz für eine Benutzung. Daraus lässt sich nicht ableiten wann man sie benutzt hat.
Natürlich kann es sein, dass der Kerl auch während der Fahrt an dem Kram rumwerkelt aber beweisen kann man es nicht so einfach.
Das weiß man nicht aber nach dem jetzigen Kenntnisstand muss man ihn erst mal so behandeln. Daher finde ich auch Beleidigungen gegen den Mann als unangebracht. Auch Jörg Kachelmann musste es sich nicht gefallen lassen als Vergewaliger bezeichnet zu werden.
Hoffentlich verhält er sich tatsächlich richtig und bedient den Kram nur wenn er geparkt hat. Wenn er die Ladungssicherung und ein freies Sichtfeld gut realisieren kann, ist das kein Problem.
Ansonsten wäre ich der Letzte, der den Mann auf der Straße haben will.
Ford is Mord...
Eine Zeitung irgendwo hinzulegen oder eine aufwendige Installation zu betreiben ist ein grosser Unterschied.
Und ausserdem könnte man seine email-Aktivitäten überprüfen, um zu sehen, wann er welche geöffnet oder abgeschickt hat.
Wenn das kompatibel mit seinem Aufenthalt auf der Autobahn ist, dann ist er überführt.
Aber ich bin so frei und denke mir, dass er die eingeschalteten Geräte auf jeden Fall benutzt hat.
200km/h Leute übertreibt mal nicht wie die Bild Zeitung, der Mann ist 130km/h gefahren auf ner 100er Strecke...
Derzeit macht es doch überhaupt keinen Sinn, denn Mann zu überführen, da eine Benutzung des mobilen Büros während der Fahrt nicht explizit verboten ist. Dafür müsste doch der Gesetzgeber erst die Rechtsgrundlage schaffen. Es ist doch derzeit völlig absurd, dass mann während der Fahrt nicht mit dem Handy telefonieren darf, wohl aber einen Computer bedienen darf.
Zu Ihrem Beitrag:
Das Wort Handy kommt bei meiner Antwort #88, trotz Ihrer Behauptung, überhaupt nicht vor.
Aber wenn Sie es ungedingt wollen:
Kein Anruf ist wichtig genug um im Auto während der Fahrt angenommen zu werden und ein Gespräch zu führen.
Warum auch?
Dabei ist in meiner Kiste ein Spitzengerät mit Sprachsteuerung eingebaut. Es geht problemlos auch ohne Quasselkiste. Ich schalte mein Handy im Krankenhaus oder Flugzeug aus, sogar im Restaurant ist Ruhe, leider wegen einiger rüpelhaften Gäste nicht immer.
In dem SPON - Beitrag ging es aber nicht um Handyschwachsinn sondern um einen IT-Spastiker ohne Planungsfähigkeit für Termine. Den gleichen Unsinn hört man laufend von den kriminellen LKW-Knechten: "Mein Chef macht so enge Termine, da muß ich Lenkzeiten und Geschwindigkeiten überschreiten". Diese Leute bringen dann täglich Unschuldige auf den Autobahnen um. Das hat mit Vermutungen nichts zu tun, da sind dann reale Tote auf der Piste, also Tatsachen. Soviel zu Beweisen und unbegründeten Vermutungen.