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Bürgerprotest gegen Stromleitungen: Die Trassen-Brecher

Neue Leitungen braucht das Land, daran gibt es seit der Energiewende keinen Zweifel. Doch gegen Tausende Kilometer Stromtrassen bildet sich Widerstand. Nirgendwo*fällt der Protest so heftig aus wie im niedersächsischen Bad Gandersheim. Ein Besuch bei den Blockierern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...772586,00.html
  1. #510

    .

    Zitat von Bhur Yham Beitrag anzeigen
    hat sich offensichtlich noch nicht rumgesprochen und unzählige Hersteller bauen immer noch munter Gleichstrommotoren.
    Gleichstrom erzeugt ein Magnetfeld in genau eine Richtung, wenn sie auf einen Motor nur Gleichstrom geben, dann dreht der sich auch im besten Fall um eine halbe Umdrehung, ähnlich wie eine Kompassnadel, genau in die Richtung. Erst wenn sie durch weitere Vorrichtungen im Motor ein Wechselfeld erzeugen, in einem Gleichstrommotor i.d.R durch einen Kommutator, dann dreht der sich auch.
  2. #511

    Hier dominieren Emotionen !

    Zitat von Sysiphos110 Beitrag anzeigen
    ...Ich bin aber davon überzeugt, daß dies viele Foristen nicht überzeugen wird.

    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    ...
    Gebildete Menschen, wie Sie , haben hier keine Chance.
    Wenn der geballten Ignoranz hier etwas nicht in den Kram passt, ist es einfach falsch.
    Es muss alles nur gefuehlsmaessig stimmen und dann ist es auch richtig.
    Das war uebrigens ein sehr guter Beitrag, der hier aber leider einfach verpuffen wird.
    Ein paar Beitraege spaeter kommt gleich wieder der gleiche Unsinn.
  3. #512

    Das will

    Zitat von tengri_lethos Beitrag anzeigen
    Genau so ist es. Die Motoren für die Lichtblickanlage und die Anlage selbst werden bei VW in Salzgitter in einer eigenen Abteilung gebaut-.
    ich doch wohl auch hoffen!
    Ein normaler Automotor hält etwa 4000 Stunden im Dauerbetrieb bei 70% Maximalleistung. Für einen Stromerzeuger nebst Heizung, der über Jahre funktionieren soll, ist das etwas wenig!
    l
    Die Verschleißteile (Kolben, Lager etc) .sollten turnusmäßig ohne große Umstände gewechselt werden können.

    Diese "Kleinstblockheizkraftwerke" lohnen sich nur als Insellösung in Lagen, wo es an Strom fehlt. Im Teillastbereich, der meistens ansteht, ist der Wirkungsgrad "grottenschlecht".
  4. #513

    Das waere gut!

    Zitat von paulhaupt Beitrag anzeigen
    ... nur um das nochmal klarzustellen damit es auch jeder versteht : mit einem BHKW ist eine Trennung vom öffentlichen E-Netz kein Thema - Richtig?
    Ich glaube mich erinnern zu können, daß es irgendwann im Laufe der Diskussion mal so aussah als währe das der Sinn der ganzen Sache.
    Um eine Trennung vom Netz zu ermoeglichen, muessten alle Verbraucher im Haushalt auf Gleichspannung/ Batteriebetrieb umgestellt werden.
    Die ueberschuessige Abwaerme muesste im Sommer im Boden gespeichert werden.
  5. #514

    Hier Strom, dort Verbraucher

    Vielleicht sollte man das Pferd etwas anders aufzäumen:
    Die Industrie, also die Großverbraucher, dort ansiedeln, wo der Regenerativstrom entsteht.
    Ist doch Irrsinn, neue Trassen durch die Republik zu klotzen, wenn die Industrie sich nur in der Nähe der Erzeuger anzusiedeln brauchte.
    In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ist genug Platz. Sollen die Süddeutschen dem Norden auch die Chance geben, in Industriearbeitsplätzen Geld zu verdienen, statt immer nur über die Transferzahlungen zu jammern.
    Lieber sollen also alle, sprich der Steuerzahler dafür aufkommen, dass der Strom von Nord nach Süd geleitet wird.

    Richtig energie intensive Produktion, z.B. Roh-Aluminium, könnte perspektivisch in die Äquatorregion verlegt werden (Desertec), statt den Strom über Tausende Kilometer in die Industriemetropolen zu leiten.
  6. #515

    Und das Geld

    Zitat von berlining Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man das Pferd etwas anders aufzäumen:
    Die Industrie, also die Großverbraucher, dort ansiedeln, wo der Regenerativstrom entsteht.
    Ist .....
    können wir ja auch dadurch verdienen, indem wir uns gegenseitig die Haare schneiden.
    Ihre Vorschläge bedürfen einer "Planwirtschaft". Die will aber in dieser Republik niemand. Ansonsten müsste man zur "Umsiedlung" viel Geld (=Subventionen) in die Hand nehmen.

    Im Ernst: Die "Energiewende" muss bezahlbar bleiben! Ansonsten landen wir spätestens bei der nächsten Krise wieder beim "business as usual".
  7. #516

    Was nicht in den Kram passt,

    Zitat von gsa Beitrag anzeigen
    Dies ist ziemlicher Blödsinn. Die existierenden grossen HGÜ-Leitungen (Baltic Cable, NorNed, SwePol, UK-Frankreich, usw) haben einen Lastfluss, der sich stündlich ändert und sogar mehrmals am Tage die Richtung ändert. Das alles lässt sich wunderschoön unter http://www.nasdaqomxcommodities.com/ in der Rubrik Exchange unten rechts nachlesen, wo der Lastfluss zwischen den skandinavischen Ländern und einigen kontinentalen Ländern aufgezeigt wird. Viele dieser Lastflüsse geschehen über HGÜ-Kabel.
    muss man ganz einfach schoenreden.
    Wie es tatsaechlich ist, wird hier niemals geklaert werden koennen, da jeder, der sich hier auf Technik. Mathematik und Physik beruft, ganz einfach ein Troll ist.
    Hier im Forum kann der Fachmann Loesungen finden, die ihn sonst auf Grund seiner Ausbildung verwehrt bleiben.
    Dazu gehoert auch Windstrom mit HGÜ zu uebertragen.
    Dank technischer Nullen geht das heute ohne Probleme.
    Jetzt muessen wieder die ueblichen Links erscheinen, die dem ahnungslosen Foristen technische Diskussionen ersparen.
  8. #517

    Egal ..

    Zitat von Helmius Beitrag anzeigen
    ..Es geht hier doch um Stromübertragung mittels Erdkabel oder Freileitung. Daß eine Erdverkabelung z. Bsp. unter Bahn- oder Autobahntrassen nicht möglich sein sollte, wäre mir neu.
    ob Erdkabel oder Freileitung, ein Kabel ist generell nicht zur Energieübertragung geeignet, weil die Verluste im Kabel viel zu gross sind und ab 500km die Verlustrate generell immer zu gross wird.
    Mit Rohrleitungen kann man beliebige Strecken mit viermal weniger Verluste úberbrücken als mit einem Kabel.
    Bei einem Kabel durchfliesst der Strom immer den ganzen Querschnitt und hat damit eine grössere Reibungsfläche als eine Rohrleitung, wo das Wasser nur an der Rohrwand eine Reibungsfläche bildet, die mit steigendem Durchmesser immer kleiner wird im Verháltnis zur übertragenden Leistung.
    Elektrizitaet ist daher nur im Haushalt und Industrie zweckmaessig , aber nicht zur Energieübertragung úber grosse Strecken.
    Wir muessen daher auf Altbewaehrtes zurückgreifen:
    http://en.wikipedia.org/wiki/London_..._Power_Company
    Welcher Ahnungslose fühlt sich denn heute für die anderen verantwortlich und kontert mit einem kraeftigen "falsch"?
    Das kann auch ein totaler Dummbatz sein, denn wie es wirklich ist, will hier sowieso keiner wissen.
  9. #518

    Das

    Zitat von notty Beitrag anzeigen
    Das DESERTEC Projekt ist auch so ein Hirnflatus, an dem sich blauaeugige Europaer hochziehen.
    Die Unternehmen machen da gerne mit, weil da Milliarden verbuddelt werden muessen und die Wartung regelmaessige Zahlungen in die Kassen spuelen wuerde....
    Bloss>>>>....!!!
    ..
    Das ist auch technisch nicht wirtschaftlich zu realisieren, was hier jedoch wohl niemals geklaert werden kann, denn Fachleute werden hier von der ahnunglosen Mehrheit verhöhnt, verspottet und kollektiv platt gemacht.
    Das sind alles nur tolle Lösungen für Leute, die von Elektrotechnik absolut keinen Schimmer haben und Wert darauf legen, das Kapital moeglichst ineffektiv in den Sand zu setzen, damit ja nichts Vernünftiges damit gemacht werden kann.
    Denn es muss alles immer schoen so weiterlaufen wie bisher.
    Der ahnungslose Búrger muss dazu belogen und betrogen werden, damit er glaubt es passiert etwas mit seinem schönen Geld.
  10. #519

    ...

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Um eine Trennung vom Netz zu ermoeglichen, muessten alle Verbraucher im Haushalt auf Gleichspannung/ Batteriebetrieb umgestellt werden.
    Muss man nicht. Es gibt sehr effektive Gleichspannungs/Wechselspannungswandler. Sie können aber Gerne in allen Geräten statt des aktuellen AC/DC-Wandlers (welche mittelerweile sehr effektiv Arbeiten) einen entsprechenden DC/DC-Wandler einbauen um die nötigen 1.5, 3, 6, 12 24V und was sonst nocht benötigten Spannungen erzeugen.

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Die ueberschuessige Abwaerme muesste im Sommer im Boden gespeichert werden.
    Dumm nur das die Abwärme nicht einfach so in Einspeisenähe bleibt um monate Später nutzbar zu sein. Diese würde sich über die Monate einfach im Erdreich verteilen und praktisch keine relevante Temperaturerhöhnung zur Heizsaison bewirken. Hier müssten dann schon gut gedämmte Wasserspeicher vorhanden sein (diese wird man aber eher rein mit Solar aufheizen) oder die Energie wird in Latentspeichern gespeichert.


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