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Bürgermeisterwahl in Duisburg: SPD-Kandidat geht in Stichwahl gegen CDU-Gegner

SPD DuisburgDuisburg hat gewählt - doch wer künftig als Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt lenkt, steht noch nicht fest: SPD-Kandidat Sören Link verfehlte knapp die absolute Mehrheit. Jetzt muss er sich bei einer Stichwahl gegen CDU-Konkurrent Benno Lensdorf durchsetzen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...839406,00.html
  1. #1

    Die extrem niedrige Wahlbeteiligung zeigt, dass die Bürger der Stadt die Nase voll haben von den Parteien in Duisburg. Alle Versprechen, einen Neuanfang zu machen mit einem unabhängigen Kandidaten, waren nur vorgeschobene Lügen. Es war klar, dass die Apparatschiks und die alten Seilschaften ihre Macht nicht teilen werden.
    Bleibt zu hoffen, dass Michael Rubinstein als die wohl profilierteste Persönlichkeit unter den Kandidaten sich nicht ganz aus der Kommunalpolitik zurückziehen wird. Das wäre schade.
    Ansonsten bleibt dem neuen OB nur die Verwaltung des Elends. Viel Erfolg dabei.
  2. #2

    Große Auswahl - SPD-Kandidat überzeugte

    Wieso? - es gab doch 13 Kandidaten! Damit hatten die Duisburger doch eine riesige Auswahl! Dass der SPD-Kandidat einen deutlichen Vorsprung bekam, hat vielleicht damit etwas zu tun, dass die Duisburgerinnen und Duisburger sich nach der guten alten roten Zeit sehnten!
  3. #3

    Naja

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Die extrem niedrige Wahlbeteiligung zeigt, dass die Bürger der Stadt die Nase voll haben von den Parteien in Duisburg. Alle Versprechen, einen Neuanfang zu machen mit einem unabhängigen Kandidaten, waren nur vorgeschobene Lügen. Es war klar, dass die Apparatschiks und die alten Seilschaften ihre Macht nicht teilen werden.
    Bleibt zu hoffen, dass Michael Rubinstein als die wohl profilierteste Persönlichkeit unter den Kandidaten sich nicht ganz aus der Kommunalpolitik zurückziehen wird. Das wäre schade.
    Ansonsten bleibt dem neuen OB nur die Verwaltung des Elends. Viel Erfolg dabei.
    die Bürger hätten es in der Hand gehabt. Es waren genug Kandidaten da. Man hätte nur das Kreuz bei einem der Unabhängigen machen müssen. Hinter motzen macht sich aber besser.
  4. #4

    so what?

    Beschaffen wir also mal einem Totalversager seine Rentenbezuege, warten auf den naechsten Skandal in dem ein 3 stelliger Millionenbetrag in den Sand gesetzt wird und jagen ihn dann wieder aus dem Amt.
    Der Steuerzahler hat es ja.
  5. #5

    OB-Wahl Duisburg

    Zunächst ein Lob dem Spiegel, dass er die Wahlbeteiligung auch nannte. Ist nicht immer selbstverständlich. Somit hatte der Kandidat Link 15,85 % der Duisburger erreicht.
    Das als Wahlsieg zu feiern ist schon ziemlich abgehoben.
    Die Wahlbeteiligung zeigt aber, wie wenig es die Duisburger überhaupt noch interessiert, was in ihrer Stadt vor sich geht. Wer will es ihnen verdenken. Eine Stadtrat, der sich nicht entblödete per Ratsbeschluss zu beschließen, Geld zu haben (so geschehen unter dem Kämmerer Dumont), einem Rat, der kontinuierlich weit über seine Verhältnisse agiert hat, was man an den Haushalten ablesen kann. Dumont hatte einmal die Notbremse gezogen, weil die Finanzierungen der Vorhaben nicht mehr möglich waren, worauf man den Rat aus dem Urlaub zurückrief und dieser dann jenen Beschluss fasste. Die Folge war, zwei Monate später der Gang nach Düsseldorf. Man gewährte den Kredit und stellte die Stadt unter "Zwangsverwaltung". Man sieht, Griechenland ist gar nicht so weit weg.
    Was die Strukturkrise der Stadt angeht, die so viel angeführt wird, ist zu sagen, dass diese entscheidend vom Rat der Stadt herbeigeführt worden ist. Diesem Rat ging es mehr um die Bedienung der eigenen Profilneurosen, als um eine sachgerechte Arbeit.
    So wird es auch in Zukunft leider bleiben kin einer Stadt, die eigentlich viel zu bieten hat.
  6. #6

    Zitat von kgsteffens Beitrag anzeigen
    Wieso? - es gab doch 13 Kandidaten!
    Na ja, die Medien haben der Abwahl des alten OB sehr viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt als den Kandidaten für die Neuwahl. Die extrem niedrige Wahlbeteiligung spricht eine Klare Sprache. 2/3 der Wähler gab keinem der Kandidaten ein Mandat, weil die Parteien ihre Versprechungen vor der Wahl gebrochen haben

    Zitat von kgsteffens Beitrag anzeigen
    Damit hatten die Duisburger doch eine riesige Auswahl! Dass der SPD-Kandidat einen deutlichen Vorsprung bekam, hat vielleicht damit etwas zu tun, dass die Duisburgerinnen und Duisburger sich nach der guten alten roten Zeit sehnten!
    Der SPD-Kandidat hatte noch nicht einmal die Zustimmung von 16% der Bürger. Die gute alte rote Zeit liegt sehr, sehr weit zurück, darüber wird vielleicht in den Altersheimen geredet.
  7. #7

    ????

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Na ja, die Medien haben der Abwahl des alten OB sehr viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt als den Kandidaten für die Neuwahl. Die extrem niedrige Wahlbeteiligung spricht eine Klare Sprache. 2/3 der Wähler gab keinem der Kandidaten ein Mandat, weil die Parteien ihre Versprechungen vor der Wahl gebrochen haben


    Der SPD-Kandidat hatte noch nicht einmal die Zustimmung von 16% der Bürger. Die gute alte rote Zeit liegt sehr, sehr weit zurück, darüber wird vielleicht in den Altersheimen geredet.
    Man hätte besser landesweit berichtet, dass sich in Duisburg zusammengefunden hat, was ohnehin zusammengehört, die Piraten und die FDP nämlich. Das Wahlergebnis für den gemeinsamen Kandidaten war da nur folgerichtig.


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