AFPAm Himmel kreisen Assads Kampfjets, in einer Schule richten Rebellen Anhänger des Diktators hin. Wenige Straßen weiter kaufen die Menschen auf dem Markt Gemüse oder dösen in der Sonne. Aleppo hat sich durch den Krieg in eine surreale Metropole verwandelt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...847607,00.html
Sie "richten" nicht "hin", mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun, auch wenn der Artikel sich Mühe gibt, diesen Gräueltaten einen Anstrich von Legitimität zu verleihen. Die Terroristen ermorden, foltern andere Menschen, die ihnen aus welchen Gründen auch immer nicht passen.
Ich bin dieser etlichen Artikel von "Ahmeds" und "Baraas" müde, die nur dazu dienen sollen, Nähe und Sympathie zur politisch erwünschten Partei zu erzeugen, ungeachtet deren tatsächlicher Handlungen und Legitimation.
Die "Guten" haben immer Vornamen, gute Ausbildungen, edle Motive, auch beim Töten. Die "Schlechten" sind immer namenlos, "Schergen", und morden aus reiner Freude.
Wie nennt man so einen systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen?
Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Solche Artikel von "embedded journalists" kommen über einseitige Meinungsmache nicht weit hinaus. Es bezweifelt doch niemand, dass es Unzufriedene Syrer gibt. Fakt ist aber, dass das Morden weitergeht, weil die Rebellen den Dialog verweigern.
Im Sinne einer differenzierten Berichterstattung lege ich jedem Leser folgende Seite ans Werk: http://spirit.blog.de/2012/08/01/spiegel-online-zensur-meinungsmache-pur-14332668/
Machtgewinn durch Destabilisierung und Stiften von Chaos. Seit Jahren das Rezept.
Wenn ein Dutzend verfeindete Gruppen gegeneinander kämpfen, ist es leichter, sie gegeneinander auszuspielen und eigene Interessen durchzusetzen, als wenn man es mit einem stabilen Staat zu tun hat, der seine Interessen vertreten kann.
@SPON noch eine ungerechtfertigte Zensur und ich werde eine so gewaltige Sammelklage anstrengen, dass euer Verein das letzte bisschen Ruf verliert. Ihr glaubt wohl, ihr seid Gott und könntet machen was ihr wollt.
Bezeichnend ist der letzte Absatz: da echauffieren sich also die neuen Machthaber der FSA über die doofen Moralisten aus dem Westen. Schließlich hat die FSA festgestellt, dass alle schuldig waren..."stadtbekannte Waffenhändler"--- soso---- wie entlarvend dieses Vorgehen doch ist! Und solche Typen sollen dann Rechtsstaatlichkeit und gleichzeitig das "neue" Syrien ohne Terror und Willkür repräsentieren?? Na vielen Dank!
Die Glorifizierung von Mördern und Terroristen ist der Gipfel der Perversion. Man kann ja vieles über die Medien verkaufen aber da sollte doch jeder Bürger mal die grauen Zellen anstrengen.