Bürgerkrieg: Türkei schließt Grenzübergänge nach Syrien

REUTERSDie Türkei reagiert auf die Eskalation der Gewalt in Syrien. Ab sofort sind alle Grenzübergänge zum Nachbarland geschlossen, Lastwagen können nun nicht mehr passieren. Flüchtlinge machen sich aber weiterhin zu Tausenden davon - über Schmugglerrouten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...846231,00.html
  1. #30

    Es lässt sich doch keiner auf einen Häusserkampf ein,

    Zitat von lifeguard Beitrag anzeigen
    weil das regime mit der holzhammer methode reagiert. anstatt stellungen aufzuklären, wird gleich mit artillerie und hubschraubern reingeschossen.

    in damaskus haben die truppen anfangs völlig kopflos reagiert, erst die special forces haben die situation in den griff bekommen. man hat wahrscheinlich nicht auch mal annähernd die möglichkeit erwogen, das aufständische sich in die hauptstadt wagen

    dasselbe sieht man jetzt in aleppo. im straßen und häuserkampf zählt pure überlegenheit nicht viel, da kommt es auf ortskenntnisse an.

    die offensive der aufständischen in damaskus mag vorerst gescheitert sein, ein ziel hat sie auf jeden fall erreicht: das truppen in der hauptstadt und jetzt auch in aleppo gebunden sind, und für andere frontabschnitte nicht mehr zur verfügung stehen.
    Glauben Sie wirklich, die Soldaten lassen sich zur Schlachtbank treiben.
    Sie sehen doch wies abläuft, die Terroristen verschanzen sich, fangen irgendwann Kämpfe an, werden von verdeckten Aufklärern verraten und dann kommt die Artillerie, Panzer oder ein Kampfhubschrauber um die Ecke.
    Es tut mir Leid aber auch ich würde keine Möglichkeit sehen die Geiseln irgendwie zu retten, die Aktivisten lehnen jede Verhandlungsmöglichkeit ab und sind durch ihr Gewaltpotential ein zu hohes Sicherheitsrisiko um unbekämpft zu bleiben.
    Das nach so einem Kampf das Standgericht wartet, wie in einem der letzten SPON Beiträge gemeldet, ist auch kein Wunder. Zumal ja viele Aktivisten keine syrischen Pass haben und somit als Ausländer gelten.
  2. #31

    Gegen

    Zitat von robbitob Beitrag anzeigen
    Die Tradition des Hauses Assad lässt nichts gutes Ahnen. Es war schon schlimm und es wird noch viel schlimmer werden.
    Assad kann eventuell noch militärisch einige Schlachten gewinnen. Siegen jedoch kann er nicht mehr. Wer mit solcher Härte gegen sein eigenes Volk vorgeht, hat es verloren. Es werden zu viele neue Rechnungen aufgemacht, dass werden ihm die Betroffenen nicht verzeihen.
    Die Folgen: Überwachungsstaat, nächtliche Verhaftungen und politische Morde
    im großen Stil.
    Allein, wie soll die internationale Gemeinschaft mit solch einem Staat umgehen, außer natürlich die diversen Veto-Staaten aus dem UN-Sicherheitsrat, die da eh kein Problem mit haben?
    "Gegen sein eigenes Volk"- ich kann's nicht mehr hören! Jeder der einigermaßen informiert ist, weiß, daß er gegen Terroristen vorgeht, die zu einem gro0en Teil auch aus dem Ausland kommen und von dort bezahlt werden. Wenn in Deutschland bewaffnete Banden Unruhe stiften würden- meinen Sie, der Staat ginge nicht dagegen vor? Ich denke da nur um das Theater um die RAF...
  3. #32

    An #26 Forist. Gievlos

    Die Situation in Syrien ist mehr als nur undurchschaubar.Wenn Sie schreiben,dass trotz dieser Situation immer noch Syrer,auch bewaffnet ,fuer Demokratie kaempfen,wuerde das heissen,diese Gruppe kaempft gegen die Truppen von Assad und gegen die Gruppen,die anderes im Sinn haben,als Freiheit und Demokratie?
  4. #33

    Neue Töne

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Türkei reagiert auf die Eskalation der Gewalt in Syrien. Ab sofort sind alle Grenzübergänge zum Nachbarland geschlossen, Lastwagen können nun nicht mehr passieren. Flüchtlinge machen sich aber weiterhin zu Tausenden davon - über Schmugglerrouten.

    Türkei schließt Grenzübergänge nach Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Gerade kam im Heute Journal ein Bericht aus Damaskus mit relativ neuen Tönen.Es war nicht ein einziges Mal von Assads Schergen die Reede wie früher.Alle Befragten wenn auch nicht unbedingt repräsentativ für die Gesamtbevölkerung waren sehr froh dass der Rebellenspuk in Damaskus erst mal vorbei ist.
  5. #34

    Zitat von lifeguard Beitrag anzeigen
    das nennt sich hit and run. aufständische schlagen an einem checkpoint oder stadtteil zu, halten ihn zeitweise und ziehen sich dann vor der zu erwartenden gegenoffensive der regierungstruppen zurück.

    die rebellen mögen waffen-und zahlenmäßig unterlegen sein, aber ihre einheiten sind mobil und beweglich. mit dieser taktik zwingen sie das regime zur verzettelung seiner kräfte.
    Natürlich. Aber das ist ja auch ihre einzige taktische und strategische Möglichkeit. Was sollen Leichtbewaffnete denn sonst tun, als ihre einzige Stärke, die Beweglichkeit, auszunutzen? Andererseits ist dieser Ansatz sehr koordinationsintensiv, was vor allem bedeutet, dass es eine gewisse Einigkeit unter den Rebellen geben muss.
  6. #35

    Zitat von topodoro Beitrag anzeigen
    welche Strategie ? Die Strategie heisst : Terror ! Denn in Aleppo wollte niemand befreit werdern. In Damaskus auch nicht.
    Höret den Wissenden.
  7. #36

    Zitat von Hopshase Beitrag anzeigen
    Mit anderen Worten sie tun das gleiche wie die Taliban in Afghanistan.
    Nein. "Sie" schütten kleinen Mädchen keine Säure ins Gesicht.
  8. #37

    Verstehe die Absicht hinter diesem Artikel nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Türkei reagiert auf die Eskalation der Gewalt in Syrien. Ab sofort sind alle Grenzübergänge zum Nachbarland geschlossen, Lastwagen können nun nicht mehr passieren. Flüchtlinge machen sich aber weiterhin zu Tausenden davon - über Schmugglerrouten.

    Türkei schließt Grenzübergänge nach Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Zitat von nickleby Beitrag anzeigen
    Man kann die Türken verstehen. Die Schließung gilt der Sichheit der Türkei. In Syrien herrscht Bürgerkrieg und man kann nicht zulassen, dass dieser Krieg in die friedliche Türkei getragen wird.
    Wie Ankara auch sagt, will man über eine Öffnung der Grenzen nachdenken, wenn die Lage überschaubarer geworden ist.

    Jetzt sollen die türkischen Grenzen zu Syrien komplett geschlossen werden, behauptet der SPIEGEL.

    Jetzt auf einmal.

    Wobei es "gut" gewesen, dass ein paar türkische Politer, der FSA geholfen haben.

    Das wäre kontroproduktiv für die Nachrichtenagenturen hier im Westen, jetzt gegen die FSA zu berichten.

    Ich hoffe, SPIEGEL-online meint es wirklich ernst.
    Da aber immer noch zu unkritisch über die FSA berichtet wird, verstehe ich nicht, welche Absicht hinter diesem Artikel steckt.

    Geht es darum den Schmuggel an die FSA, nach Syien zu verdecken?