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Bürgerkrieg in Syrien: Stunde Null für die Rebellen

REUTERSIm Kampf gegen Assads Regime konzentrieren sich die Aufständischen jetzt auf die Schlacht um Damaskus. Bislang schien die Armee des Machthabers überlegen - panzerbrechende Waffen sollen die Wende bringen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...845472,00.html
  1. #80

    Wenn alle nur Blümchen werfen würden ...

    Zitat von trubeldubel Beitrag anzeigen
    Na also. Vom Blümchenwerfer zum Panzerknacker. Es wird Zeit, das die syrische Armee zum Gegenschlag ausholt.
    Schon vegessen, daß die Blümchen werfenden Männer, Frauen und Kinder bereits in den Särgen liegen ?
    Wenn es kein Krieg ist, dann ist es eben Evolution. Die Überlebenden sind jetzt auf dem Weg nach Damaskus ...
  2. #81

    Zitat von alfredoneuman Beitrag anzeigen
    Die einzigen die im Augenblick ganz offiziell und völlig legal Waffen bekommen, ist ebenfalls das Regime. Ansonsten finde ich solche wohlfeile um nicht zu sagen scheinheilige Ratschläge, immer wieder bemerkenswert.
    Katar, Saudi Arabien liefern den Rebellen Waffen, gidf!. und erst gerade heute (!) haben die USA gesagt, weil Russland und China ihr Veto einlegten werde man verstärkt die Rebellen unterstützen. wenn man keine Ahnung hat...

    im übrigen wurde ich nach meiner MEinung gefragt, wenn man ihre hören will liest man schnell die Schlagzeile der BILD
  3. #82

    Zitat von Moewi Beitrag anzeigen
    Sollten wir dann nicht Waffen an die Opposition in Bahrain schicken? Immerhin stehen wir lt. Aussenministerium auf Seiten der dortigen Demonstranten. DIe Amerikaner beliefern dagegen das Regime. Wäre doch ein hübsches Aussenpolit-Theater, das man mit der Unterstützung der Regimegegner anstossen könnte:
    USA kontra Deutschland, und beide behaupten die Freiheit zu verteidigen.
    Wieso - ist es denn sonst üblich, dass "wir" Waffen an die Opposition in einem fremden Land schicken? Es ist so wie immer; es sind nicht die Waffen die kämpfen, es sind Menschen. Würde es in Syrien nicht genügend Leute geben die das verhasste Assad-Regime weghaben wollen, könnte man so viele Waffen liefern wie man will, es würde nichts nützen. An dieser schlichten Tatsache kann man sich mit rhetorischen Tricksereien nicht vorbeimogeln.
  4. #83

    lebenslang;10593477]ich weiss nicht welche schulform sie erleiden mußten, aber ich kann sie beruhigen deutsche soldaten werden in syrien nicht zum einsatz kommen, es braucht schon ein minimum an hintergrundwissen um sich einigermaßen qualifiziert bemerkbar machen zu können.
    ....aber wíe sie schon sagten : "syrien interessiert mich persönlich 0".
    merkt man überdeutlich.

    Vorsicht mein Lieber.
    Das hatten wir doch schon mal. Am Hindukusch, schwafel, schwafel,
    wir sind Mitglied der NATO, schwafel schwafel, der Druck der internationalen Weltgemeinschaft schwafel, schwafel und schon sind
    wir mitten drin.Ging beim Irakkrieg dank Schröder an uns vorbei,
    war beim Lybienkrieg ganz dicht davor, und jetzt unter Merkel,
    Westewelle eine wunderbare Option von allen Krisen abzulenken.
    So, und jetzt können Sie Ihr Hintergrundwissen updaten.
  5. #84

    Zitat von hinschauen Beitrag anzeigen
    Zum Kriegsmaterial: es ist nicht egal, wer das schickt. Aber es ist bekannt. Saudiarabien und Katar haben es doch zugegeben.
    soso, und denken sie Saudi Arabien, einem Land indem Steinigen noch an der TAgesordnung liegt (und wir LEoparden liefern) hat plötzlich seine soziale Ader entdeckt? setzt sich für Frieden und Menschenrechte ein?

    Zitat von hinschauen Beitrag anzeigen
    Gleichbehandlung von beiden Seiten: Meinen Sie damit, dass die Russen den Aufständischen Waffen liefern sollen so wie bisher Assad?
    Haben sie eine Quelle für ihre Beschuldigungen? im übrigen sage ich, keine Waffen für niemanden in Syrien. das sollte einem aufmerksamen Leser schon in der 1. Post aufgefallen sein.

    Zitat von hinschauen Beitrag anzeigen
    Und das mit dem Druck auf beide Seiten ausüben: Sie meinen also, weil der (wie sie sagen) einseitige Druck auf Assad den schon nicht zum Aufgeben brachte, würde ihn jetzt der geteilt Druck dazu bewegen?
    Denken sie wenn Assad weg ist, ist alles wieder gut? es geht nicht darum assad zum sturtz zu bringen, es geht darum einen Dialog zwischen beiden Parteien zu führen und einen frieden auf diplomatischen Weg beizuführen. aber die "Rebellen" lehnen gespräche ja kategorisch ab und fordern weiterhin nur eines, den Sturz von Assad. Damit sind die Probleme aber weiterhin nicht gelöst, aber den Rebellen geht dies offensichtlich am Arsch vorbei.
  6. #85

    Zitat von Cartman Beitrag anzeigen
    Katar, Saudi Arabien liefern den Rebellen Waffen, gidf!. und erst gerade heute (!) haben die USA gesagt, weil Russland und China ihr Veto einlegten werde man verstärkt die Rebellen unterstützen. wenn man keine Ahnung hat...

    im übrigen wurde ich nach meiner MEinung gefragt, wenn man ihre hören will liest man schnell die Schlagzeile der BILD
    Ich sprach von offiziellen Waffenlieferungen, und die gehen Schiffsladungsweise nur an das syrische Regime. Warum denn so gereizt - ist der Abgang des Regimes so schwer zu verdauen?
  7. #86

    Zitat von mehrlicht Beitrag anzeigen
    Sie haben wohl überhaupt keine Ahnung. Mehrere 1000 Kämpfer die im Irak(Anbar Provinz) mit Sprengstoffanschlägen gegen die Amerikaner kämpften kämpfen jetzt in Syrien gegen Assad.
    "The brutal irony in all this is that many of those who once passed through Qaim to threaten the government in Baghdad are now among the armed rebels menacing the regime in Damascus. For six years, Bashar Assad was deaf to U.S. pleas to cut the terror ratlines from Syria into Iraq. Instead, he did the opposite — facilitating the movement of thousands of Islamist fighters into Anbar province to kill and maim. Now those same Islamists have turned on him, and he is learning one of the harsh realities of war: What goes around comes around."
    What Goes Around...-Oliver North- Garden State Journal
    Ach Herrje, jetzt muesst ihr schon den geschassten U.S.-Marines-Lieutenant-Colonel Ollie North bemuehen! Den haettet Ihr "Friedensfreunde" vor 20a noch nicht einmal mit der Kneifzange angefasst ...
  8. #87

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Kampf gegen Assads Regime konzentrieren sich die Aufständischen jetzt auf die Schlacht um Damaskus. Bislang schien die Armee des Machthabers überlegen - panzerbrechende Waffen sollen die Wende bringen.

    Syrien: Großangriff der Rebellen soll Assad besiegen - SPIEGEL ONLINE
    Ich frage mich einfach, ohne ins Detail gehen zu können, denn das scheint ja derzeit unmöglich:

    Es wird viel vom Zerfall der syrischen Armee gesprochen. Warum sollte diese ausgebildete, unorganisierten Rebellen (wenn es denn so ist) eigentlich haushoch überlegene Armee zerfallen, wo sie doch jederzeit die Macht im Staate haben könnte und sie derzeit noch besitzt? Was sind denn die Anreize für die Militärs, von der Fahne zu gehen?
    Wäre es nicht interessanter - als nur von den Kampfmeldungen an sich zu hören - zu verstehen, warum Assad, gesetzt, seine Armee steht nur noch zum Teil hinter ihm, den Kampf noch aufrechterhält? Was verspricht er sich politisch davon? Was militärisch?
    Dumm ist er ja nicht, blind auch nicht, und er weiss, dass es für ihn und seine Familie den Tod bedeutet, wenn er verliert. Es muss für ihn also noch eine reelle Grundlage geben, den Kampf fortzusetzen. Das bedeutet, dass er von irgendwoher noch direkte Unterstützung erhalten muss, so wie der Gegenpartei auch Unterstützung widerfährt.

    Ist denn international das Spiel noch nicht ausgehandelt?

    Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.
  9. #88

    Der Sohn ist mit seinem Vater nicht zu vergleichen

    Zitat von robbitob Beitrag anzeigen
    Ich war zweimal im Land von "Hafiz al-Assad". Ich war schockiert, das erste Mal so etwas wie eine Analogie zum Dritten Reiches und der Gestapo zu erleben. Nachdem ich auf der Heimreise (alles über den Landweg), durch die DDR auf dem Transit gen Berlin(West) fuhr, hatte ich die Angst vor dem Osten verloren, obwohl mein Vater Bekanntschaft mit Rummelsburg machen durfte (wegen Beihilfe zur Republikflucht). Syrien ist um einiges schlimmer, als es die DDR war.

    Es ist nur gerecht, wenn das Terrorregime mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft wird, zumal die Gewalt wie fast immer zuerst vom Staate ausging.

    Natürlich kann man nur traurig sein über die Opfer. Und natürlich gibt es keinen Königsweg, solange eine machtbesessene Clique, ohne Rücksicht auf Verluste um ihre Position kämpft. Auch habe ich Befürchtungen, dass eine Destabilisierung, wie durch den Irak-Krieg hervorgerufen, noch viel mehr Opfer fordern wird.

    Aber die Rebellen als Terroristen zu bezeichnen, zeugt doch von einer mehr als bedenklichen Gesinnung.
    Hafiz al Assad ist im Juni 2000 gestorben:

    Hafiz al-Assad

    Wie kommen Sie auf die Idee, Misstände des Regimes von Hafiz al Assad als Gerechfertigung der Invasion gegen das Regime seines Sohnes Baschar al Assad zu benutzen? Alle Nahost-Experten sind der Meinung, dass Baschars Regime ziemlich liberal und westlich orientiert ist, und mit dem seines verstorbenen Vaters nicht zu vergleichen.
  10. #89

    Das ist nicht unwichtig,

    Zitat von Cartman Beitrag anzeigen
    Katar, Saudi Arabien liefern den Rebellen Waffen, gidf!. und erst gerade heute (!) haben die USA gesagt, weil Russland und China ihr Veto einlegten werde man verstärkt die Rebellen unterstützen. wenn man keine Ahnung hat...

    im übrigen wurde ich nach meiner MEinung gefragt, wenn man ihre hören will liest man schnell die Schlagzeile der BILD
    im Zusammenhang mit dem,was ich eben aus der portugiesischen Presse berichtete.Im Zusammenhang mit den Waffen steht dann in der "Diario de Noticias":"Wer liefert die Waffen an die Rebellen? Niemand weiss es mit Sicherheit,weil eigentlich gibt es ein Waffenembargo.Aber einige arabische Laender koennten die Rebellen unterstuetzen und vielleicht unterstuetzt der Iran weiterhin das Regime.". In Bezug auf die Rebellen heisst es,dass schon zu Beginn der Revolution auch religioese Absichten nicht ausser Acht gelassen werden koennen.Dass es eine Auseinandersetzung der Minderheit der Alewiten sei(12%der Bevoelkerung aber Regimetreu,weil 42 Jahre von Assad bevorteilt)und den Sunniten(ein grosser Teil aus dem eigenen Land). Es gaebe Alewiten auch in der Tuerkei und im Libanon mit guten Beziehungen zu den Hishbola und den Shiiten und der Iran sei mit eingeschlossen...








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