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Bürgerkrieg in Syrien: Rima Dalis Kampf gegen das Schweigen
SPIEGEL ONLINESie ist eine Gegnerin Assads und sie steht zu ihren Überzeugungen. Die 33-jährige Syrerin Rima Dali will nicht namenlos und anonym gegen den Diktator kämpfen, sondern in aller Offenheit und ohne Gewalt. So bringt sie allerdings auch die Rebellen gegen sich auf.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-858272.html
- #1 01.10.2012 10:28 von
Ein Ende der Unterstützung für Hardliner
Ich denke nur so ist langfristig eine Lösung für Syrien möglich. Die Hardliner dürfen nicht mehr unterstützt werden. Offensichtlich kann man doch seine Opposition ausdrücken ohne sofort vom Regime beseitigt zu werden. Inwieweit ist das möglich ohne von den Rebellen beseitigt zu werden? Der Ansatz Brahimis ist gut und sollte von allen Staaten unterstützt werden.
Denn zusätzlich zu allen Problemen vorher kommt jetzt noch dazu dass die verfeindeten Gruppen wieder zusammenleben müssen, trotz Zehntausender von Toten, Millionen von Flüchtlingen in Syrien selbst und in den Nachbarländern und einer zerstörten Infrastruktur und Wirtschaft. - #2 01.10.2012 10:38 von
Keine Skrupel?
"Sie nimmt an international finanzierten Workshops im Ausland teil,"
Wo sie doch wissen muss, dass die Rebellen gegen die syrische Regierung vom Ausland finanziert werden. Solange geostrategische Interessen anderer Länder dem im Wege stehen, wird es nie Frieden in Syrien geben. - #3 01.10.2012 10:39 von
selbst wenn das gelingen sollte, die hardliner auf beiden seiten zur vernunft zu bringen ( was ich nicht glaube, jede seite sieht sich im besitz der wahrheit), wie sollen verfeindete gruppen wieder zueinanderfinden? das ist das tragische an bruderkriegen, das die einstigen gegner wieder unter dem dach der gemeinsamen nation leben müssen ,egal wie es ausgegangen ist. und die feindschaft hören ja nicht auf, nur weil dann irgendwann mal die waffen schweigen. - #4 01.10.2012 10:40 von
...
""Wir hatten gedacht, das Regime sei dumm. Wenn es Leute umbringt, gräbt es sein eigenes Grab." Aber längst sei klar, dass die Welt nicht einschreite und damit die Gewalt in dem Land billige."
Diese Erwartungshaltung, wenn das Regime zu viele tötet kommt der Westen zu Hilfe, war anscheinend weit verbreitet. Sogar ein saudischer Gesandter verliess die erste Konferenz der "Freunde Syriens" apprupt als der Westen ein direktes Eingreifen ausschloss. Mein erster Gedanke, als ich diese Meldung las war, dass der Westen die Saudis anfänglich im Glauben liess er würde schon eingreifen.
Man muss sich auch die Frage stellen ob die Bildung der FSA und damit der bewaffnete Aufstand eigentlich nur das Ziel hatte den Westen zum Eingreifen zu bringen. Es war doch jedem klar, dass die anfänglich wenigen FSA-Kämpfer die sich in Homs verschanzt hatten nicht die Zivilisten beschützen konnten sondern diese erst zur Zielscheibe machten. - #5 01.10.2012 10:46 von
Unparteilich...
zu bleiben dürfte schwierig sein. Die 33-Jährige sollte lieber am inner-syrischen Versöhnungsdialog teilnehmen. Die syrische Regierung hat mehrfach signalisiert, dass sie zu großen Zugeständissen in Richtung auf mehr Freiheit und Demokratie bereit ist, und mit allen Oppositionellen zusammenarbeiten will. Der Annan-Plan ist wohl der einzige Auswege aus der jetzigen Krise, denn er sieht vor, dass als allererster Schritt die Waffen schweigen müssen. Dannach kann über alles gesprochen werden.
Wenn der Westen seine Blockadehaltung zu Gesprächen nicht bald aufgibt und die Dinge einfach so weiter laufen läßt, wird sich die Kampfkraft und Effektivität der syrische Armee weiterentwickeln. - #6 01.10.2012 11:01 von
Bitte an AA weiterleiten...
Dieser und andere Beiträge von Frau Salloum unterscheiden sich sehr vorteilhaft von den anti-syrischen Parolen, die unser Herr Außenminister - und unser Regierungs-TV ( samt dessen sogenannten "Korrespondenten" ) ausstrahlen. Bitte faxen Sie diesen Beitrag doch einmal in das Auswärtige Amt, zu ARD und ZDF.
Es wäre auch nicht schade, wenn der früher einmal angesehene Nahost-Experte Volker Perthes - Stiftung Politik und Wissenschaft - sich von dem albernen Projekt mit den aus den USA und Kanada herbeigekarrten exilierten Professoren (The Day
After) rehabilitierte und zu einer ernsthaften Analyse des Syrien-Konflikts käme. Zumindest jetzt, da der Groß-Osmane Erdogan den Assad-Gegnern offenbar von der Fahne gegangen ist... - #7 01.10.2012 11:14 von
- #8 01.10.2012 11:34 von
Ja, es gibt eine gewaltlose Opposition in Syrien. Auch wenn man hier in den letzten Wochen einen anderen Eindruck bekommen konnte, da diese Leute quasi totgeschwiegen wurden. Dieser jungen Frau gilt mein Respekt! Es sind Menschen wie sie, die von uns unterstützt werden sollten. Menschen, die eben nicht auf Gewalt und religiösen Wahn setzen. Jede Wette, dass diese Leute kein Geld aus Saudi Arabien und Katar erhalten.
- #9 01.10.2012 11:45 von
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