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Bürgerkrieg in Syrien: Rebellen berichten von Massaker mit 200 Toten
DPAMehr als 200 Tote sollen nach Darstellung syrischer Oppositioneller in der Nähe der Stadt Damaskus gefunden worden sein. Regierungstruppen hätten die Menschen regelrecht hingerichtet. Der August gilt schon jetzt als der blutigste Monat seit Beginn der Aufstände.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...852122,00.html
- #1 26.08.2012 08:27 von
optional
Naja Krieg hat seine eigenen Regeln und ich denke mal das die meisten Hinrichtungsopfer Rebellen waren. Und leider muss man das militärisch respektieren, denn es wäre doof Rebellen gefangen zu nehmen. Denn so wie sich der Westen bemüht, die sache sehr einseitig zu sehen, bringt es dem syrischen Staat im Invasionsfall nix wenn der Gegner die Gefangenen befreit und ... Krieg ist scheisse!
- #2 26.08.2012 08:34 von
Immer das Gleiche
Assads Truppen sind sicher sehr brutal in ihrem Vorgehen, aber immer sind sie die einzigen die Kriegsverbrechen begehen, das kommt mir alles ein bischen merkwürdig vor. Was die "Aktivisten" so anstellen, davon hört man nix..
- #3 26.08.2012 08:38 von
- #4 26.08.2012 08:43 von
Rebellen berichten ...
"Berichten" nur die Rebellen oder gibt's auch noch was von der Gegenseite zu berichten. Diese einseitige Berichterstattung stinkt gewaltig.
- #5 26.08.2012 08:43 von
- #6 26.08.2012 08:43 von
?
Man fragt sich doch wirklich, wie das weitergehen und wo es enden soll. Im Prinzip kann man von außen nicht viel tun, um den Menschen in Syrien zu helfen. Wer sind denn eigentlich die Bösen? Den Durchblick hat man doch völlig verloren.
Also kann das Ausland nur anbieten, Flüchtlinge aufzunehmen und Menschen beim Verlassen ihres Landes zu unterstützen, bis die sich bekämpfenden Parteien gegenseitig ausgelöscht haben.
Vielleicht hilft es ja, wenn Syriens Volk das Land verlässt. - #7 26.08.2012 08:50 von
Das ist so nicht wahr. Natürlich hört man auch von Verbrechen die Rebellen zugeschrieben werden können. Es ist aber wohl auch nach unabhängigen NGOs so, dass die Masse der Kriegsverbrechen auf das Konto der Assad-Anhänger gehen.
Es ist natürlich jedem selbst überlassen den Schluss zu ziehen, warum ausgerechnet Assads Truppen diejenigen sind, die mit härtester Brutalität gegen das eigene Volk vorgehen. Für mich ist das einfach ein Zeichen purer Verzweiflung des Regimes, das sich nicht mehr lange halten wird. - #8 26.08.2012 08:51 von
Gerüchte ersetzen Fakten
Die Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die sonst von Spiegel Online immer als sichere Quelle betrachtet wird, spricht zwar "nur" von 40 bis 50 Leichen, was ja auch schon schlimm genug wäre, aber offenbar reicht das nicht mehr für eine Überschrift. Dann muss halt ein "Aktivist" herhalten, ein gewisser Abu Kinan, von dem die Welt bislang noch nichts gehört hat. Aber immerhin hat er 200 Opfer gezählt.
Wann berichtet Spiegel Online endlich auch über die Gräueltaten der Rebellen? Dass sie Gefangene ohne deren Wissen offenbar in Autos mit Sprengstoff setzen und ihnen sagen, sie seien frei und könnten fahren, mit der Absicht das Auto dann per Fernzündung an einem Checkpoint der syrischen Armee in die Luft zu jagen, wie die New York Times berichtet. Oder dass Bewohner aus ihren Häusern vertrieben werden, damit sich dort Rebellen einnisten können wie der Guardian schreibt. Wann berichtet der Spiegel über die Schuldirektoren, Schutzpolizisten, die Angestellten der Stadtwerke, der Müllabfuhr, die von Rebellen erschossen werden, weil sie beim syrischen Staat angestellt sind?
Wenn hier alle Gerüchte über die Rebellen genauso als Tatsachen verkauft werden würden, wie das bei der syrischen Armee völlig normal ist, dann stünden die Aufständischen längst nicht mehr so sauber da. Aber bei ihnen wird erst darüber berichtet, wenn es sich denn gar nicht mehr leugnen lässt. Aber wenn jemand in einem Flüchtlingslager Zelte ansteckt, dann muss nur irgendjemand behaupten, dass sei der syrische Geheimdienst gewesen und aus einem Gerücht wird ruckzuck eine Tatsache.
In diesem Krieg gibt es keine Anständigen mehr und die Presse sollte genau das berichten. - #9 26.08.2012 08:55 von
Offensichtlich haben die Regierungssoldaten
nun Zeit gefunden sämtliche Stadtiertel zu durchkämmen um so möglichst viel Verstecke der Aktivisten zu enttarnen."Assads Armee hat in Daraja ein Massaker angerichtet", sagte Aktivist Abu Kinan. Wegen der Einschränkung der Berichterstattung ist eine unabhängige Überprüfung der Angaben nicht möglich. Daraja ist einer der großen überwiegend von Sunniten bewohnten Slumstädte vor den Toren von Damaskus.
Das die vielen Hinrichtungsvideos die die Taten der Aktivisten dokumentieren, man denke an das mit dem vom Dach geworfenen Postbeamten, nicht gerade auf Gegenliebe stößt, ist mir durchaus verständlich.
Man kann der syrischen Bevölkerung nur wünschen, dass bald wieder Frieden einkehrt und dieser Abschaum von mordenden Aktivisten endlich verschwindet.
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