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Bürgerkrieg in Syrien: Geheimtreffen unter Krokodilen
APIn Beirut trifft sich ein syrischer Millionär mit einem Vertreter der Rebellen. Bislang verdiente er mit dem Assad-Regime sein Geld. Doch der Geschäftsmann sichert sich ab. Im Bürgerkrieg kennt er keine Loyalität - nur die nächste Gelegenheit. Wie ein Krokodil, sagt er selbst.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-862940.html
- #1 28.10.2012 08:30 von
Interessanter Einblick
Bin schon gespannt auf die Kommentare, die solchen Geschäftsleuten Verrat vorwerfen.
Naja, niemand anderes als Assad darf ja die "Macht" in Syrien haben, sonst bricht da das große Chaos aus. Die "Rache" der Rebellen, nee halt, der ausländischen Infiltreure saudi - imperialistischer Klassenfeinde wird fürchterlich sein. Die werden bestimmt Assads Armee okkupieren und dann Damaskus beschiessen, und dann wird die neue Hauptstadt von Syrien Mekka sein...ach nee, ähm Persepolis? Oder Washington? Ankara? Kurdistan-Capital? - #2 28.10.2012 08:45 von
Geschäftemacher
Solche Leute reden jedem nach dem Mund, Hauptsache der Rubel rollt. Sagt er ja auch selbst. Repräsentativ für das syrische Volk ist ein Millionär, der mit jedem Handel treibt, sicher nicht.
- #3 28.10.2012 09:13 von
Hätte
dieses konspirative Gespräch wirklich stattgefunden, dann sicher ohne journalistische Begleitung. Wer glaubt denn, daß der syrische Geschäftsmann ein solches Risiko unnötigerweise eingehen würde? Ich glaube so etwas nicht. Frau S. sollte lieber in die Belletristik wechseln und Romane schreiben statt sich an komplexen politischen Vorgängen zu versuchen.
- #4 28.10.2012 09:31 von
Ach wie gut dass niemand weiss dass ich Rumpelstilzchen heiss
Wenn der syrische Geheimdienst wissen will wer denn der ehrenwerte Geschäftsmann und sein libanesischer Verbindungsmann ist, kann der einfach bei Frau Salloum, Raniah, z Zt Beirut nachfragen, vielleicht existieren ja noch Notizen, Tonaufnahmen, uä.
Komisches Geheimtreffen zu dem man Reporter einlädt, aber man lernt ja nie aus. - #5 28.10.2012 09:40 von
Verrat ?
Wieso Verrat ?
Sollte dieses Gespräch tatsächlich so stattgefunden haben zeigt es nur die Ambivalenz gewisser Geschäftsleute, die scheinbar vorher gute Geschäfte mit dem "Schlächter" gemacht haben und sich nun alle Möglichkeiten offen halten wollen.
Ich glaube nicht, dass man solche Leute stellvertretend für die syrische Bevölkerung ansehen kann. Solche Zeitgenossen haben stes mehrere Fahnen im Schrank stehen mit denen sie, je nach Bedarf, herumwinken können.
Im Übrigen hat dieser Artikel wenig Aussagekraft zu den Zuständen in Syrien. Dieser Geschäftsmann ist wohl nur einer jener Geister, die man später nicht mehr los wird. - #6 28.10.2012 09:41 von
Raniah Salloum…
Nun wissen wir woher Raniah Salloum zumindest einen großen Teil Ihrer Informationen bezieht - von ihrer wohl wichtigsten Informationsquelle in Beirut, der Luxusmeile „Al Hamra Road“.
Dort trafen sich schon immer die unwichtigsten männlichen Chauvinisten und Märchenerzähler des Orients währenddessen ihre Frauen, Freundinnen dort auf Shopping-Tour gehen. Und dies war schon immer dort so - auch nach 1972 bis heute.
In Caféhaus-Gesprächen stilisiert sich dann der Gegenüber - je nach Aktualität - schon mal gerne als eine wichtige Person, z.B. als Rebell, Millionär usw...
Die eigentlichen Protagonisten treffen sich jedoch an anderen Orten wie ich aus eigener Erfahrung weiß und dorthin kommt diese Light-Journalistin nicht! - #7 28.10.2012 09:53 von
Interessen
Wenn dieses Gespräch wirklich stattgefunden hat, klingt es in meinen Ohren eher wie eine Unterhaltung zwischen Kriminellen.
Aber nebenbei: Bisher war immer die Rede davon, wie sehr die assadtreuen Aleviten in Syrien alles dominiert hätten. Nun lese ich, dass hauptsächlich Sunniten mehrheitlich die erfolgreichen Kaufleute stellen. Interessant. - #8 28.10.2012 09:54 von
Trauen keinem Syrer mehr... okaaay... ich kann mir ja nicht helfen, aber ich hab das Gefühl, es liegt mehr an einer anderen Gruppe, der dieser Mann angehört. Beginnt aber auch mit "S".
Ehrlich unter Assad, aber Angst davor, angeblich nur Lebensmittel und Medikamente zu schmuggeln. Seltsame Moralvorstellungen.
Ich glaube nicht dass da allzu viele zurückkommen - vollkommen egal wie es ausgeht. - #9 28.10.2012 10:09 von
Wahnsinn!
Sie glauben tatsächlich dass dieses Gespräch real stattgefunden hat und dass ein SPON Redakteur als dritter Mann am Tisch gesessen hat?
Aber nehmen wir es mal an, es wäre so gewesen.
Dann wäre das ja ein wirklich sauberer und überaus vertrauenswürdiger neuer Sprecher der "Rebellen" (Welcher Rebellen-Splittergrupe eigentlich)
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