APWenn Baschar al-Assad für seine PR-Strategie schöne Bilder braucht, helfen die Sicherheitskräfte nach - wenn es sein muss mit Gewalt. Gegen die inszenierte Wahrheit kommen die Regimegegner kaum an. Die Taktik wirkt: Viele Damaszener wenden sich bereits von der Opposition ab.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...836072,00.html
im krieg und in der liebe ist alles erlaubt...
Und hier ist's genau anders herum. Aber immer weniger Leute interessiert es. *Schulterzuck*
Das haben die Presselenker von den ganzen gefühlsduseligen Geschichten. Und die Presse hat selber schuld, wenn sie sich zum Gehilfen der Meinungsmacher machen lässt. Eigene Leute am Boden und Pressekodex sind lange schon vergessen.
Embedded Journalists, Pressebüros und vorgefertigte Meinungshäppchen allerorten.
Irgendwann glauben die Leute nix mehr. Genau darum lässt mich die Berichterstattung aus Syrien eher kalt. Ich glaube nicht mehr, daß mir die Presse ein auch nur einigermaßen objektives Bild liefern kann.
Die Zeit mir aus 20 (wirklich) verschiedenen Quellen so etwas wie eine Näherung der Wahrheit herauszufiltern, habe ich nicht. Und ohne INformationen habe ich dazu keine Meinung.
Kann ja sein, daß das da alles sehr schlimm ist, es ist sogar wahrscheinlich. Aber um sich einzumischen oder zu entscheiden ob das hilfreich wäre und wenn ja auf welcher Seite, muß man halt mehr wissen. Nicht nur die Meinungsstückchen die wir hier vorgesetzt bekommen.
Das war auch in Libyen, Afghanistan und Irak so.
Ein sehr eindrucksvoller Bericht von Nadia Bitar. Da ich früher öfter mal in Marokko war, kann ich mich sehr gut in diese, von ihnen beschriebene, Szenen hineinversetzen. Vielen Dank.
Assad mag die Deutungshoheit im eigenen Land haben. In SPON hat es die Propaganda der Rebellen. Falsch sind alle beide. Auch gibt es auf beiden Seiten Gruppen, die Menschenrechte mit Füssen treten. Wenn aber die Rebellen nicht besser als das Assad-Regime handeln, verlieren sie ihre Legitimation. Daher wenden sich viele Syrer von ihnen ab - ohne sich gleichzeitig Assad zuzuwenden.
wirkt: Viele Leser Glauben der einseitigen Berichterstattung deutscher Medien nicht mehr. Hier gehts zu, wie bei der Berichterstattung über den Iran: Den USA und ihren A****kriechern ( hier in erster Linie die deutsche Regierung) wird jedes Wort geglaubt,obwohl sie das blaue vom Himmel herunter zu lügen pflegen.
Was will man von der gleichgeschalteten deutschen Presse auch anderes erwarten.
Damit keiner meint,ich wolle Assad oder dem iranischen Ministerpräsidenten das Wort reden: Nein, beide sind entwederVerbrecher oder Geisteskrank.
Nur einseitige Schuldzuweisungen sind in solch sensiblen Gebieten wenig hilfreich, da nicht nachprüfbar. Aufständische wie in Syrien werden in Afghanistan auch schon mal Terroristen genannt.
Kommt immer drauf an, wen sie los werden wollen und wer drüber berichtet.
das regime zwang die händler zum öffnen ihrer läden, sondern oppositionsgruppen haben die händler dazu gezwungen, ihre läden zunächst nicht zu öffnen. herzlich willkommen in der realität!
Wie kommt es nur, dass wir hier in Lateinamerika eine vollkommen andere Darstellung der gewaltsamen Vorgänge in Syrien zu sehen und zu lesen bekommen ? Deshalb kommt man aus dem Staunen nicht heraus, wenn man fast die gesamte Presse in Deutschland verfolgt: Die Rebellen sollen die GUTEN sein, und die Regierung verursacht die Massaker ? Ist es nicht so, dass US-Politiker seit Jahren predigen, dass sie eine Anzahl von islamischen Regierungen beseitigen wollen, einem Prozess also, der derzeit stattfindet ? Ist es nicht die schleimig/gewaltsame NATO, die einen Beschluss des UN-Sicherheitsrats in Sachen Lybien zugunsten des gewaltsamen Eingriffs und zur Ermordung des gewählten Präsidenten nutzte ? Und ganz auf derselben Linie alles unternimmt, um auch Syrien gewaltsam zu verändern ? Hörte man nicht letzte Woche, dass Obama und arabische Ölkönige den „Rebellen“ schwere Waffen liefern, die ja von ausländischen Söldnern durchsetzt sind ? Sagt einem die Logik nicht, dass bei der von der UNO initiierten Waffenruhe nur die NATO und ihre Verbündeten in keinem Fall daran interessiert sein können, denn SIE wollen ja den Umsturz zugunsten einer US-hörigen Regierung wie in Lybien. Mit einer Waffenruhe werden sie dieses Ziel nicht erreichen. Im Anschluss daran wird man wieder über den Bau neuer US-Militärbasen in diesem Land erfahren. Wann hören wir Deutschen endlich auf, uns mit der pervertierten, unmoralischen und dekadenten US-Politik zu identifizieren, die mit NICHTS zu rechtfertigen ist ? Dass ihnen fremde Kulturen und deren Menschen derart bombadiert werden, möglichst noch vom heimatlichen Computer aus ? Auch die Presseorgane haben die Pflicht zu besserer Recherche und Analyse, oder bestehen dort auch schon zu befürchtende, aber dem Leser unbekannte Abhängigkeiten, die diese verdrehten Artikel verständlich machen könnten ? Dass sie sich im Kriegsgewerbe einseitig benutzen lassen ? Viele Fragen, doch wo sind die unabhängigen Antworten ?