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Bürgerkrieg in Syrien: De Maizière schließt Militäreinsatz aus
dapdDer Kampf um die Wirtschaftsmetropole Aleppo wird erbittert geführt, die diplomatischen Bemühungen von Kofi Annan sind gescheitert: Verteidigungsminister Thomas de Maizière spricht sich dennoch weiter gegen eine militärische Intervention in Syrien aus.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...848296,00.html
- #1 05.08.2012 08:53 von
- #2 05.08.2012 09:01 von
Wie unterscheidet man im Bürgerkrieg die "demokratisch gesinnten Teile"? Sind damit die gern zitierten "friedlich Demonstranten" gemeint? Welche "logistische Unterstützung" bräuchten die? - Wohl eher nicht. Bewaffnete Rebellen mit den richtigen Zielen, also? Und können die dann mit logistischer Unterstützung neben den Regierungstruppen gleich noch die demokratiefeindlich "gesinnten Teile" dezimieren? Und wie verträgt sich die logistische Unterstützung von Aufständischen mit der humanitären Hilfe? (Erst versorgen, und dann den Exodus bedauern?)
Humanitäre Hilfe erfordert keine Parteinahme. - #3 05.08.2012 09:09 von
Guten Tag, darfs noch ein bisschen Massaker mehr sein?
Da wird ständig ein Bild der Ungeheuerlichkeit aufgebaut, dass die syrische Armee Stadtviertel beschiesst in denen sich die Terroristen verschanzt haben.
Ja natürlich! Die Terroristen sind ja auch dafür verantwortlich, dass die syrische Armee dort eingreifen muss.
Dann lese ich Massaker, Massaker, Massaker...tja, so sind sie die Terroristen/ Aktivisten/ Massakristen - ständig daran interessiert die Bevölkerung abzuschlachten und zu töten, damit man dann Futter für die Presse hat, die dann noch 2-3 Massaker dazu dichten kann.
Guten Tag, darfs noch ein bisschen Massaker mehr sein?
Es bleibt zu wünschen, dass die Verbündeten weiter zu Syrien halten. Und dass die Interventionspolitik des Westens kein Erfolg hat.
Wenn man sich ansieht wie Syrien seine Position festigt:
- territoriale Zugeständnisse an die PKK und damit Unterstützung
- Verteidigungspakt mit dem Iran
- weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland und China
Ansonsten wird ein Manöver abgehalten (Syrien, China, Russland) bei dem 90.000 Soldaten, 1000 Panzer beteiligt sind. - #4 05.08.2012 09:10 von
optional
heißt im klartext, dass de maiziere & co. bereits eine militärische intervention konkret ins auge fassen unter dem deckmantel der humanitären hilfe etc. - siehe afghanistan - versteht sich und unsere soldaten dürfen dann dort krepieren damit deutsche wirtschaftsinteressen gewahrt bleiben aber wie wäre es denn, wenn de maiziere und seine lobbyisten selbst die knarre in die hand nehmen denn das wäre doch mal ein wahrer dienst am deutschen volk und wenn er co. dabei abgeknallt werden ist das auch kein problem denn der nächste korrupte politiker warte schon!
- #5 05.08.2012 09:19 von
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste
Interessant, dass ein Militäreinsatz lediglich aufgrund der notwendigen Größenordnung ausgeschlossen wird und nicht deshalb, weil es einen Beschluß des UN-Sicherheitsrates hierzu nicht geben wird.
Und lediglich die Fraktion der "demokratisch gesinnten" Opposition soll unterstützt werden.
Hat man etwa aus Libyen gelernt, wo nicht nur in Benghazi harte Islamisten herrschen, sondern seit 10 Tagen auch in Misurata, wo die dortige westlich orientierte Führung durch Islamisten gestürzt wurde ? - #6 05.08.2012 09:22 von
- #7 05.08.2012 09:27 von
Schlimmer noch: Es müssten Soldaten eingesetzt werden, die arabisch sprechen können. Die das Land kennen, die Städte, die Straßen. Die die Menschen, aus ihnen lesen können, sie auseinanderhalten können. Andernfalls sind die ersten Übergriffe und Massaker schon vorprogrammiert.
Wenn überhaupt bräuchte man arabische Soldaten, aber das ließe sich wohl kaum machen. Abgesehen davon, dass die arabische Liga ungefähr so furchteinflößend ist wie die Afrikanische Union, könnten sie sich sowieso nie drauf einigen, wer die Truppen stellen darf.
Das kostet zumindest nicht viel. Sind ja nur 2-3 Leute. - #8 05.08.2012 09:28 von
- #9 05.08.2012 09:31 von
was bedeutet diese zitat eigentlich ?
"Deutschland müsse weiter humanitär helfen und die demokratisch gesinnten Teile der Opposition logistisch unterstützen. "Aber mehr nicht", sagte der Minister mit Verweis auf die Risiken eines solchen Einsatzes."
Wir liefern schon länger Versorgungsgüter und Waffen an die "Rebellen"...
können das aber natürlich nicht offen zuzugeben...bisher haben wir noch keine eigenen militärischen kräft in syrien am boden eingesetzt...
denken aber gerade darüber nach...wissen aber auch, das wir damit mal wieder total überfordert wären !
so ungefähr...?
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