dapdDie Tage des syrischen Diktators Assad sind gezählt, so die Einschätzung des Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler. Die Armee werde durch die Guerillataktik die Aufständischen zermürbt - und durch Zehntausende Deserteure geschwächt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...849480,00.html
Also von 320.000 Soldaten der Armee gibt es nur 2.000-3.000 Überläufer zur FSA.
Das ist doch eigentlich eine überschaubare Anzahl.
Nichtmal 1 %.
Traurig, dass solch unkompetente Menschen Spitzenämter in Deutschland haben...
Die Rebellen verkriechen sich in Wohnhäusern und werden jeden Tag mehr durch die Bombardierungen zermürbt. Das führt sogar dazu, dass die schon Verzweiflungsangriffe durchführen, bei denen sie große Verluste erleiden. Frage mich wer hier kurz vor dem Ende steht...
Das ist ja nun wirklich nichts Neues, was der BND da verlauten lässt. Natürlich ist die Endphase von Assads Clan eingeläutet, das ist mehr als offensichtlich. Die einzigen Mittel, die Assad noch zur Verfügung stehen, sind die Luftwaffe, Artillerie und Panzer und auch damit ist es durch fehlendes Geld und Benzin bald zuende. Die Infantrie rückt nicht nach Aleppo ein, weil Offiziere das Überlaufen der Einheiten fürchten und Soldaten sich schlicht weigern auf die eigenen Leute zu schießen. Kein Wunder, dass Assad zu Verzweiflungstaten greift, wie der Grenzkonflikt an der jordanisch-syrischen Grenze bzw. der vereitelte Versuch von 20 Bombenanschlägen im Libanon zeigt, wie ein gestern in Beirut verhafteter ehemaliger libanesischer Minister und Assad Gefolgsmann mittlerweile zugegeben hat. Vor Monaten hat Assad warnern lassen, dass der Konflikt in Syrien die ganze Region in Chaos stürzen würde - jetzt wiurd da mal ein bisschen nachgeholfen.
der Mann sollte mal seinen Hellseher wechseln ... das kann, und wird noch Monate, wenn nicht gleich Jahre dauern. Denn, wenn der eine weg ist, kommen erst die internen Streitereien der übrigen "Religionsführer" im Namen Allahs zum tragen. Und die sind mindestens genauso gefährlich.
Analysen und Stellungnahmen deutscher Geheimdienste taugen soviel wie das Wort zum Sonntag in einem lokalen Käseblatt.
Eine wissenschaftliche Einschätzung der Lage in Syrien sollten wir doch lieber echten Experten überlassen. Haben wir nicht genügend kluge Köpfe im Land (siehe SWP oder andere Institute), als dass wir erstnhaft auf solche Dilettanten hören, die wahrscheinlich nicht mal zwischen Sunniten, Alewiten und Schiiten unterscheiden können, geschweige denn überhaupt wissen, wo auf der Landkarte Syrien liegt?!
Und hier mal wieder die Taktik "Spezialist hinzuziehen" um die eigene Version zu untermauern und der breiten Masse damit zu suggerieren: Na wenn der das sagt, dann ist das schon richtig!
Das Theater kennt man ja schon seit einiger Zeit, dass man zu bestimmten Themen immer einen "Experten" hinzuzieht, der dann alle Bedenken und Argumentationen erschlagen soll. Kennt man ja von dem Expertentourismus aus unseren hiesigen Talk Shows.
Interessant, wie man sich bemüht, immer wieder medial die Vorstellung zu festigen, die man sich seitens des Auslands als Interventionsziel gesetzt hat.
Jetzt sagt es auch der BND. Mal sehen, wen man noch so alles auftreten lässt bei diesem Kasperle-theater der Politikshow.