AFP/ YouTubeIn der syrischen Stadt Hula hält die Gewalt an. Aktivisten berichten von neuen Attacken der regierungstreuen Truppen - auch Heckenschützen sollen dabei im Einsatz sein. Die Rebellen fürchten nun Angriffe auf weitere Dörfer.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...836172,00.html
Aber Sie brauchen Ihre Behauptungen nicht zu belegen? Sehr Interessant. Sie schrieben doch unlängst das sie selbst in Syrien geboren seien und sich bestens da auskennen. Dann sollten Sie sich auf nach Syrien machen. Leute wie Sie die aus dem Ausland eine grosse Klappe haben (so wie auch der sogenannte Syrische Nationalrat) werden nämlich von allen Syrern, egal ob oppositionell oder nicht, zutiefst missachtet.
Nun benutzen Sie doch bitte mal Ihr Hirn: wenn der Spiegel die Aktivisten/Regimegegner/Rebellen befragt, wird im aktuellen Fall von neuen Angriffen auf die Bevölkerung mit entsprechenden Opfern berichtet. Würde er zu diesem Angriff ebenfalls die syrische staatliche Seite befragen, hätte es entweder gar keinen Angriff auf wen auch immer gegeben oder es wären Terroristen/ausländische Söldner/marodierende Warlords gewesen.
Da das Abfragen beider Seiten in einer bürgerkriegsähnlichen Situation also gar nichts (nix/zero/NULL/*null) bringt, kann man es als journalistische Vorgehensweise hier nicht nutzen. Man wird also bestenfalls eine Nachricht bringen können und dabei auf die Quellen verweisen. Auf diese Weise muss sich der Leser/Zuschauer/Zuhörer eigenverantwortlich (huch!) sein eigenes Bild machen. Genau dies tut der Spiegel und handelt damit journalistisch verantwortlich und auf die einzig adäquate Weise.
"Ayyam al hurryia" (Freedom days), a consortium of individuals and loose organisations which share a common goal: "To topple the regime through peaceful resistance and civil disobedience".
Sie duerfen sich gerne bei Ayyam al hurryia erkundigen. Ja, es gibt auch gewaltlosen Widerstand in Syrien. Ist nur nicht so geil fuer die Medien!
wie dilletantisch waren doch die Kriege der Vergangenheit (Irak, Afghanistan) heute erleben wir nach Libyen die noch perfektere Vorbereitung und Durchführung eines modernen Cyperwar begleiteten Angriffskrieges
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Trommelfeuer aller gleichgeschalteten westlichen und arabischen Medien:
- Böser Despot schlachtet sein Volk und dessen Kinder, man muss es nur oft genug wiederholen, dann braucht man es nicht mehr zu beweisen…
- Gute Demonstranten sind anfangs immer unbewaffnet und verstärken sich später durch bewaffnete Deserteure und Freiwillige/Söldner? aus dem Ausland
- Eine faire Berichterstattung die beide Seiten zu Wort kommen lässt ist überflüssig, der Despot ist eh schlecht und lügt und außerdem hat man eine zuverlässige Meldestelle in London, die man nur abzuschreiben braucht.
- Der gute Westen versucht alles um die Unruhen zu beenden
- Der böse Despot tut alles um die Weltgemeinschaft weiter zu verärgern. Er provoziert geradezu einen militärischen Eingriff des Westens. Journalistische Recherchen sind überflüssig.
- So nebenbei bekommt man mit, dass die Guten natürlich mit westlichen Waffenund Logistik versorgt werden
- Der Showdown beginnt dann mit einem schrecklichen Massaker, ohne Frage kennt man sofort den Schuldigen und natürlich muss man dann sofort handeln.
- Wenn die UNO nicht willig ist so findet man dann schnell eine Koalition der Willigen die schnell Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit wieder herstellen und nebenbei das ungeliebte Regime austauschen.
- Die Instrumente dazu sind auch erprobt. Man kann es besonders wirksam aus der Luft und nennt es Flugverbotszone bzw humanitäre Korridore
- Am Boden sind genug Söldner und willfährige Leute die ihre Chance unter den neuen Verhältnissen wittern.
- Manchmal ist die politische Ausrichtung der neuen Regierung gar nicht so wichtig, ein destabilisiertes Land ist auch ein Störenfried für die Geostrategie weniger…
- Die nächsten Länder auf diese Regimechangeliste sind leicht auszumachen.
Sieht so unsere Zukunft aus? Was ist wenn der kalte Krieger auf der anderen Seite ebenfalls die Zeichen der Zeit erkennt und mit gleichen Waffen zurückschlägt? Ist das Risiko des Vertrauensverlustes unserer Medien reparabel?
Brauchen wir das?