Im Internet findet man auch ganz andere und wesentlich detaillierte Darstellungen des Sachverhalts als im vorliegenden Artikel: In Aleppo gab es bisher weder Proteste noch Kämpfe, die Bevölkerung steht mehrheitlich hinter der syrischen Regierung. Bis vor kurzem in den Stadtteil Al-Sakhour eine größere Anzahl Kämpfer der sogenannten Al-Tawheed Brigade eingedrungen sei. Diese Brigade sei während der von Annan ausgehandelten Waffenruhe von der NATO auf der türkischen Basis Incirlik in Adana aufgestellt, mit modernsten Waffen ausgestattet und mit NATO-Elitesoldaten verstärkt worden. Diese eingedrungenen Spezialkräfte versuchen nun die Zivilbevölkerung dazu zu zwingen, vor Ort zu bleiben und sich ihnen anzuschließen. Zum Beispiel sollten die Einwohner an einer Demonstration teilnehmen, was aber nur ganz wenige getan hätten. Die syrische Armee habe inzwischen den Stadtteil in kleine Parzellen unterteilt, um zunächst die Zivilbevölkerung zu evakuieren. Erst dann werde gegen die eingedrungenen Terroristen vorgegangen. Um Opfer zu vermeiden, müsse langsam und besonnen vorgegangen werden. Die Zivilbevölkerung kooperiere gut mit der syrischen Armee und sei froh, wenn der Spuk vorbei ist. Neueste Meldungen: die syrische Armee hat inzwischen die Kontrolle weitgehend zurück. Prognose: wenn es in den nächsten Tagen für die vom Ausland eingeschleusten Rebellenbanden eng wird, werden die Rufe nach Waffenstillstand laut werden und westliche Medien werden ein Herz für die Menschrechte von Terroristen entdecken. Fallt nicht darauf rein, liebe Syrer, sondern nutzt die Gelegenheit, mit den Terrorbanden gründlich aufzuräumen, die den Fehler gemacht haben in Aleppo eine zwar brutale aber ziemlich hirnlose Aktion zu starten.
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