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Bürgerkrieg in Mali: Islamisten zerstören Weltkulturerbe in Timbuktu

AFPBewaffnete Islamisten haben in Timbuktu die Macht übernommen und die einheimischen Tuareg-Rebellen aus der Stadt im Norden Malis vertrieben. Jetzt beginnen die Besatzer, Mausoleen und Friedhöfe zu zerstören. Sie verwüsteten auch das Grab eines Heiligen, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Timbuktu: Islamisten zerstören Weltkulturerbe - SPIEGEL ONLINE
  1. #50

    Zitat von mh01973 Beitrag anzeigen
    [...]

    Christentum und Judentum, so wie sie heute im Westen praktiziert werden, stehen unter den Zeichen der Aufklärung und beanspruchen keinerlei politische Macht. Vor dieser Religiosität habe ich keine Angst wie der Kommentator, dass ich meine, sie "ausmerzen" zu müssen.
    Etwas merkwürdig, was Sie hier schreiben.
    Haben Sie denn nicht mitbekommen, wie beispielsweise die katholische Kirche versucht, in "ihren" Kindergärten über das Arbeitsrecht ihre Moralvorstellungen den Mitarbeiterinnen aufzudrücken? Und das in Kindergärten, die sich mit Hilfe staatlicher Gelder finanzieren!
  2. #51

    Hallo! Wieso machen Sie das?

    Zitat von kölleshof Beitrag anzeigen
    Wie bekloppt muss mann eigentlich sein dieses sehr schlimmes Ereignis mit Harz4-Empfängern zu assozieren?
    Kölleshof, wieso assoziieren Sie "dieses sehr schlimme Ereignis mit Harz4-Empfängern"?

    Die kriegen doch noch kein Harz4, wie kommen Sie darauf? Höchstens drei vier Kämpfer aus dem Rheinland, Solingen und dem Sauerland, die noch Hartz IV beziehen, während sie im Kampf gegen das Böse in Afrika stehen.

    Die restlichen Kämpfer beziehen noch kein Harz IV, das kriegen sie erst, wenn sie als Verlierer aus diesem Kampf hervorgehen und schnell die Hand heben und Asyl brüllen, wenn sie als verfolgte Minderheit nach Deutschland kommen. Am besten nach NRW! Da hilft ihnen dann Herr Laschet persönlich.
  3. #52

    Falsch!

    Zitat von j.f. Sebastian Beitrag anzeigen
    Der Koran befiehlt "Götzen"- bzw. "Götzenanbeter" zu bekämpfen.
    Wundern tun sich jetzt nur jene, die immernoch die Propagandaphrasen "Islam ist Frieden" bzw. "Islam bedeutet Toleranz" implantiert haben.
    Es heißt nicht bekämpfen sondern sich davon Fernhalten! das ist ein großer unterschied!
  4. #53

    tja, so siehts aus

    als die eu gadaffi ausgeschaltet hat waere ich fuer eine beteiligung der deustchen an der kampagne gewesen. das fuehrte zu einer kuechendiskussion in der die fetzen flogen so wie ich es seit den 80ern nicht mehr erlebt hatte. auf der anderen seite eine freundin, aerztin aus Mali die vehement die position westerwelles verteidigte. der einzige mensch den ich bis dahin kannte der guido westerwelle TOLL fand. sinngemaess sagt sie sie dass ghadaffi grosen einfliuss in mali haette, dort investiert hatte und dort die regiereung stabilisiert habe. mit seinem wegfal waer das alles hinueber... und exact so kommt es. dort in der nord -shara entseht ein veollig rechtsfreier raum aehnlich wie afgahistan zur zeit der taliban. jedr kocht da sein sueppchen wie er es will. auch natuerlich islamisten, aber auch drogenbosse im GANZ GROSSEN stil ( vor einigen wochen ist da eine 707 aus columbien? irgendwo in der wueste gelandet mit 20 tonnen kocks anbord. nachdem den flieger entladen hatten haben die herren ihn einfach angezuendet. dort unten passiert etwas ausserordentliches , und es ist die EU die dort fuer ordnung sorgen muss! na denn viel spass.
  5. #54

    Zitat von Christiane Schneider Beitrag anzeigen
    Wir gehen mit gutem Beispiel voran und nichts passiert!
    Wir gehen momentan davon aus, dass Demokratie und allgemeine Menschenrechte die Spitze der Entwicklung seien. Das heißt aber nicht, dass wir Recht haben. Vielleicht ist es nur eine optionale Entwicklung oder auch nur eine von vielen.

    Und es lässt uns unglaublich schwach aussehen. Wann gab es das denn jemals in der Geschichte, dass Menschenrechtler auf die Straße gehen, weil DIE EIGENEN Soldaten in fremdem Land FREMDE Soldaten und Zivilisten umbringen? Wer den Westen hasst und bekämpft, muss sich doch vor Lachen halb einnässen, wenn die feindliche Bevölkerung gegen ihre eigene Regierung protestiert, nur weil sie exakt das tut, was er selbst auch tut. Der Humanist sieht das vielleicht als nette Geste, aber für Jemanden der mit Humanismus nichts am Hut hat, ist das die jämmerlichste Zurschaustellung von Schwäche, die man sich vorstellen kann.
    Natürlich, WENN dieses Beispiel Schule macht, DANN wird es all das wert gewesen sein. Dann war es tatsächlich ein schmerzhafter aber nötiger Schritt auf dem Weg zu einer besseren Menschheit. Falls wir uns aber irren, falls die Anderen NICHT mitziehen, haben wir uns selbst beide Hände hinter den Rücken gefesselt, während wir versuche einen Löwen zu überzeugen, dass er doch eigentlich viel lieber Vegetarier wäre (und selbst wenn wir Erfolg hätten, könnte seine Antwort lauten "Na gut, dann bist Du meine letzte Fleischmahlzeit.").


    Zitat von vlupme Beitrag anzeigen
    Ich würde sagen Auge um Auge, Islamisten lassen Weltkulturerbe in Ruhe und wir lassen Mekka in Ruhe? Klingt doch fair
    ...und wenn es einen Welt-Moslem-Rat und eine Globale Christliche Allianz gäbe, dann könnte dieser Blödsinn sogar funktionieren. Leider passiert sowas nur in billiger Schundliteratur.


    Zitat von Schelm Beitrag anzeigen
    Wenn der Deutsche Michel einestages vielleicht nicht mit Fussball oder Bier beschaeftigt ist wird er vielleicht merken, dass es das Ziel des Islams ist die Welt zu unterwerfen.
    DEN Islam gibt es nicht. Es gibt nur ein Bündel von geringfügig bis extrem intoleranten Glaubensrichtungen, die wichtigsten davon die Sunnitten und Schiiten, die einander ebenso gerne an die Kehle gehen wie dem Rest der Welt. Das Christentum war mal genauso. Was uns aufgehalten hat, war aber nicht so sehr eine moralische Epiphanie sondern eher sterbendes Interesse für Religion... wie es in den meisten Gesellschaften passiert, wenn sie erstmal ein bisschen Wohlstand besitzen und nicht mehr ihre ganze Hoffnung auf ein vernünftiges Leben ins Jenseits verlagern müssen.


    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    Immerhin haben wir diese Gestalten im Libyen Konflikt noch unterstützt und die Tuareg als Schergen des Diktators getötet.
    Tja, ich muss da spontan an die Worte eines berüchtigten Georgiers denken: "Dankbarkeit ist eine Krankheit von Hunden."


    Zitat von tubolix Beitrag anzeigen
    man schaue, welches jahr der isl. kalender schreibt und vergleiche, wo das christentum im selben jahr n.Chr. stand.
    es gibt hoffnung, das der islam in etwa 300-500 jahren ebenso zu "toleranz" findet.
    Dieses Pseudoargument hört man immer wieder. Aber komischerweise nur im Islam. Keiner versucht im Judentum, Taoismus, Buddhismus oder sonstwo irgendwelchen Schwachsinn mit abweichenden Zeitrechnungen zu definieren. Wo wir schon dabei sind, der Buddhismus ist auch älter als das Christentum... sind die damit weiter als wir?
  6. #55

    Aber Religion ist ein Krebsgeschwür

    Zitat von mh01973 Beitrag anzeigen
    Sie werfen Religionen pauschal Gewalt vor, und im nächsten Satz wollen Sie Religionen "ausmerzen" (wissen Sie eigentlich, wer dieses Wort in welchem Zusammenhang gebraucht hat?!). Das ist ein anderer, unmerklicherer Weg der Zerstörung eines kulturellen Erbes, den manche hier von innen und geräuschlos versuchen. Als sei Religion ein Krebsgeschwür.
    In allen Zeitaltern hat der Glaube immer wieder zu Gewaltausbrüchen geführt.
    Das Christentum im 30-jährigen Krieg
    Der Nationalismus im 1. bis 2. Weltkrig
    Heute ist es eben der Islam
    Und Morgen.... ?
  7. #56

    Wir sollten uns nicht so aufblasen..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bewaffnete Islamisten haben in Timbuktu die Macht übernommen und die einheimischen Tuareg-Rebellen aus der Stadt im Norden Malis vertrieben. Jetzt beginnen die Besatzer, Mausoleen und Friedhöfe zu zerstören. Sie verwüsteten auch das Grab eines Heiligen, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

    Timbuktu: Islamisten zerstören Weltkulturerbe - SPIEGEL ONLINE
    die Eroberer haben immer schon in den besetzten Gebieten
    gehaust wie die Vandalen ( Quod non fecerunt Gothi,
    Fecerunt SCOTI )
    Wer hat z.B. das Warschauer Schloss gesprengt, das ist
    gar nicht so lange her?
  8. #57

    Zitat von mh01973 Beitrag anzeigen
    Nein, nur eine Überraschung, die natürlich *keiner* vorhersehen konnte, als Tunesien anfing, die *Demokratie* und die *Facebook-Revolution* für sich zu entdecken.
    Eine Menge Leute haben es vorhergesagt, man hat sie nur "ewige Zyniker" geschimpft ;)
  9. #58

    Zitat von tubolix Beitrag anzeigen
    ...es gibt hoffnung, das der islam in etwa 300-500 jahren ebenso zu "toleranz" findet...
    Nur .... wenn es bei dieser Entwicklung bleibt, wird es uns in 300-500 Jahren nicht mehr geben...
  10. #59

    Zitat von j.f. Sebastian Beitrag anzeigen
    Der Koran befiehlt "Götzen"- bzw. "Götzenanbeter" zu bekämpfen. Wundern tun sich jetzt nur jene, die immernoch die Propagandaphrasen "Islam ist Frieden" bzw. "Islam bedeutet Toleranz" implantiert haben.
    Recht haben Sie! Menschen in einem christlich geprägten Land würden niemals ein Unesco-Welterbe zerstören. Und schon gar nicht, weil sie an irgendwas glauben...

    Kulturlandschaft Dresdner Elbtal

    "[...] nach weiteren drei Jahren, im Juni 2009, wurde der Welterbetitel aberkannt, da die UNESCO die seit Ende 2007 im Bau befindliche Waldschlößchenbrücke als landschaftszerstörend ansieht. Der Verkehrszug Waldschlößchenbrücke [...] zerteilt laut Gutachten „den zusammenhängenden Landschaftsraum des Elbbogens an der empfindlichsten Stelle“."








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