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Bürgerkrieg: Armee und Rebellen brechen Waffenruhe in Syrien

REUTERSDie vereinbarte Feuerpause in Syrien währte nur kurz, in verschiedenen Landesteilen hat es neue Gefechte gegeben. In einem Vorort von Damaskus sollen Regimetruppen drei Menschen getötet haben, melden Oppositionelle. Aufständische haben offenbar ihrerseits eine Militärbasis angegriffen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-863564.html
  1. #1

    Die Terroristen in Syrien

  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die syrische Armeeführung hatte der von den Vereinten Nationen unterstützten Feuerpause am Donnerstag zugestimmt, sich aber vorbehalten, auf Verstöße von anderer Seite zu reagieren. Zuvor hatten auch die meisten bewaffneten Oppositionsgruppen ihre Bereitschaft zum Waffenstillstand erklärt.
    Und da wundern sich die Leute... wie kann man von den Regierungstruppen erwarten sich an etwas zu halten, was ein guter Teil ihrer Feinde nicht tut?

    Was das im Endeffekt heißen muss, sollte klar sein: Wenn die Rebellen sich nicht einmal geschlossen durchringen können, einem Waffenstillstand zu einem Feiertag zuzustimmen (ich rede nicht von Durchhalten, immerhin ist noch alles Andere als sicher, wer ihn gebrochen hat)... wie kann man sie da ernsthaft als eine Alternative zur Regierung sehen?
    Selbst wenn Assad heute spontan die Koffer packen und sich ein Landhaus auf Zypern suchen sollte... wie sollte man bei diesem chaotischen Haufen - der ideologisch kaum verschiedener sein könnte und nur vorübergehend (!) durch seinen Hass auf die Regierung geeint wird - irgendetwas hinbekommen, was auch nur annähernd mit einem funktionsfähigen Staat verwechselt werden könnte?

    Assads Sturz wäre nicht das Ende des Bürgerkriegs... nur das Ende vom Anfang.
  3. #3

    Nur hoffnungslose Optimisten hatten daran geglaubt, daß dieser Waffenstillstand Realität werden könnte.
    Alle Parteien hatten ja ausreichend Bedingungen daran geknüpft, daß klar war, daß keiner ihn wirklich wollte, aber öffentlich ablehnen auch nicht.
  4. #4

    was für eine Überraschung

    Damit hatte natürlich niemand gerechnet.
  5. #5

    Haben sich die "Freunde Syriens"...

    Zitat von kanario Beitrag anzeigen
    eigentlich mal inzwischen von der den FSA "Aktivisten" distanziert.
    Oder wenigstens von dem Teil der FSA, die sich Nusra-Front nennt, oder den FSA "Aktivisten" der Ansar al-Islam, etc. etc, ?
    Oder werden diese Leute noch immer von den "Freunden Syriens" unterstützt ?
  6. #6

    Es haette mich eher erstaunt(auch wenn es begruessenswert gewesen waere),wenn es zur Einhaltung der Waffenruhe gekommen waere.Die Oposition hat weder Interesse an Verhandlungen,noch an einer Waffenruhe.Nur,wenn die Unterstuetzung selbiger ausbleiben wuerde,waere ein Ende dieses Konfliktes zu sehen,beziehungsweise ein Beginn fuer eine Beendigung des Konfliktes in Sicht.
  7. #7

    ...

    Es dürfte wohl kaum überaschen dass diese Waffenruhe nicht mal einen Tag hielt. Beide Seiten kümmert nur den Krieg so schnell wie möglich zu gewinnen.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die vereinbarte Feuerpause in Syrien währte nur kurz, in verschiedenen Landesteilen hat es neue Gefechte gegeben. In einem Vorort von Damaskus sollen Regimetruppen drei Menschen getötet haben, melden Oppositionelle. Aufständische haben offenbar ihrerseits eine Militärbasis angegriffen.

    Syrien: Armee und Rebellen brechen Waffenruhe zum Opferfest - SPIEGEL ONLINE
    Das geht jetzt weiter, bis kein Stein mehr auf den anderen steht.
  9. #9

    Belagerung von Bani Walid findet nicht satt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die vereinbarte Feuerpause in Syrien währte nur kurz, in verschiedenen Landesteilen hat es neue Gefechte gegeben. In einem Vorort von Damaskus sollen Regimetruppen drei Menschen getötet haben, melden Oppositionelle. Aufständische haben offenbar ihrerseits eine Militärbasis angegriffen.

    Syrien: Armee und Rebellen brechen Waffenruhe zum Opferfest - SPIEGEL ONLINE
    Die derzeitige Belagerung vom libyschen Bani Walid durch Misrata-Milizen wird in den westlichen Medien totgeschwiegen. Arzte behaupten, dass die Bevölkerung dort unter Symptomen von Giftgas leidet.


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