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Bürgerdialog zur Punktereform: Flensburg gerät ins Gerede

Ein Platz zum Herz-Ausschütten: Auf der Webseite punktereform.de kann ab jetzt jeder Vorschläge zur geplanten Neuregelung des Punktesystems in Flensburg machen. Zum Start gab es eine rege Beteiligung, ein Gedicht - und Verwirrung über einen Abstimmungsbutton.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830798,00.html
  1. #20

    schlechtes Beispiel

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Mir ist die Punkteregelung, welche auch immer, S..egal, ich fahre seit 1967 Punktefrei Auto. Eines ist sicher die Strafregelung in D ist bei Verkehrsvergehen viel zu niedrig, die Sünder lachen sich doch kaputt bei diesen MickyMaus Strafen. z.B. in Schweden fahren ohne Gurt kostet ca 250€ Strafe!
    Sie haben Recht, wir haben in DTL vergleichsweise niedriege monetäre Strafen.

    Allerdings ist man bei Ihrem Beispiel geneigt zu meinen, sie wollen strafen der Strafe wegen. Die Gefährdung Anderer ( und nur darum gehts letzendlich bei der Verfolgung von Verkehrsdelikten ) spielt in Ihrem Bsp doch eine sehr untergeordnete Rolle.

    Um Sie besser einordnen zu können noch folgende Frage:
    Wie möchten Sie denn andere Ordungswidrigkeiten wie z. Bsp. einen abgelaufenen Sanikasten, kaputte / fehlendes Warndreieck, einseitig kaputtes Abblendlicht bestrafen?

    Sind Sie auch für die Enteignung von Fahrzeugen wie im schönen Italien oder wäre da die Grenze, weil dann auch der geliebte Wackeldackel, der Abendhut und die Rolle für die Not gleich mit weg wären :)
  2. #21

    so

    Zitat von falco1001 Beitrag anzeigen
    Doch, höhere Strafen sind automatisch bessere Strafen. Sieht man daran, dass bei den derzeitigen Strafen massenhaft verstoßen wird, nicht nur vereinzelt.
    spricht also ein richiger altpreussischer Untertan.
    Damit auch jemand für die Nicht-Untertanen spricht:

    Geschwindigkeitsmessungen sollten stärker reglementiert werden.
    Derzeit ist es so, dass der Hersteller der Anlage der Gemeinde ein Beteiligungsmodell anbietet:
    40% von allen Verwarnungsgeldern gehen an die Gemeinde, mit dem Rest wird die Anlage abbezahlt.
    Das führt dazu, dass solche Anlagen nicht an gefährlichen Stellen aufgestellt werden, sondern an besonders breiten Strassen, wo die eigene Geschwindigkeit gern unterschätzt wird.
    Um die Einnahmen zu erhöhen, wird dann das Tempo auf 30 reduziert.
    Gegenmittel: ungewöhnlich niedrige Beschränkungen müssen begründet und beantragt werden.
    Guter Trick:
    Jahrelang Tempo 80 auf einer Durchgangsstrasse und dann über Nacht auf 60 reduzieren und gleich stoppen. Die ganzen Pendler fallen darauf rein.
    Gegenmittel: wenn eine Beschränkung reduziert oder neu eingeführt wird, darf 8 Wochen lang nicht gestoppt werden.
  3. #22

    Kleine Korrektur

    Zitat von n+1 Beitrag anzeigen
    ... Um die Einnahmen zu erhöhen, wird dann das Tempo auf 30 reduziert.
    Gegenmittel: ungewöhnlich niedrige Beschränkungen müssen begründet und beantragt werden.
    Guter Trick:
    Jahrelang Tempo 80 auf einer Durchgangsstrasse und dann über Nacht auf 60 reduzieren und gleich stoppen. Die ganzen Pendler fallen darauf rein.
    Gegenmittel: wenn eine Beschränkung reduziert oder neu eingeführt wird, darf 8 Wochen lang nicht gestoppt werden.
    An sich richtig...und in den meisten Punkten gehe ich auch mit Ihnen konform. Aber: Beschränkungen waren und sind (wie eigentlich jedes behördliche Handeln) seit jeher zu begründen!
  4. #23

    Kein Bürgerdialog sondern ein Forum für Rüpel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Platz zum Herz-Ausschütten: Auf der Webseite punktereform.de kann ab jetzt jeder Vorschläge zur geplanten Neuregelung des Punktesystems in Flensburg machen. Zum Start gab es eine rege Beteiligung, ein Gedicht - und Verwirrung über einen Abstimmungsbutton.

    www.punktereform.de startet - Vorschläge für Ramsauer - SPIEGEL ONLINE
    Kein Bürgerdialog sondern ein Forum für Rüpel, denn jeder kann sich zum Wohle seiner Mitmenschen an Verkehrsregeln halten (Frage der Intelligenz?). Dann gibt es auch keine Punkte.
    Unsere dänischen Nachbarn machen es vor: drakonische Strafen mal ganz schnell als Geldstrafe in Höhe eines Monatsgehalts oder Freiheitsentzug. Die Folge: alle fahren dort vernünftig und nicht agressiv, weniger Menschen sterben und werden verletzt.
    Nur in Deutschland wird mit 120 durch die Baustelle geknüppelt-äußerst potent!
  5. #24

    ...

    Zitat von nebenjobber Beitrag anzeigen
    Sie haben Recht, wir haben in DTL vergleichsweise niedriege monetäre Strafen.

    Allerdings ist man bei Ihrem Beispiel geneigt zu meinen, sie wollen strafen der Strafe wegen. Die Gefährdung Anderer ( und nur darum gehts letzendlich bei der Verfolgung von Verkehrsdelikten ) spielt in Ihrem Bsp doch eine sehr untergeordnete Rolle.

    Um Sie besser einordnen zu können noch folgende Frage:
    Wie möchten Sie denn andere Ordungswidrigkeiten wie z. Bsp. einen abgelaufenen Sanikasten, kaputte / fehlendes Warndreieck, einseitig kaputtes Abblendlicht bestrafen?

    Sind Sie auch für die Enteignung von Fahrzeugen wie im schönen Italien oder wäre da die Grenze, weil dann auch der geliebte Wackeldackel, der Abendhut und die Rolle für die Not gleich mit weg wären :)
    Gegenfrage, gibt es für die von ihnen angebenen Beispiele Punkte?
    Es gilt doch hier wie auch bei anderen Beiträgen zu diesem Thema nur ob man sich Regelkonform verhält. Ich achte die Regeln, bleibe Straffrei!
    Ich bin schon der Meinung, das für nicht anschnallen 250€ zu viel Strafe sind, bei anderen Delikten würde ich mir eine Bestrafung nach Tagessätzen wünschen, vor allem bei Gefährdung anderer!
  6. #25

    Ursachen?

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Also Todesstrafe fürs Handytelefonieren im Auto? Ist ja eine höhere Strafe und die sind ja Ihrer Meinung nach automatisch besser und höher geht's nicht mehr.
    Häufig lesen wir Meldungen wie diese in der Zeitung:

    "22jährige/r bei optimalen Fahrbahnbedingungen und ohne Fremdeinwirkung auf gerader Strecke von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Der/Die Fahrer/In ist tot oder schwerverletzt."

    Was glauben Sie, ist die Ursache? Wenn Sie im öffentlichen Leben beobachten, wie ständig in jeder Lebenslage, ob auf dem Fahrrad, als Fußgänger oder im Café am Handy herumgefummelt wird, dann liegt die Vermutung nahe, dass dies während der Fahrt im Auto genauso abläuft. Die Dunkelziffer ist enorm.

    Das ist eine Form von Todesstrafe, weil die Gefährdung nicht erkannt wird. Man kann nur hoffen, dass nicht auch noch Unbeteiligte von dieser Unsitte in Mitleidenschaft gezogen werden.
  7. #26

    Zitat von wolfgangotto Beitrag anzeigen
    Häufig lesen wir Meldungen wie diese in der Zeitung:

    "22jährige/r bei optimalen Fahrbahnbedingungen und ohne Fremdeinwirkung auf gerader Strecke von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Der/Die Fahrer/In ist tot oder schwerverletzt."

    Was glauben Sie, ist die Ursache? Wenn Sie im öffentlichen Leben beobachten, wie ständig in jeder Lebenslage, ob auf dem Fahrrad, als Fußgänger oder im Café am Handy herumgefummelt wird, dann liegt die Vermutung nahe, dass dies während der Fahrt im Auto genauso abläuft. Die Dunkelziffer ist enorm.
    Aber vielleicht hat er auch einfach den Sender beim Radio gewechselt, also Radio verbieten. Womöglich musste sich der Fahrer mal am Allerwertesten kratzen, also verbieten. Im Auto gibt's zich Ablenkungen. Alles verbieten und mit drakonischen Strafen belegen? Nein Danke!
  8. #27

    Verbote, Gebote und Einschränkungen

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht hat er auch einfach den Sender beim Radio gewechselt, also Radio verbieten. Womöglich musste sich der Fahrer mal am Allerwertesten kratzen, also verbieten. Im Auto gibt's zich Ablenkungen. Alles verbieten und mit drakonischen Strafen belegen? Nein Danke!
    Verbote, Gebote und Einschränkungen haben immer etwas mit Unfallvermeidung und -verhütung zu tun. Wenn wir hierüber vorher einmal nachdenken und die möglichen Folgen bedenken, können wir unendliches Leid, Trauer und Schmerzen, das uns ein Leben lang verfolgt, vermeiden. Nur darum geht es.
  9. #28

    Zitat von wolfgangotto Beitrag anzeigen
    Verbote, Gebote und Einschränkungen haben immer etwas mit Unfallvermeidung und -verhütung zu tun. Wenn wir hierüber vorher einmal nachdenken und die möglichen Folgen bedenken, können wir unendliches Leid, Trauer und Schmerzen, das uns ein Leben lang verfolgt, vermeiden. Nur darum geht es.
    Es geht ja nicht darum, ob etwas verboten ist sondern welche Strafen sinnvoll sind. 250 Euro fürs Handytelefonieren ist in meinen Augen jedenfalls deutlich überzogen.
  10. #29

    Punktereform .... Sinnbefreit?!

    die die hier geschrieben haben das man nichts dagegen sagen/ schreiben darf .... die haben Recht!? Mein Text wurde so kommentiert:
    Sehr geehrter Nutzer,

    vielen Dank für Ihr Interesse an den Eckpunkten zum geplanten FAER. Ihren Beitrag haben wir gelesen. Ihre Hinweise betreffen nicht die Eckpunkte zur Neuregelung. Daher können wir Ihren Beitrag leider nicht freischalten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Bürgerbeteiligungsbüro

    Was mir das sagen soll weis ich auch noch nicht. Was ich davon halten soll ist mir sofort aufgegangen: Geld verbraten um den dummen Untertan noch mehr ab zu kassieren .... sehr schön! Um die Sicherheit zu erhöhen ist das aber völligst ungeeignet..... um die WUT der Untertanen zu steigern .... aber bestens geeignet.


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