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Bürgerdialog zur Punktereform: Flensburg gerät ins Gerede

Ein Platz zum Herz-Ausschütten: Auf der Webseite punktereform.de kann ab jetzt jeder Vorschläge zur geplanten Neuregelung des Punktesystems in Flensburg machen. Zum Start gab es eine rege Beteiligung, ein Gedicht - und Verwirrung über einen Abstimmungsbutton.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830798,00.html
  1. #10

    Diese Seite ist ein Witz schlechthin. Weder gibt es einen "Dagegen" Button und was noch viel schlimmer ist kritische Beiträge werden vom "Moderator" mit dem Hinweis auf "sprachliche Unangemessenheit" nicht veröffentlicht. So sieht Zensur in Deutschland aus!
  2. #11

    Zitat von luykstarc
    Warum zahlen wir denn eigentlich für Lebensmittel alle das Gleiche. Könnte ja auch jemand sagen ist doch ungerecht. Die mit Mehr Geld sollen dort auch mehr bezahlen. Frag mich immer wer nur auf solche kruden Ideen kommt?
    Das sind ja auch zwei paar Schuhe. Beim Lebensmittelkauf geht es bekanntlich um Warenerwerb.
    Bei der Flensburg-Geschichte hingegen geht es um Strafe, und eine Strafe ist nur eine, die man auch spürt. Wenn man also wirklich dreiste Sachen im Straßenverkehr abzieht, und alle mit ein paar hundert Euro belangt werden, ist das für jemanden mit Minimal-einkommen mitunter eine Katastrophe, während der Porschefahrer das aus der Portokasse zahlt und von Strafe gar nichts merkt. Hier ist eine einkommensabhängige Strafe also durchaus angebracht, um Gerecht zu bestrafen.

    Zitat von lustiger_leser Beitrag anzeigen
    Ohne nun Besserwisser sein zu wollen: ja, bei "Kleinkram" zahlt schon jeder das Gleiche (weil wohl zu aufwändig, jedesmal die Einkommenverhältnisse zu eruieren), aber bei größeren Strafen (auch Verkehrsdelikten) wird die monetäre Strafe gerne in Tagessätzen festgelegt, die sich am Einkommen orientieren. Also zahlen Besserverdiener schon mehr für gleiche Straftaten, als Geringverdiener...
    Aber auch nur sehr bedingt. Das jemand mit nach am Einkommen orientierten Tagessätzen bestraft wird, ist schon die Ausnahme. Alles, was in einem gewissen Rahmen bleibt, wird (leider) gleich behandelt. X Punkte + Summe X, egal ob 400,--EUR-Jobber oder Multimillionär. Wenigstens bei Fahrverbot und Führerscheinentzug trifft's alle gleichsam hart.
  3. #12

    Zitat von luckystarc Beitrag anzeigen
    Was soll denn bitte so eine Frage. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen sog. Reichen und Armen, oder Besser- und Wenigverdienern. Nur zahlen die genau bei der Steuer extrem unterschiedlich. Die einen im Spitzensteursatz und die anderen Nichts.

    Warum zahlen wir denn eigentlich für Lebensmittel alle das Gleiche. Könnte ja auch jemand sagen ist doch ungerecht. Die mit Mehr Geld sollen dort auch mehr bezahlen. Frag mich immer wer nur auf solche kruden Ideen kommt?
    (...)
    Der Gesetzgeber.
    Haben Sie schon mal was von "Tagessätzen" bei der Verhängung von Geldstrafen gehört ?
    Das dient dazu die "gefühlte" Strafe auf Arm und Reich gleich zu verteilen.
    Macht in meinen Augen schon Sinn... man sollte sich Verkehrsverstösse nicht "leisten" können...
  4. #13

    der weite Weg zur Wirklichkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Platz zum Herz-Ausschütten: Auf der Webseite punktereform.de kann ab jetzt jeder Vorschläge zur geplanten Neuregelung des Punktesystems in Flensburg machen. Zum Start gab es eine rege Beteiligung, ein Gedicht - und Verwirrung über einen Abstimmungsbutton.

    Bürgerdialog zur Punktereform: Flensburg gerät ins Gerede - SPIEGEL ONLINE
    Ja, schau her. Donnerwetter. Wer hätte das gedacht. Aus den SPON-Meldungen, nur motorisierte Menschen, und davon nur solche, die auf allen vieren fahren, ist auf einmal "alle Bürgerinnen und Bürger" geworden. Die sinngemäßen Prophezeihungen, man müsse sich als Halter eines mehrspurigen KFZ ausweisen um sich einzuloggen und mitzureden, haben sich also als haltlos erwiesen. Naja, irren ist menschlich.
  5. #14

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    ines ist sicher die Strafregelung in D ist bei Verkehrsvergehen viel zu niedrig, die Sünder lachen sich doch kaputt bei diesen MickyMaus Strafen. z.B. in Schweden fahren ohne Gurt kostet ca 250€ Strafe!
    Höhere Strafen sind nicht automatisch bessere Strafen.
  6. #15

    Zitat von PeterR. Beitrag anzeigen
    Diese Seite ist ein Witz schlechthin. Weder gibt es einen "Dagegen" Button und was noch viel schlimmer ist kritische Beiträge werden vom "Moderator" mit dem Hinweis auf "sprachliche Unangemessenheit" nicht veröffentlicht. So sieht Zensur in Deutschland aus!
    Ist doch schön, wenn Pöbeleien draußen bleiben.
  7. #16

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Höhere Strafen sind nicht automatisch bessere Strafen.
    Nein, aber hilfreich!
  8. #17

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Nein, aber hilfreich!
    Strafen, die nicht besser sind, sind auch nicht hilfreicher.
  9. #18

    höhere Strafen = bessere Strafen

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Höhere Strafen sind nicht automatisch bessere Strafen.
    Doch, höhere Strafen sind automatisch bessere Strafen. Sieht man daran, dass bei den derzeitigen Strafen massenhaft verstoßen wird, nicht nur vereinzelt.
  10. #19

    Zitat von falco1001 Beitrag anzeigen
    Doch, höhere Strafen sind automatisch bessere Strafen. Sieht man daran, dass bei den derzeitigen Strafen massenhaft verstoßen wird, nicht nur vereinzelt.
    Also Todesstrafe fürs Handytelefonieren im Auto? Ist ja eine höhere Strafe und die sind ja Ihrer Meinung nach automatisch besser und höher geht's nicht mehr. Am besten also für alle Vergehen, die man als Mensch begehen kann, die Todesstrafe einführen (erinnert mich an eine Star Trek Next Generation Folge), da ja die höchste Strafe, automatisch auch die beste ist.








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