Schön, dass Sie eingeschaltet haben. Gleich geht hier wieder das Lamentieren auf Basis von Halbwahrheiten los. Bleiben Sie dran. Nach nur einem Spot...
CorbisDie Opposition will nicht aufgeben: In einem gemeinsamen Aufruf wird an die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen appelliert, im Bundestag gegen das Betreuungsgeld zu stimmen. SPD, Grüne und Linke haben dabei die Gewerkschaften mit an Bord - und sogar die Piratenpartei.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837027,00.html
Schön, dass Sie eingeschaltet haben. Gleich geht hier wieder das Lamentieren auf Basis von Halbwahrheiten los. Bleiben Sie dran. Nach nur einem Spot...
Na das wär doch mal Politik, wie sie gehört. Alle gegen die Koalition, wenn die doch nur durchdrücken will, was niemandem wirklich hilft, dafür aber trotzdem ordentlich kostet!
Von dem angedachten Geld kann sich niemand eine Betreuung leisten und der zu finanzierende Betrag fehlt dann wieder an Betreuungsplätzen. So ein Unfug hat die Koalition schon länger nicht mehr gewollt und wird hoffentlich entsprechend eingebremst...
So langsam wird der meinungsterror gegen das Betreuungsgeld unerträglich. da will eine parlamentarische Minderheit den Eltern, die ihre Pflicht tun und ihre Kinder zuhause in ihrer Obhut erziehen, die vorgesehene finanzielle Anerkennung abspenstig machen. Soviel Mißgunst trifft man selten. Diese Minderheit möchte mit allen Mitteln ihre bereits einmal gescheiterten sozialistischen Erziehungsexperimente neu aufwärmen und wer es anders sieht, wird nieder gemacht.
In vielen Jahrhunderten vor uns hat sich das heute bestehende System mit der elterlichen Erziehung der Kindere zuhause als das erfolgreichste durchgestezt. Warum das jetzt anders sein soll, können diese neidgeplagten Illusionisten nicht sagen, sie wollen es einfach.
Daß das Betreuungsgeld schädlilch ist, wird einfach behauptet, Beweise gibt es dafür nicht einmal annäherungsweise; eher das Gegenteil ist der Fall.
Die Behauptung, das Betreuungsgeld sei teuer, wurde ja gerade von dessen Gegnern selbst widerlegt: Da wird behauptet, ein KiTa Platz würde mit monatlich ca. 1000 EUR subventioniert, übrigens eine Subvention, die auch Eltern zugute kommt, die beispielsweise in der Kombination Rechtsanwältin/ Zahnarzt tonnenweise Geld verdienen und es gar nicht nötig hätten.
Im Gegensatz dazu kostet der "Platz zuhause" nur 150 EUR. Warum jetzt ausgerechnet 150 EUR teurer sein soll, als 1000 EUR blieb mir bisher verborgen.
Ich formuliere jetzt mal ganz schlank einen Teil aus diesem Pamphlet um:
Krippen sind schädlich, Krippen sind teuer, niemand will Krippen-außer den linken Parteien. Langsam kotzt mich dieser Generalverdacht gegen Eltern, die ihre Pflicht tun und ihre Kinder selbst erziehen wollen, an. In den Augen der linken Parteien anscheinend alles Säufer, die den, lächerlichen, Zusatzbetrag von 150€ wohl lieber in Alkohol und moderne Technik investieren, als in ihre Kinder. Man sollte da als betroffener Elternteil mal eine Anzeige nach § 185 StGB gegen die verantwortlichen Parteien prüfen lassen. Ich frage mich langsam, vor was die Oppostion so eine Angst hat ? Das Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen, den Kindern vernüftige Sachen beibringen und versuchen intelligentes Leben aus den Kindern zu formen ? Das wäre allerdings schädliche für Grün-Rot-Links-Piraten. Abgesehen davon, wenn der Bund, wie von den "Kritikern" gern behauptet, verfassungsrechtlich für das Betreuungsgeld nicht zuständig ist, dann ist er es für KiTa und Krippe erst recht nicht, denn beides läuft unter Bildung und Bildung ist, dass ist bekannt, Ländersache. Also auf vors BVerfG
Erst wurde kritisiert, dass ein Betreuungsgeld untere soziale Schichten davon abhält ihr Kind in eine KiTa zu bringen und es doch so schädlich für das Kind ist, wenn solche Eltern ihr Kind selbst erziehen würden und nun will man Hartz4-Empfänger als Erzieher in die KiTas holen, um fremde Kinder zu betreuen.
Ich krieg mich nicht mehr vor lachen.
Weil die Rechnung hier nicht endet.
Nimmt der Elternteil, dessen Kind in die Kita geht, einen Tätigkeit auf, wird er damit ein Einkommen erzielen (von dem der Staat Steuern erhält) und dieses Geld auch irgendwann ausgeben (wo der Staat wieder mitverdient). So dürfte ein guter Teil der Förderung der Kitas indirekt wieder zum fiskus zurückfließen.
Besonders die von Ihnen zitierten Gutverdiener kommen relativ schnell an diesen Punkt, da der Steuersatz für das zusätzliche Einkommen schon recht hoch liegen dürfte.
Von indirekten Effekten über zusätzliche Sozialabgaben möchte ich gar nicht erst reden....
Es wirft schon ein gewisses Licht auf das Demokratieverständnis unserer Politiker. Wollen immer Recht haben und haben offenbar doch keine Ahnung von unserer Verfassung. Schade, aber wir haben ja selbst Schuld, wenn wir solche Idioten wählen.
"Es ist eine gemeinsame Aktion von SPD, Grünen, Linke - und überraschenderweise auch der Piratenpartei"
Hätte sich SpOn mal zur Abwechslung mit Inhalten statt mit Personalquerelen beschäftigt, wüssten die Autoren, dass die Piraten sich schon vor einer ganzen Weile gegen das Betreuungsgeld ausgesprochen haben. Von daher dürfte das eigentlich nicht so "überraschend" sein. ;-)
http://www.piratenpartei.de/2012/04/26/betreuungsgeld/
damit müssen Sie in einer Demokratie schon lkeben. das, was Sie Meinungsterror nennen, nenne ich breit aufgestellte >Diskussion.
Die angebl. parlamentarische Minderheit wird sich hoffentlich bei Aufhebung des Fraktionszwanges in eine Mehrheit verwandeln und damit das unsinnige wie teure Vorhaben der Voralpenayatollahs aus Bayern sowie der erzkonservativen Familienministerin dahin verweisen, wo es hingehört- in die Tonne.
Niemand wird gezwungen, sein Kind in die KIta zu schicken- dass man sich das ber entlohnen lassen will, geht nunmal gar nicht, zumal die Eltern- ob nun berufstätig oder nicht- auch noch gehörig für die KITAplätze zahlen müssen.
Nun, das kommt darauf an, was man als erfolgreich bezeichnet. Sie unterlassen es ja tunlichst, dieses näher zu definieren.
Folgt man ihrer kruden Logik, könntew man ja auch die Schulpflicht abschaffen und denjenigen, die darauf verzichten, ihre Kinder in so depperte Einrichtungen wie Schulen zu schicken, auch noch 150,00 € obendrauf geben.
Der Kitaausbau hat eindeutig Vorrang, das ist gesetzlich geregelt.
Es gibt keinerlei Notwendigkeit, das hierfür dringend benötigte Geld denjenigen zur Verfügung zu stellen, die auf einen gewollten Rechtsanspruch verzichten.
Ungeklärt ist auch weiterhin die Frage, wozu denn das Geld benötigt wird, wenn man sein Kind nicht in die Kita schickt.
Das Betreuungsgeld ist erzkonservativer Blödsinn, der dazu beiträgt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf- insbesondere für Frauen- zu erschweren.