Es warten nur einige Partei - FuntkionnärInnen darauf, in die Aufsichtsräte gehievt zu werden. Frauenquote wäre eine Katastrophe, es gibt schon gegug Lobbyismus in Brüssel.
DPAKristina Schröder hat ein Buch über Frauen in Deutschland geschrieben - sie klagt darin über starre Rollenbilder, vor allem aber rechnet sie mit dem Feminismus ab. Was die Familienministerin als Liberalität tarnt, ist in Wahrheit der Abschied von der Politik.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825967,00.html
Es warten nur einige Partei - FuntkionnärInnen darauf, in die Aufsichtsräte gehievt zu werden. Frauenquote wäre eine Katastrophe, es gibt schon gegug Lobbyismus in Brüssel.
Nach dem peinlich-aggressiven Verriss des Buches von Fr. Schröder in der letzten Spiegel-Printausgabe durch C. Voigt geht das Schröder-Bashing also weiter.
Klar, wie kann Fr. Schröder es auch wagen
- eine Frauenquote abzulehnen, die Männer systematisch diskriminiert, wo eine Quote doch soviel bequemer wäre als unter den gleichen Bedingungen wie Männer Karriere machen zum müssen,
- zu erwähnen, dass auch mal Jungs in der Schule benachteiligt werden,
- ein anderes Frauenbild als A. Schwarzer u. Co. zu vertreten,
- Frauen nicht vorschreiben will, wie sie zu leben haben,
- zu erwähnen, dass Frauen auch klar mitverantwortlich sind (Berufswahlverhalten etc.), wenn sie in Führungspositionen unterrepräsentiert sind
- die Mär von der Dauerbenachteiligung der Frauen nicht mitträgt
- nicht vor der EU/Reding und deren Erpressungsversuchen einzuknicken
- und nicht ausschließlich Klientelpoltik für Feministinnen zu betreiben.
Ein Skandal, der seinesgleichen sucht, oder?
Fr. Reimann, die von Ihnen so heftig kritisierte Fr. Schröder macht sehr wohl Politik - nur sie macht nicht die Art von Politik, die Sie fordern. Das ist ein kleiner Unterschied.
Interessant, wie sich die Gemeinde der militanten FeministInnen ( auf korrekte Schreibweise achte ich ) über Andersdenkende her machen und bei den kleinsten Abweichungen zu der zur Religion erhobenen Geschlechterentzweiung, zu Kratz-/ und Beissattacken neigen.
Das führt in unserer " Gutmenschen-Gesellschaft " zu obskuren Verrücktheiten wie dutzender leerer Parkplätze in dichten Innenstädten, stereotyper Frauenvermarktung in den Medien mit dem vorläufigen Höhepunkt, dass die Frau einerseits Sexobjekt für den Umsatz der Industrie, andererseits das bessere und überlegene Geschlecht darstellen soll.
Solche Bewegungen haben schon immer gezeigt, dass sich eine Kultur im Niedergang befindet.
Meiner Frau und mir ist das Lachen als ehemalige StreiterInnen ( immer korrekt bei der Schreibweise ) für die Gleichberechtigung mittlerweile vergangen.
Na, jetzt wird auf Frau Schröder sicher wieder eingedroschen!
Das deutet der Artikel ja schon an.
Dieses Thema ist halt sehr schwierig, da jeder seinen eigenen Lebensentwurf verteidigt und oft nur aus dieser Perspektive guckt.
Und die oft genannten angeblichen Beweise und Fakten lassen sich in vielen Fällen in der Luft zerrissen.
Man kann Frau Schröder dankbar sein das Sie ihre Meinung einbringt, auch wenn es unbequem wird. Das hätten sich in diesem Fall die wenigsten Männer getraut.
Wie zu erwarten ist die Meinung und Haltung bei Frauen sehr unterschiedlich -total normal.
Mal sehen wer Recht behalten will!
Das ist nun vielleicht doch etwas übertrieben, aber mindestens hat Frau Schröder damit deutlich Stellung bezogen - und das ist ja im heutigen Politikbetrieb alles andere als selbstverständlich. Mal schauen was jetzt passiert. Den ersten Vorgeschmack auf ein mögliches Kesseltreiben der "Frauen-als-Opfer-der-Männer"-Lobby hat ja der Spiegel-Artikel schon geliefert.
kann Madame ja heimgehen und Betreuungsgeld beantragen.
ich weiß ja nicht in welcher Welt Sie leben, aber sicher nicht in der Adam Rieses.
Von Euch starren Quotenfrauen hat sich nämlich noch niemand je Gedanken gemacht, was ein Quotenziel - von sagen wir einmal 30% Frauen in Führungspositionen bis 2016- bedeutet. Rechnen Sie mal nach. Sie werden die nie erreichen (auch nicht mit gesetzlichen Maßnahmen). Dazu müssen Sie erst einmal die Männer, die über die natürliche Fluktuation ihre Führungspositionen nicht verlassen, rausschmeißen, und dann alle freiwerden Positionen mit Frauen besetzen. Da es nicht genügend Frauen in technischen Berufen gibt (aber viele Führungspositionen) und auch nicht in den entsprechenden Ebenen (oder wollen Sie jdn direkt vom Trainee zum Vorstand befördern?), müssen Sie zumindest für die verbleibenden Möglichkeiten (Personal) eine Quote von 100% vorschreiben - auf 20 Jahre. Für alle jungen Männer heißt das: Bloß dort qualifizieren, wo keine Frauen sind, da sonst keine Karrieremöglichkeit.
Recherchieren Sie mal: wieviele Führungspositionen gibt es, in welchen Industrien mit welchen Qualifikationen. Wieviele Frauen stehe heute für die nächste! Ebene zur Verfügung, wie hoch die die Fluktuation auf Führungspositionen (abzüglich Versetzung im gleichen Unternehmen, denn da kommt ja ein Mann schon wieder auf eine Führungsposition).
Ich weiß, in welcher Welt Sie leben: der der Journalisten, die das nicht wegen Mathe geworden sind, noch die echte Welt da draußen kennen, sondern nur im eigenen Saft kochen.
Frau Schröder "kapituliert nicht vor der Frauenfrage", sondern "reflektiert über die Frauenfrage". Man würde sich wünschen, dass die Autorin des Artikels dies auch tun würde.