DPAKristina Schröder hat ein Buch über Frauen in Deutschland geschrieben - sie klagt darin über starre Rollenbilder, vor allem aber rechnet sie mit dem Feminismus ab. Was die Familienministerin als Liberalität tarnt, ist in Wahrheit der Abschied von der Politik.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825967,00.html
Versteht die Autorin des Artikels wirklich eine Quote als Gleichberechtigung? Was hat eine Quote mit Gleichberechtigung zu tun? Und wieso ist Wahlfreiheit das Gegenteil von Politik? Ein etwas dünner Versuch Frau Schröder zu demontieren.Zitat von Reimann
Aber vom Betreuungsgeld halte ich auch nichts! Das und noch ne Schippe drauf müsste in vernünftige Betreuungsstrukuren gesteckt werden. Dies kommt dann nicht nur arbeitenden Müttern, sondern auch den Kindern gesamt zu gute.
Weil sie sich vielleicht besser organisiert wie die meisten Foristen hier?
Sicher ist sie privilegiert, dass sie genug Geld verdient, um sich Kindermädchen, eine gute Kita später, etc. pp. leisten zu können. Daraus dann aber abzuleiten dass sie zu einer Rabenmutter mutiert (wurde hier vereinzelt auch so genannt) oder sich nicht genug um ihren Job kümmert, halte ich für sehr gewagt.
Ihr Buch beschreibt doch exakt jene Themen, denen man sich als Familienministerin stellen muss. Insofern ist der Arbeitsaufwand entsprechend gering, es ist lediglich die Überarbeitung jener Recherche, die ich von einer Ministerin auch erwarte. Wer Impulse für moderne Familien setzen möchte, der muss sich so intensiv mit ebengerade auch dem Feminismus auseinandersetzen! Was die Dame glücklicherweise auch tut.
Im Gegensatz zu Frau von-der-Leyen, die nahezu grundsätzlich das genaue Gegenteil dessen durchsetzt was sie behauptet zu tun, ist Schröder authentisch: Sie vertritt moderne Positionen und traut sich auch, eben gegen jene von-der-Leyen auch zu opponieren.
Eine bessere Familienministerin kann man sich derzeit gar nicht vorstellen. Gut, dass so ein Profi in die Politik gefunden hat.
Wir bräuchten mehr davon.
Noch nicht wirklich.
Ich meine es auch schon einmal geschrieben zu haben:
Die Gesetzeslage im GG zu Artikel 3 Abs.2+3 sind für Sie eindeutig, aber ein Richter sieht das mit Blick auf reale Gegebenheiten u.U. anders.
siehe eine Diplomarbeit zu diesem Thema:
http://www.berlin.de/imperia/md/cont...rauenquote.pdf
Ich wage mal zu behaupten, daß eine Klage vor dem BVerfG gegen eine Frauenquote nicht unbedingt Erfolg hat. Das hängt von der konkreten Ausgestaltung der Quote ab.
Auf dieses Glatteis würde ich mich gar nicht erst begeben.
Die Quote ist eine politische Entscheidung und sollte politisch begründet oder abgelehnt werden. Und da gibt es sehr gute Gründe für eine Ablehnung, z.B. der Sinn dieser Quote, also die schlichte Frage: 'Was wird durch sie besser?'
Da sieht man doch wieder das der American Dream auch in Deutschland funktioniert. Vom Flyer verteilen in der wiesbadener Fußgängerzone, zur Ministerin, Hut ab!
Entschuldigung, aber Frau Dr. ist mir zu realitätsfremd um sie ernst zu nehmen. Wer dann noch ein Buch schreiben lassen muß...
Das ist übrigens was mich am meisten nervt. Wer heutzutage nicht alles meint ein Buch schreiben zu müssen. Vlt. hat Frau Dr. nun ihre Liste abgearbeitet.
"Letzter Punkt: Buch schreiben (lassen) = abgehakt!"
Die anderen europäischen Frauen schauen nicht erstaunt auf die Zögerlichkeit der deutschen Frauen, sondern auf deren Männerhass
Sie ist Ministerin um das durch zu boxen,was sie für richtig hält,selbst dann wenn sie nicht überzeugt ist von dem was sie sagt und schreibt.Ihre weinerliche Stimme verrät mehr als sie zugeben will.Auf mich macht Kristina keinen Eindruck einer glücklichen Mutter zu sein und ist fast zu schwach für so einen schweren Beruf, mit an der Spitze des Staates zu stehen! Nett ist sie,aber keiner will und kann sie verstehen!
...ich mich, wie das in der sowjetischen besatzungszone, so ohne alice schwarzer und ner frauenquote, funktioniert hat, dass es dieses problem ueberhaupt nicht gab?
da war es selbstverstaendlich, dass frauen gleichberechtigt gelebt haben.
vielleicht ist das alte deutschland nur ein bissl langsam mit dem dazu lernen!?^^
Kann es sein das hier wieder ein Blinder die Farben zu beschreiben versucht?
Komisch, sowohl ich als auch mein Bruder wurden quasi umgehend zur Erziehung an einen Dienstleister abgegeben und trotzdem hatten wir eine extrem enge Bindung an die Mutter. Könnte vielleicht daran liegen das die Zeit die sie mit uns verbrachte sie sich auch wirklich mit uns beschäftigte und nicht nur uns ins Kinderzimmer zum Fernsehkucken abschob. Nach 20 jahren Erfahrung mit dem besseren Lebensmodell der Westdeutschen würde ich sagen das die Ein-Verdiener und Hausfrau Familie wesentlich kinderunfreundlicher ist als die InKindertagesstättenabschiebefamilie ist. Im ersteren Fall läuft es im Schnitt so ab, das der Mann übermäßig viel arbeitet und so für die Kinder selten präsent ist außer wenn er sich über die Anwesenheit des meist einzigen Kind beschwert. Die Mutter schafft es trotz genauso viel Zeit wie der Mann selten Gerichte zubereiten die über warmgemachte Mikrowellenfertigpacks hinausgehen (rest des Haushaltes analog) und ist schon mit einem Kind meist überfordert und freut sich deshalb wenn es ruhig vor dem Fernseher oder rechner sitzt und sie in Ruhe läßt. Solche Kinder kommen dann auch gerne erst in der Schule mal mit größeren Gruppen von Gleichaltrigen in Kontakt und lernen hier auch das erste mal solche Dinge wie Rücksicht Disziplin, Leistungsforderung, Einfügen in eine Gruppe, Durchsetzungsvermögen jenseits von Bock und Schreien und manchmal auch die dt. Sprache. Nein Danke ich war froh in die Krippe und den Kindergarten abgeschoben zu werden.