Zitat von
les2005
Man sollte vielleicht mal den Blick zurückschweifen lassen zur Kriegsgeneration, wo Menschen viele Jahre lang in Todesangst lebten, Hunger herrschte, Tod und Elend allgegenwärtig waren und sich dann nochmal fragen wie traumatisch es vergleichsweise ist, wenn die Mutter das Kleinkind bei der Suche nach dem Schlüssel im Bücherrgal nicht alles richtig gemacht hat. Und auch die Groß/Elterngeneration hat es irgendwie geschafft, Beziehungen aufzubauen, und diese hielten deutlich länger als das heute üblich ist.
Hallo? Für Psychologen ist vermutlich der einzig akzeptable Zustand, daß man sein Leben streßfrei und in Harmonie verbringt. Der Rest der Welt muß damit leben, daß das Leben nicht perfekt ist -und er kann es auch ganz gut. Wer von uns kann denn behaupten, nicht das eine oder andere Traume er- und überlebt zu haben?
Ich denke, die menschliche Seele ist wesentlich robuster, als einem hier manchmal eingeredet wird