DPASoftware im Wert von rund 6,7 Milliarden Euro läuft auf den Rechnern deutscher Nutzer - bezahlt werde nur für 74 Prozent der Programme, so das Ergebnis einer Studie des Branchenverbandes Business Software Alliance. Im weltweiten Vergleich allerdings ein Spitzenwert.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...833197,00.html
Wenn die jeweilige Software günstiger wäre, denke ich mehr leute wären bereit dafür zu Bezahlen..
Immerhin kostet Photoshop einen hohen 3-stelligen Betrag
Seit ich einen Win 7 Laptop habe, geht nichts mehr von meinen ganzen "gefundenen" Programmen. Macht aber nichts, warum soll man noch brennen oder Filme zusammenmixen oder Fotoalben erstellen oder der ganze Mist, mit dem man früher seine Zeit am Rechner verschwendet hat? Gekauft wird jedenfalls nichts. Für Basisfunktionen gibt es Freeware.
Hätten sie nicht. Denn die Nutzer würden sich alternative Programme installieren. Frei nach dem Motto, wenn ich mir keinen Porsche kopieren kann kaufe ich mir eben einen Golf. Es gibt für alle Programme preisgünstigere oder gar kostenlose Alternativen:Wären alle installierten Programme ordnungsgemäß bezahlt worden, hätten die Hersteller rund 1,7 Milliarden Euro mehr einnehmen können.
Statt Photoshop wird Photoshop-Elements oder Gimp verwendet
Statt Microsoft-Office nimmt man LibreOffice oder OpenOffice
Bei Spielen mag es da anders aussehen.
Aus dem Artikel:
"Künftig, freut sich die BSA, werde es wohl weniger Software-Piraterie geben. Die Branche erwartet ein sprunghaftes Wachstum von Tablet-Computern, Software-Angeboten, die über das Internet ohne installierte Programme funktionieren, sowie Laptops mit vorinstallierten Software-Paketen."
Aha, dem Verbraucher soll vorgeschrieben werden, mit welcher Software er zu arbeiten hat.
Der nächste Gedanke könnte sein:
Geräte ohne vorinstalliertes Betriebssystem sowie der von der BSA zertifizierten Software dürfen nicht verkauft werden.
Dieser Lobbyverein ist einfach nur unverschämt.