Die spätrömische Dekadenz kehrt zurück - panem et circenses. Die gewollte Volksverblödung kennt keine Grenzen.
REUTERSUnfaire Checks, Prügeleien, schwere Verletzungen: Die NHL-Playoffs waren schon immer hart, doch in diesem Jahr haben die Unsportlichkeiten eine neue Dimension erreicht. Das bringt hohe Einschaltquoten, aber die Spieler riskieren ihre Gesundheit. Jetzt hat die Liga eine drastische Strafe verhängt.
http://www.spiegel.de/sport/wintersp...828854,00.html
Die spätrömische Dekadenz kehrt zurück - panem et circenses. Die gewollte Volksverblödung kennt keine Grenzen.
... natürlich der Grund sein, weshalb die Amis erst 2 mal Eishockey-Weltmeister waren ;-)
... und ufert manchmal sogar in blöden Kommentaren. Erinnert mich an einen Kommentar zum Thema Brettspiele
Dokumentarfilm "Going Cardboard": Warum Amerikaner deutsche Brettspiele lieben
Alles eine grosse Verschwörung.
sich so die letzten Auseinandersetzungen in D vor Augen führt, scheint sich auch bei uns ein leichter Trend zu den im Artikel aufgezeigten Dimensionen einzuschleichen. Eigentlich sollte bei aller Rivalität um sportlichen und vor allem auch wirtschaftlichen Erfolg der Grundsatz der Fairness und Sportlichkeit gewahrt bleiben. Man kann nur hoffen, daß der deutsche Zuschauer keinen Gefallen an den im Beitrag geschilderten Vorfällen finden wird. Leider gibt es in den letzten Partien schon hin und wieder Ansätze zu diesen "Männlichkeitsbeweisen".
Fazit bleibt nur: wehret den Anfängen !!
Schuld sind meiner Meinung nach die "veralteten" Regeln der Liga.
Die Spielgeschwindigkeit hat in den letzten 20 Jahren deutlich zugelegt, die Regeln blieben nahezu unverändert oder tragen teilw. mit zur Erhöhung der Geschwindigkeit bei.
Besonders in der NHL, mit seinen kleinen Eisflächen und den athletischen Spielern kommt das zum tragen.
So sehe ich z.b. dass das Aufeinandertreffen, von schnellen wendigen Spielern wie Crosby, mit bulligen undynamischen hauptsächlich der beengtheit der US-Eisflächen zu schulden ist.
Gleichsam wurden die Regeln nicht angepasst, 5 Minuten für Prügeleien, welche sogar nahezu erwünscht sind, sind ein Witz.
Einzelentscheidungen wie sie dort von der Liga getroffen werden scheinen nicht abzuschrecken, ein überarbeitetes Regelkonzept muss her.
Auf internationaler Ebene, so erinnere ich mich z.b. an Olympia, habe ich nur saubere Spiele gesehen.
Gut die Leistungsdichte mag nicht so eng sein, sodass der Druck bei einem großteil der Spiele nicht so extrem war, jedoch tragen die internationalen Regeln auch einen Teil dazu bei.
Um noch ein Beispiel zu bringen: Die Icing-Regel.
International wird beim überschreiten der Torlinie automatisch abgepfiffen.
In der NHL wird der Scheibe mit hoher Geschwindigkeit nachgesetzt, der Bande entgegen - dadurch entsteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko.
Die Spieler werden unnötig, hohen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt.
Die Regeln müssen der veränderten Spielweise angepasst werden um diese Gefahren zu entschärfen.
Letztlich bleibt die Frage welches Image sich besser verkaufen lässt.
Was ist erstrebenswerter? Die "beste" oder die "härteste" Liga zu sein?
Hockey ist nun mal ein körperbetontes Spiel. Und wenn die Jungs (und Mädels) da auf ihren Kufen übers Eis flitzen, lässt sich ein Zusammenstoß manchmal nicht verhindern. Die bewussten schweren Checks auf der blind-side werden inzwischen ja entsprechend hart geahndet und auch von den Kommentatoren im Fernsehen negativ beurteilt (Was man hier leider nicht sehen kann, weil kein Sender die NHL überträgt, obwohl sich sicherlich viele für diesen Sport begeistern könnten, würde er etwqas fernsehtauglicher gemacht [wie mit der Leuchtkugel-Einblendung um den Puck, die es mal gab])
Die Prügeleien sind ein bisschen Unterhaltung und meistens ja nur eher ein bisschen rumgezerre und keine wirkliche Prügelei, allein durch die ganzen Klamotten die die Spieler anhaben und die Bewegungsfreiheit einschränken.
Weil dort noch wirklich Sport gemacht wird, fließt auch das Adrenalin und es kommt manchmal zu solchen Prügeleien.
Das ist halt kein Fußball, wo die Spieler die Bildzeitung vollheulen, weil sie mal 'ne englische Woche haben und in einer Woche 3x9km laufen müssen, die armen Weicheier.
Von den ernsthaften Verletzungen im Spiel ist handball weitaus gefährlicher und auch das "körperlose" Basketball kann da sicher gut mithalten.