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Brüchiger Rockerfrieden: "Schieß doch!"

Krieg oder Frieden - wie lange währt die Waffenruhe zwischen Hells Angels und Bandidos? Ermittlungsakten zeigen nun, dass manche der hochaggressiven Rocker nur sehr schwer zu bändigen sein werden - die Feindseligkeiten könnten bald wiederaufflammen.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...697583,00.html
  1. #20

    Zur Sache

    Zitat von ratbag Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich wieder jemand der weder jemals in auch nur in der Nähe von einem Clubhaus war, noch mit einem Kuttenträger auch nur ein Wort gewechselt hat.
    Geschweige denn jemals von einem belästigt wurde.
    Aber meint, wissen zu müssen was Sache ist.
    Mann, aber Sie wissen ja ganz genau wo der Hase langläuft ? Es geht hier nicht um die netten Rocker-Opas von nebenan. Es geht auch nicht darum, ob hier ein Club meint, seine Kutte verteidigen zu müssen (was ja an sich schon kindisch anmutet). Es geht darum, dass der Spiegel und andere Presseorgane meinen, sich um so einen Scheiss kümmern zu müssen. Als ob wir nicht andere Probleme hätten. Deshalb habe ich den ersten Kommentar auf das Zitat eines anderen Forum-Teilnehmers geschrieben. Der Rest war meine persönliche Meinung, zu der ich nach wie vor stehe.
  2. #21

    Anderen Aufgaben zufuehren

    die Individuen stammen aus den 30 % genmaessig bereiten Gewaltanwendern aus unserer Bevoelkerung und offensichtlich zu dem Drittel davon (10 % von allen), denen man mit zivilen Repressalien (Gefaengnis, Vorbestraft sein) nicht beikommen kann.
    Mindestens diese sollte man per Frueherkennung noch als Kinder abfangen und die Chance geben, zu ausgezeichneten Kaempfern fuer uns in brenzligen Weltgegenden zu werden, die vor nichts und niemandem Angst haben, weil sie per Naturbegabung besser kaempfen koennen und wollen als andere.
    Wer sich als hochgefaehrlicher Psychopath herausstellt (ca. 2 % der Bevoelkerung) gehoert betreut oder notfalls von vornherein sicherungsverwahrt.
  3. #22

    Nu mal Halblang!

    Zitat von ratbag Beitrag anzeigen
    Was sie hier propagieren ist die Abschaffung des Rechtsstaates.
    Um jemand "einzubuchten", muss man ihn ersteinmal einer Straftat überführen, das heißt, diese Straftat beweisen, vor Gericht.....
    Wir reden hier eben nicht von normalen Vereinen, in denen Menschen mit Freunden ihrem Hobby nachgehen.
    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass auch nur ein einziger Mann (gibts da überhaupt weibliche Mitglieder??) eingetreten ist, um mit Gleichgesinnten Motorrad zu fahren.
    Hells Angels und Bandidos sind knallharte Banden des organisierten Verbrechens und gehören als solche mit dem gesamten Instrumentarium des Rechtsstaats bekämpft.

    Ihre Beispiele sind nur polemischer Natur und nicht ernst zu nehmen.

    Ich habe übrigens mal auf der Autobahn erlebt, wie eine Gruppe Bandidos die Straßenverkehrsordnung interpretiert hat. Mir wurde Angst und Bange. Natürlich auch wegen deren Rufs!

    Glauben Sie ernsthaft, dass ein Streifenwagen mit zwei Polizisten hier eingeschritten wäre und die "Motorradfreunde" entsprechende Strafzettel bezahlt hätten?
  4. #23

    terror

    Wer hier in Hannover wohnt weiss doch genau was die treiben. schlimm finde ich, dass die mit ihrem marketing erfolg haben. hier laufen bekkloppte jugendliche rum und kaufen deren t-shirts (support) und bier und zigaretten (haben ihre eigenen labels und produzieren die hier) und gehen in deren clubs um da ihr geld aufn kopf zu hauen und freuen sich das sie damit diese hammerkranken kriminellen unterstützen. is cool weil gegen staat und bullen und so outlawmässig oder was.. könnt ich kotzen bei soviel vollspassten.

    die hells angels gehören als terroristen klassifiziert. dann geht das ganz schnell und die landen eingesperrt. organisierte kriminalität wie die sie betreiben ist für mich auch eine art des terrors. komm mal mit einem in die flicken, dann siehst du wie schnell dir komisch wird. hab mal in oder um hannover ne gaststätte und ein oder mehrere dieser vögel kommen rein. wenn die einen sitzen haben hauen die dir auch mal in die schnauze und wischen mit dir den boden. dann kannste dir überlegen ob du das so hinnimmst wann immer die kommen oder ob du die "polizei" einschaltest. allerdings musst du dann damit rechnen das dein sohn urplötzlich kaputtgeschlagen wurde oder deine frau mit nem blauen auge nach hause kommt. alles schon da gewesen, stellt euch das nicht so nett vor mit den jungs.
    die sind so schlecht einzubuchten weil keiner die anzeigen mag, da die konsequenzen es nicht wert sind. wer glaubt das die nur unter sich und wenn mit dir dann nur mit dir ausmachen, dem seine welt muss noch ne scheibe sein. die vergreifen sich an deinen verwandten wenns ihnen dient um dich einzuschüchtern. mittlerweile brauchen die das nichtmal zu erwähnen, da kommst du selber drauf wenn du mal von denen bedroht wirst.

    wie gesagt, terroristen in lederkutten mit eigener religion.

    das rotlichtmilieu wird eh völlig falsch gehandhabt. das gehört verstaatlicht wie das glücksspiel. wie die offiziellen casinos müsste es staatliche bordelle geben mit absolut vernünftigen arbeitsbedingungren und hygienevorschriften. die damen müssen ganz normal auf steuerkarte arbeiten. die rahmenbedingungen werden überwacht. jegliche andere prostitution wird illegal und auch die freier bei illegalen dürfen belangt werden. so bekommt man diese ganze kriminelle scheisse aus dem gewerbe, schliesslich ist der beruf ja mittlerweile anerkannt. das gewerbe brauch für den staat keine riesengewinne abwerfen. die damen sollen gut verdienen und da gewerbe muss sich selbst finanzieren können. inklusive schutz durch polzei, also extrakräfte.

    dann wegen drogen auch umkehren von alten pfaden. drogen kann jeder leicht bekommen. das verbot bringt nur den banden was dir damit geld machen wie heu. legalisieren und in apotheken auf rezept rausgeben. das ganze so billig das kein schwein mehr geld mit machen kann.

    dieser weg mag unheimlich schwierig sein, aber am ende entziehen wir den banden ihrer lebensgrundlagen. die restlichen illegalen aktivitäten gehören radikal verfolgt.
    ich glaube nur so haben wir eine chance uns gegen dieses pack zu wehren.

    in mexico geht der staat jetzt gegen diese organisierten kriminellen vor. die sind mittlerweile so gut bewaffnet und stark an personal, dass sie dem staat paroli bieten, dass nicht zu knapp. wenn wir endlich gegen die hier bei uns vorgehen, werden auch die sich wehren wollen.. aber je eher wir damit anfangen umso geringer ist noch diese gegenwehr.. solange es noch nicht zu spät ist
  5. #24

    Doch noch so weit....

    Also nachdem ich schon seit Jahren fast täglich auf SPON lese ist es jetzt doch mal so weit, dass ich mich anmelden muss, um im Forum einen Beitrag zu hinterlassen.
    Was mir als erstes in der Berichterstattung des aktuellen Artikels sowie der letzten Artikel über das Treffen der jeweiligen "Rockerpräsis" aufgefallen ist, war dass sie jeweils (obwohl es ausschliesslich um die Bandidos und die Hells Angels ging, der Begriff "Outlaws" verwendet wurde.
    Die Outlaws (als Clubname eines weiteren MC) stellen ja im allgemeinen Focus die dritte grosse Kraft im Lande dar.
    Aber wieso wird hier obwohl (aus meiner Sicht) keine sprachliche notwenigkeit besteht bei den Hells Angels sowie den Bandidos nicht einfach von "Gesetzlosen" berichtet?
    Würde dies eventuell den rechtlichen Rahmen der Bezeichnung sprengen?
    Ist es wirklich nötig, hier die Anglizismen auszupacken, auch wenn sie die dritte hierbei nicht beteiligte Gruppe für kenner der Szene in die nähe rückt?

    Aus meiner Sicht nicht.

    Ebenso finde ich das allgemeine Eindreschen auf die MCs nicht besonders freundlich.
    Es wird so getan, als ob alle Leute, die Motorrad fahren, direkt böse Leute seien.

    Auch wenn es einen eklantanten Unterschied zwischen MCs und MFs oder sonstigen Clubs und vereinen rund um das Motorradfahren gibt, es muss einfach beachtet werden, dass dies nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hat, was der Club sagt oder macht oder wofür er da ist.

    Dazu muss man vielleicht ein wenig die historische Entwicklung der Clubs in Deutschland mit beachten. Als ich das erste mal vor 11 Jahren mit der "Szene" durch meinen A1 Führerschein in Berührung kam, gab es noch keine Hells-Angels, Bandidos und Outlaws.

    Es gab eine sehr verstreute Szene von diversen Clubs. "gelbe Ghostriders", "schwarze Ghostriders", Bones MC,...
    Dies änderte sich dann recht schnell nach dem Übertritt der "Gelben Ghostriders" zu den Bandidos und dem Übertritt der Bones zu den Hells Angels.

    Es waren keine Nationalen/Regionalen Clubs mehr, sondern internationale. Was auch zwischen den "Brüdern" innerhalb der Clubs natürlich für mehr Spannungen sorgt.
    Ich denke ein guter Vergleich sind Fussballclubs, die ja allgemein immer positiv bewertet werden.

    Aber was passiert, wenn die Bayern Fans sich mit den Fans der 60er schlagen?
    Es gab eben ne Prügelei. (Mir san ganz friedlich beisamm gsessa, ond auf oimol isch dem Sepp des Aug raus ghengt).
    So verhielt es sich auch auf der Reginalen Ebene von wenigen Tosesfällen abgesehen. Man hat sich ein paar aufs Maul gehaut, wenn man sich nicht schmecken konnte und danach ging es weiter und es wurde ein Bier gezwitschert.
    Je grösser die Clubs wurden, desto weniger ging es um die Kernthemen wie Motorradfahren, Spass am Lagerfeuer, die Eisschicht auf dem Helmvisier vor dem Heimfahren nach einer langen Spätsommernacht, etc.
    Die "Gebietsansprüche" wurden grösser. Man hatte wohl vielleicht die Hose voll und suchte sich "internationale verbündete".
  6. #25

    .

    Zitat von Steffmann40 Beitrag anzeigen
    Mann, aber Sie wissen ja ganz genau wo der Hase langläuft ? Es geht hier nicht um die netten Rocker-Opas von nebenan. Es geht auch nicht darum, ob hier ein Club meint, seine Kutte verteidigen zu müssen (was ja an sich schon kindisch anmutet). Es geht darum, dass der Spiegel und andere Presseorgane meinen, sich um so einen Scheiss kümmern zu müssen. Als ob wir nicht andere Probleme hätten. Deshalb habe ich den ersten Kommentar auf das Zitat eines anderen Forum-Teilnehmers geschrieben. Der Rest war meine persönliche Meinung, zu der ich nach wie vor stehe.
    Es ist schon richtig das viele Presseorgane viel über dieses Thema schreiben. Leider aber in fast allen Fällen wird hier aber äußerst einseitig berichtet und letztlich das nachgeplappert was Staatsanwaltschaft, Polizei etc. vorgibt.
    Es gibt viele Journalistische "Aufdeckungs Berichtserstattungen" im Fernsehen, die bei näheren betrachten immer wieder aus den selben teils Jahrealten Filmschnipseln bestehen. Jeweils bisschen anders zusammen geschnitten und mit neuen, jedesmal mit noch reißerischeren Kommentaren versehen.

    Nur sehr wenige Journalisten versuchen auch mal mit der Seite Kontakt aufzunehmen, über die sie dann schreiben. Ist das der Fall, kommt oft ein ganz anderes Bild heraus. So zu letzt als vor 2 Jahren der Stern über das Charter Hannover berichtete.
    Übrigens versuchte die Staaatsanwaltschaft dort den Bericht zu verhindern. Ein von den Behörden nicht gewünschtes Bild würde da gezeichnet.
    Letztlich setzte sich der Stern durch und man konnte eine etwas neutralere Berichterstattung sehen, als allgemein üblich.



    Natürlich sind viele in den großen Clubs keine Waisenknaben. Und in der letzten Zeit sind Dinge passiert. ausgelöst von einigen wenigen Schwachköpfen, die nicht passieren dürfen. Diese Dinge wurden verhandelt, oder werden es gerade, und die Täter wurden abgeurteilt.

    Mal meine Frage an sie persönlich: Sind sie schon mal von einem bedroht worden? Kennen sie persönlich Leute außerhalb dieser Szene, denen das passiert ist?

    Die Chance das so was passiert, ist gleich Null.
    Weitaus wahrscheinlicher ist es, das sie entweder von irgendwelchen Vollpfosten in der U-Bahn auf die Mütze bekommen und auf die Gleise gestoßen werden, oder von Autobahnbrücken mit Gullideckeln und ähnlichem beworfen werden.
    Das haben wir ja nun wirklich langsam täglich.

    Wussten sie das das BKA in Deutschland letztes Jahr 149.301 schwere Körperverletzungen erfasste? Und 2.277 Morde?
    über 36.000 Delikte gegen das Waffengesetz?

    Bei einer Aufklärungsrate von fast 86% wären selbst wenn nur 10% der Taten von Rockern begangen worden sind, ausnahmslos alle ca 3000 deutschen Rocker aus den 2 besagten Clubs für die nächsten Jahre in Haft.

    Sind sie aber nicht.

    Und nun fragen sie sich mal warum das so ist.
  7. #26

    Rocker-PR - die Medien vor den Karren gespannt

    Ich empfinde es als unglaubliche journalistische Peinlichkeit, mit welchem Massenaufgebot sich die Medien bei der glorreichen Friedenskonferenz dieser Verbrecher ihr Stelldichein gaben. Da treffen sich die finsteren Oberhäupter zweier Prügelbanden und besiegeln vor laufenden Kameras ihren Frieden untereinander - natürlich um im illustren Alltagsgeschäft wieder in Ruhe Geld scheffeln zu können. Keine Frage, dass ein solch hochwichtiges Ereignis live übertragen und kommentiert werden muss, so ist der geneigte Zuschauer und Leser mit einer Mischung aus Faszination und Grausen hautnah dabei. In Deutschland gibt es schließlich sonst kaum Abenteuer... Kennt jemand eine offizielle Rekrutierungs-Homepage? Der Ansturm dürfte nun gewachsen sein
  8. #27

    Lachnummer 'staat'...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Krieg oder Frieden - wie lange währt die Waffenruhe zwischen Hells Angels und Bandidos? Ermittlungsakten zeigen nun, dass manche der hochaggressiven Rocker nur sehr schwer zu bändigen sein werden - die Feindseligkeiten könnten bald wiederaufflammen.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...697583,00.html
    ... allerdings gut zu verstehen für jeden der folgenden berichten auch nur etwas glauben schenkt ....

    http://www.weser-kurier.de/Artikel/R...atsanwalt.html
  9. #28

    oT

    die ganze Kriminalität im "Rotlichtmilieu" könnte man sehr schnell austrocknen, indem man Bordelle grundsätzlich in kommunale Hand überführte. Regelmäßige medizinische Kontrolle inklusive.
  10. #29

    Warum Rocker jetzt?

    Sie sind sicher oft eine hochkriminelle Vereinigung. Ich sehe mehrere Faktoren, die vielen in der heutigen Gesellschaft abgehen, für deren jetzige Popularität: Kameradschaft in einer Bande, vermeintliche Männlichkeit und Lust an Aggression und Stärke, GEsetz in die eigene HAnd nehmen (davon träume ich bei vielen Verbrechensmeldungen auch immer öfter). Es wird mE dann gefährlich, wenn sie sich mit "Einsätzen" gegen Mißstände, die das Rechtssystem nicht in den Griff bekommt, Sympathien in der Bevölkerung holen, zB die "Hoheit" in so genannten NoGO-Areas übernehmen. Wer es schafft, sie zu instrumentalisieren oder zu kaufen, hat eine nicht zu unterschätzende Macht.








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