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Browsermarkt: Die Unschärfen der Web-Marktforschung

Der Internet Explorer 9 soll verlorenen Boden zurückgewinnen. Ganz so einfach wird das wohl nicht: Microsofts Marktanteile sinken wieder leicht, während vor allem Chrome weiter hinzugewinnt. Über diese Trends sind sich Marktbeobachter einig, über die Höhe der Zahlen hingegen ganz und gar nicht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...721081,00.html
  1. #1

    Endlich etwas differenzierter...

    Nein, man darf der Marketingabteilung von Microsoft nicht alles glauben. Die Marktanteile, die man sich und anderen dort einreden will, hat der Internet Explorer einfach nicht mehr. Das wundert mich nicht. Der Internet Explorer ist der einzige Webbrowser, für den ich immer wieder Extra-Code programmieren musste. Alle anderen bekannten Browser funktionieren dank dem w3c-Standard gleich. Schlimm ist der IE6 und der IE7. Beim IE8 treten weniger BESONDERHEITEN auf - um es freundlich zu formulieren.

    Dem Kunden sind solche technischen Zusammenhänge zunächst egal. Wenn ich Ihn allerdings damit konfrontiere, dass das Produkt um einen gewissen Prozentsatz teurer wird, ist das schnell das Todesurteil für den IE.

    Selbst in großen Unternehmen geht mittlerweile dazu über, mindestens einen w3c-kompatiblen Browser zu installieren.

    Bei klein- und mittelständischen Unternehmen sieht es in der Tat anders aus. Da wird der IE gemieden.
  2. #2

    Endlich differenziert...

    Nein, man darf der Marketingabteilung von Microsoft nicht alles glauben. Die Marktanteile, die man sich und anderen dort einreden will, hat der Internet Explorer einfach nicht mehr. Das wundert mich nicht. Der Internet Explorer ist der einzige Webbrowser, für den ich immer wieder Extra-Code programmieren musste. Alle anderen bekannten Browser funktionieren dank dem w3c-Standard gleich. Schlimm ist der IE6 und der IE7. Beim IE8 treten weniger BESONDERHEITEN auf - um es freundlich zu formulieren.

    Dem Kunden sind solche technischen Zusammenhänge zunächst egal. Wenn ich Ihn allerdings damit konfrontiere, dass das Produkt um einen gewissen Prozentsatz teurer wird, ist das schnell das Todesurteil für den IE.

    Selbst in großen Unternehmen geht mittlerweile dazu über, mindestens einen w3c-kompatiblen Browser zu installieren.

    Bei klein- und mittelständischen Unternehmen sieht es in der Tat anders aus. Da wird der IE gemieden.
  3. #3

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von splotch Beitrag anzeigen
    Nein, man darf der Marketingabteilung von Microsoft nicht alles glauben. Die Marktanteile, die man sich und anderen dort einreden will, hat der Internet Explorer einfach nicht mehr. Das wundert mich nicht. Der Internet Explorer ist der einzige Webbrowser, für den ich immer wieder Extra-Code programmieren musste. Alle anderen bekannten Browser funktionieren dank dem w3c-Standard gleich. Schlimm ist der IE6 und der IE7. Beim IE8 treten weniger BESONDERHEITEN auf - um es freundlich zu formulieren.

    Dem Kunden sind solche technischen Zusammenhänge zunächst egal. Wenn ich Ihn allerdings damit konfrontiere, dass das Produkt um einen gewissen Prozentsatz teurer wird, ist das schnell das Todesurteil für den IE.

    Selbst in großen Unternehmen geht mittlerweile dazu über, mindestens einen w3c-kompatiblen Browser zu installieren.

    Bei klein- und mittelständischen Unternehmen sieht es in der Tat anders aus. Da wird der IE gemieden.
    Anscheinend haben Sie nicht viel mit Webentwicklung zu tun, sonst wüssten Sie das Webseiten für JEDEN Browser optimiert werden müssen. Jeder Browser hat andere Eigenheiten, besonders im Detail.
    Das sieht man schon allein am ACID3 Test, ein Browser der 100 Punkte schafft ist nicht standardkonform, da einige Tests enthalten sind die noch gar nicht abschließend spezifiziert sind.
  4. #4

    Etwas Wettbewerb im Browsermarkt ist doch gut, oder?

    Der private Einzelbenutzer von Browsern sieht nicht direkt die Anstrengungen von Web Developern, ihren up-to-date Web Content für die verschiedenen Browser optimieren zu müssen. Für den individuellen Computer Benutzer ist die Wahl des am meisten benutzten Haupt-Browsers oft eine Frage des "Geschmacks": die Begründungen der Browser-Vorlieben des Durchschnitts-Computerbenutzers sind im Endeffekt nicht technisch und oft nicht rational. Solche Geschmacks-Begründungen bei Browsern erscheinen zunächst vielleicht so belanglos wie die Wahl der Marke von Zahnpasta.

    Natürlich geht es insgesamt bei den Browsern weltweit immer um Millionengeschäfte und auch um das Prestige der Milliarden-Umsatz Unternehmen Microsoft und Google. Für den privaten Endverbraucher von Web Content gilt wohl auch für Browser immer noch die Devise: "Competition is good". Zumindest soll nicht der ganze individuelle Software Markt vom Operating System über Office Suites bis zum Browser von einem Softwareunternehmen, nämlich Microsoft, beherrscht werden. Monopolisierung ist normalerweise nicht im Interesse des Marktes - aber mikroökonomische Über-Fragmentierung natürlich auch nicht. Der Browser Markt reguliert sich hier letztendlich selbst (fast-homogenes Angebotsoligopol).

    Meine SPIEGEL Forumsbeiträge schreibe ich fast ausschließlich mit dem Chrome Browser, der inzwischen mein Favorit ist, wobei ich mit Broadband Connection an meinem Computer mindestens 60 Stunden pro Woche online bin (auch passiv im Background). Auf meinem Windows 7 Laptop (als Desktop mit 23" LCD Monitor @1920x1080) läuft der Chrome Browser viel schneller und und auch insgesamt viel leichtgewichtiger, als der alte Internet Explorer 8, und der Chrome startet auch viel scheller. Inwieweit diese Erfahrung typisch für den individuellen Computer User ist, kann ich nicht beurteilen.
    Auch sind mir die die Tabs beim Chrome viel sympathischer. Irgendwie spüre ich sogar intuitiv beim Benutzen von Chrome die junge, frische Unternehmenskultur von Google gegenüber der "schweren-Elephanten" Kultur des viel etablierteren Microsoft Unternehmens. Aber da ich von meiner ursprünglichen Ausbildung Physiker bin, ist das mehr eine nicht so ganz ernst gemeinte Kuriosität. Oder vielleicht stimmts doch? Vielleicht ist der Chrome tatsächlich als ein neues, junges und frisches Software Produkt einfach stromlinienförmiger als der immer wieder upgedatete, angeschwollenene Internet Explorer bis zu Version 8?

    Nun, da es offenbar jeztzt von Microsoft den IE 9 gibt, bin ich auf den gar nicht mehr so enthusiastisch. Alle mögliche Extra-Funktionalität zur Individualisierung von Browsern kommt ja hauptsächlich von Plug-Ins und Toolbars.

    Verschiedenheiten in der Response der individuellen Browser bezüglich bestimmtem individuellen Web-Content treten gelegentlich auf. Ein konkretes Beispiel: es ist mir bis heute nicht gelungen, online Forumsbeiträge bei der ZEIT (www.zeit.de) mit dem Chrome erfolgreich abzusenden - die "in progress" Warte-Anzeige (rotierende Kreisanzeige) hängt immer fest, und der Text kommt offenbar bei der ZEIT nie an. Auf dem IE8 klappt das aber einbandfrei. Daraus würde ich den Schluss ziehen, dass vielleicht das ZEIT Forums-Portal nicht korrekt auf Chrome mit-optimiert ist(?) Oder aber, ich habe eine von den so tückischen individuellen Inkompatibilitäten, die so oft ohne umfangreiche technische Gesamtdiagnose aller Operating-Sytem Einstellungen und installierter Programme nicht erklärbar sind.
  5. #5

    Browser?

    Gibt es neben Firefox noch andere?
  6. #6

    Opera

    ist mein Favorit. Größter Funktionsumfang, seit Jahren die meisten Innovationen, flexiebel, schnell und sicher.
    Funktionen/Innovationen z.B.: Mausgesten, Downloadmanager, Mailprogramm, Widgets, Unite, private Tab,...
  7. #7

    lol

    Zitat von cyberdrop Beitrag anzeigen
    Anscheinend haben Sie nicht viel mit Webentwicklung zu tun, sonst wüssten Sie das Webseiten für JEDEN Browser optimiert werden müssen. Jeder Browser hat andere Eigenheiten, besonders im Detail.
    Das sieht man schon allein am ACID3 Test, ein Browser der 100 Punkte schafft ist nicht standardkonform, da einige Tests enthalten sind die noch gar nicht abschließend spezifiziert sind.
    Anscheinend haben Sie auch nicht viel mit Webentwicklung zu tun, sonst wüssten Sie, dass Webseiten eher selten fuer "jeden" browser optimiert werden...
  8. #8

    Browser ... ach die übliche Diskussion

    Angefangen hatte ich mit Netscape, dann kam Opera und irgendwie tauchte Firefox als Nachfolger von Netscape auf und wurde zu seinem jetzigen Erfolg "propagiert" ... Ich habe mich inzwischen auf Opera eingestellt und bin damit glücklich. Mein Ausflug ins Testreich MSIE 9 ... der ist inzwischen wieder weg vom Fenster ... uninteressant.

    ... nächstes Thema :-))
  9. #9

    Mit Verlaub...

    Zitat von cyberdrop Beitrag anzeigen
    Anscheinend haben Sie nicht viel mit Webentwicklung zu tun, sonst wüssten Sie das Webseiten für JEDEN Browser optimiert werden müssen. Jeder Browser hat andere Eigenheiten, besonders im Detail.
    Das sieht man schon allein am ACID3 Test, ein Browser der 100 Punkte schafft ist nicht standardkonform, da einige Tests enthalten sind die noch gar nicht abschließend spezifiziert sind.
    ...Sie wissen eigentlich gar nichts von mir.
    Bevor Sie mit Ihrem Halbwissen auf Leute losgehen, sollten Sie noch etwas üben. Außerdem meinten Sie wohl ein Browser, der 100 Punkte nicht schafft
    http://de.wikipedia.org/wiki/Acid_(Browsertests)

    Es MUSS garnichts... Genau das ist das Problem.
    Selbst der IE 8 erhält nur 14 von 100 möglichen Punkten für Acid3 (Firefox 97 von 100). Der IE 9 lässt allerdings hoffen.

    Wir werden sehen...


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