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Bröckelnde Stadien: Wer nicht hüpft, der ist ein Kölner...

Rhythmisch springen, bis die Tribüne schwankt: Tausende Fans tun das jedes Wochenende in den Bundesliga-Stadien. Ein Bochumer Ingenieur untersucht das Phänomen und kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Doch die Sicherheitsvorschriften wurden in den vergangenen Jahren noch gelockert.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...791645,00.html
  1. #1

    .

    Ich habe mich schon immer gewundert, wie die Tribünen in Fußballstadien eine derartige dynamische Belastung aushalten und ob sie dafür überhaupt ausgelegt wurden. Beim Bund war es doch schon verboten, im Gleichschritt in Zug- bzw. Kompaniestärke über Brücken zu laufen, um Schäden durch Schwingungen zu vermeiden...
  2. #2

    Autor aus Düsseldorf?

    An sich ein recht lesenswerter Artikel, lediglich die "Youtube-Box", bzw ihre Inhalte erschliessen sich mir nicht vollständig. Die zwei untersten Videos scheinen eher nicht in die Reihe zu passen, zumindest dann nicht, wenn ich kein glühender Anhänger der Fortuna-Fanszene bin.
  3. #3

    Bildzeitung?

    Reines Bildzeitungsniveau. Ein Experte (oder auch "Experte", wer weiß das schon) sagt etwas, es wird eine wilde Verantwortung des sachlich nicht zuständigen Ligaverbandes konstruiert und aus eine juristisch erstmal wertneutralen Änderung wird eine Abschwächung konstruiert. SPON bei der Arbeit.
  4. #4

    .

    Zitat von Riipa Beitrag anzeigen
    Reines Bildzeitungsniveau. Ein Experte (oder auch "Experte", wer weiß das schon) sagt etwas, es wird eine wilde Verantwortung des sachlich nicht zuständigen Ligaverbandes konstruiert und aus eine juristisch erstmal wertneutralen Änderung wird eine Abschwächung konstruiert. SPON bei der Arbeit.
    Das war auch mein Gedanke. Ich hab noch immer die Warnungen der Stiftung Warentest vor der WM 2006 im Ohr. Was da nicht alles hätte passieren können, nach deren Meinung.

    Mir scheint da ist nur jemand scharf auf ein paar zusätzliche Euros für irgendein Projekt oder für eine Gutachtertätigkeit...
  5. #5

    Ohne das Wort "Resonanz" auch ein einziges Mal zu nennen...

    ...wird ein Artikel über die Resonanzkatastrophe geschrieben.

    Wieso sollen die Fussballfans, zu denen sicherlich die dümmsten unter uns gehören, wissen, was für physikalische Folgen so ein Verhalten haben kann, wenn sogar der Journalist, der darüber schreibt, die Begrifflichkeiten meidet?

    Übrigens kann mit dem synchronen Hüpfen so gut wie alles zerstört werden: Züge, Flugzeuge, Autos, Busse und so weiter, aber keinem würde es je in den Sinn kommen, diese hüpfresistent zu machen! Das würde das ganze Sicherheitskonzept um einiges dicker machen und alles so verteuern, dass die Wirtschaft ohne jede Zweifel damit zugrunde geht.

    Man verlangt aber nicht von den Idioten, nicht zu hüpfen, genauso wie man von denen verlangen würde, nicht mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Sondern dass die Stadien idiotensicher und ausnahmslos alle Wände gepolstert sein sollen!

    Die Verhältnisse erinnern irgendwie an die US Amerikanische, wo man McDonalds verklagt, weil der Kaffee heiß war und dann alle Becher dann mit der Aufschrift "inhalt heiß" versehen werden müssen. Wäre es nicht billiger, alle Stadien mit einer ähnlichen Aufschrift "wer nicht hüpft ist kein Selbstmörder" zu versehen?
  6. #6

    Hühüpf

    Ich meine mich erinnern zu können, dass vor ein paar Jahren im Ruhrgebiet eine Strassenbahn aus den Schienen gesprungen ist, weil hüpfende Fans diese in Schwingungen versetzt hatten.

    Die Kräfte, die gleichförmiges Springen hervorrufen, kann jeder halbwegs sensible Fan am eigenen Leib spüren. Glücklicherweise sind in den meisten Stadien die besten Hüpfer im Unterrang zu finden, der wohl die größten Reserven haben dürfte. Trotzdem fühle ich mich im Sitzplatzbereich wohler, auch wegen der besser kontrollierbaren Menschenmassen im Falle einer Panik.

    Allerdings muss ich auch zugeben, dass es ein großer Spaß ist wenn die gesamte Gladbacher Nordkurve genau jenes zitierte Lied anstimmt: "Wer nicht hüpft, der ist ein Kölner Hey Hey". Und wenn man da mittendrin steht und mitmacht, dann vergisst und verdrängt man schnell eventuelle Gefahren - vor allem im Derby gegen den verhassten und besungenen Lokalrivalen.
  7. #7

    um das nürnberger stadion leer zu sehen....

    ....muss man auf einen Link im Spiegel warten.

    Trotzdem tolle Stimmung. Chapeau.
  8. #8

    Nicht nur beim Bund

    Zitat von trompetenmann Beitrag anzeigen
    Ich habe mich schon immer gewundert, wie die Tribünen in Fußballstadien eine derartige dynamische Belastung aushalten und ob sie dafür überhaupt ausgelegt wurden. Beim Bund war es doch schon verboten, im Gleichschritt in Zug- bzw. Kompaniestärke über Brücken zu laufen, um Schäden durch Schwingungen zu vermeiden...
    Es ist in D generell verboten, im Gleichschritt über eine Brücke zu marschieren.

    http://www.gesetze-im-internet.de/stvo/__27.html

    Das wird, obwohl es einen nachvollziehbaren Hintergrund hat, oft bei unsinnigen Gesetzen mit aufgezählt.
  9. #9

    Wie so oft ...

    ... müssen erst wieder schlimme Dinge passieren, bis man (dann aber nur kurz) aus seinem Schlaf erwacht, jammert und klagt. Dann beginnt das Spiel wieder von vorn. Mit tut es schon jetzt leid um die vielen "unschuldigen" Fans, Frauen und Kinder, die uneinsichtigen irren FANatiker sind mir egal.








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