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Britisches Urteil: Vier Jahre Gefängnis für Links zu illegalen Kopien

DDPDer Brite Anton Vickerman hat auf seiner Website Links zu Videos veröffentlicht. Weil Verweise zu illegalen Quellen führten und Vickerman neben den Links Werbeplätze verkaufte, verurteilte ihn ein Gericht zu einer Haftstrafe.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...850096,00.html
  1. #1

    Konsum verweigern

    Ich verweigere den Konsum von "geschütztem Material" so gut es geht. Am besten kein Kino, keine DVD usw. Wenn viele das nur 3 Monate durchhalten war es das. Das Urheberrecht müsste Kundenfreundlicher und billiger werden. Leider können die meisten nicht auf ihre Lieblings CD oder Serie wie GZSZ verzichten da sonst schwere Entzugserscheinungen wie etwas beim wegnehmen des Handys auftreten, Gereitztheit, Verwirrungszustände, Fingerzucken und Klingelgeräusche.
  2. #2

    Strafmaß

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Jahre Gefängnis für Links zu illegalen Kopien
    Völlig absurd. Meiner Auffassung nach hat der nichts unrechtes getan. Google verlinkt ebenfalls auf legales und illegales Material...
  3. #3

    Der Umweg

    zeigt, dass es der Justiz nicht gelungen ist, die eigentlichen Anbieter der illegalen Datein zu belangen.
    Allerdings hat der Mann offensichtlich ganz gut davon profitiert, dass es genug gibt, die das Geld für eine Kinokarte nicht ausgeben wollen oder können.

    Titale Verweigerung wie hanfiey meint, würde das Problem natürlich lösen. Denn dann gehen die Hersteller von dem Content, der so begehrt ist, langfristig pleite gehen. Das führt natürlich dazu, dass kein Content mehr hergestellt wird (oder nur noch auf Hobby-Niveau) und dann will das natürlich auch niemand mehr nicht einmal illegal haben. Das gilt für Film- wie auch TV- oder Musik-Content-Hersteller.
    Daher nicht zu kurz denken. Es hängt viel hinten dran und der eine oder die andere, die meint, mit Verweigerung etwas bewirken zu können, wird sich unter Umständen in der Situation wieder finden, dass es kulturell plötzlich nicht mehr so bombastisch aussieht - wenn es keine Content-Produzenten mehr gibt und keine Menschen, die davon ihre Miete bezahlen oder ihre Brötchen bei dem Bäcker kaufen, bei dem hanfiey arbeitet, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Nicht zu kurz denken!
  4. #4

    Strafe übertrieben

    es wäre schon genug gewesen, seine Einnahmen ihm weg zu nehmen und in die Staatskasse. an 52m.de: hanfiey hat wohl an einen 3-monatigen Streik gedacht, was ohnehin nicht funktioniert, wie er/sie selber zugibt. Allerdings wenn diese Content Produzenten pleite gingen, wäre es eine kulturelle Bereicherung der Welt, auf diese Contents verzichte ich schon lange. Und so viele Arbeitsplätze gingen auch nicht verloren dass meine Brötchen nicht gekauft werden. Das Szenario erinnert mich an die Schwarzmalereien der EURO Retter :) Nicht zu weit fantasieren!
  5. #5

    Wieder mal ein Hammer-Teaser-Text

    SPON hat es schon wieder getan! Ich lese den Teaser, denke "WAS?!", klicke auf den Beitrag und es stellt sich das "Ach so"-Gefühl ein.

    Beim ersten Lesen des Teasers habe ich angenommen, dass es sich um irgendwen und irgendeine Seite handelt, um ein paar Links und eine unverhältnismäßig hohe Strafe. Reflexhaft habe ich da schon etwas vorgeschäumt.

    Und dann lese ich – nach dem Klick – dass es sich um surfthechannel.com handelt, eine gewerbliche Seite, die man durchaus mit kino.to vergleichen kann.

    Ging das mit der falschen Erwartungshaltung noch anderen so? Ich habe zunehmend den Eindruck, dass SPON das mit Absicht macht und geradezu irreführende Teaser schreibt. Lernt man das heute als Online-Redakteur so?
  6. #6

    Defraud?

    Ich komm nicht so ganz mit, wo der Betrugstatbestand erfüllt sein soll, aber möglicherweise sieht das englische Rechtssystem da etwas andere Tatbestandsmerkmale vor als wir hier. Möglicherweise hat er auch einfach seine Gewinne schwarz eingestrichen und somit dem britischen Volk schaden zugefügt.
  7. #7

    die Zweite

    Zitat von olivapertutti Beitrag anzeigen
    es wäre schon genug gewesen, seine Einnahmen ihm weg zu nehmen und in die Staatskasse. an 52m.de: hanfiey hat wohl an einen 3-monatigen Streik gedacht, was ohnehin nicht funktioniert, wie er/sie selber zugibt. Allerdings wenn diese Content Produzenten pleite gingen, wäre es eine kulturelle Bereicherung der Welt, auf diese Contents verzichte ich schon lange. Und so viele Arbeitsplätze gingen auch nicht verloren dass meine Brötchen nicht gekauft werden. Das Szenario erinnert mich an die Schwarzmalereien der EURO Retter :) Nicht zu weit fantasieren!
    Natürlich muss man immer alles relativieren. Ich denke aber, dass es weltgesehen schon einige Millionen Menschen gibt, die direkt oder indirekt Content herstellen.
    Wenn Opel in Deutschland zu machen würde, betrifft das nicht nur die vielen Tausend Opelaner, sondern noch eine ganze ganze Menge bei den Zulieferfirmen.

    Es geht immer darum, dass der Wirtschaftskreislauf irgendwie funktioniert. Gerade in Kriesenländern sehen wir gerade, was passiert, wenn der Wirtschaftskreislauf eben nicht funktioniert. Es reißt vieles hinterher.
    Können die Content-Hersteller nichts mit ihrem Content verdienen, dann wird kein Content hergestellt. Egal welcher Art von Content das ist. That simply it is.

    Mag sein, dass der eine oder andere genau diesen Content nicht braucht oder gar ablehnt. Man sollte allerdings nicht zu sehr von soich selbst ausgehen. Doch schon die Tatsache, dass olivapertutti hier postet, outet olivapertutti als Content-Konsument. Content der bei SPON zwar scheinbar kostenlos daherkommt, aber trotzdem durch Werbung finanziert ist. Würden die werbetreibenden Firmen keinen Sinn an Anzeigen hier sehen, gäbe es kein SPON - oder nicht in diesem Umfang, weil auch die SPON-Journalisten von irgendwas leben müssen.

    Es hängt immer etwas hintendran, was man nur sieht wenn man über den eigenen Tellerrand ...
  8. #8

    Wow!

    Wow! 4 Jahre für Copyrightverletzung... langsam ist Raub und körperliche Gewalt leichter verurteilt.
  9. #9

    Neihein

    Zitat von darknessangel Beitrag anzeigen
    Wow! 4 Jahre für Copyrightverletzung... langsam ist Raub und körperliche Gewalt leichter verurteilt.
    Man hat ihn wegen BETRUG zu 4 Jahren verurteilt.
    Wobei verschwiegen wurde welchen Betrug er begangen hat.
    Die Sache wegen Urheberrechtsverletzung zieht halt nur mehr.
    Und ordentliches Lesen bildet.








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