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Britisches Schiffswrack: Schatzsucher melden Millionenfund im Atlantik
Im Jahr 1941 torpedierte ein deutsches U-Boot ein britisches Handelschiff vor der irischen Küste. An Bord: 240 Tonnen Silber. Jetzt will die US-Bergefirma Odyssey Marine Exploration den Millionenschatz aufgespürt haben. Im Frühjahr soll er gehoben werden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...788483,00.html
- #1 26.09.2011 20:49 von
moderne Schatzsucher
Ich weiß nicht, was ich von solchen Firmen halten soll. Einerseits werden sie vielleicht Entdeckungen machen, die aufgrund des chronischen Geldmangels in der Forschung unentdeckt bleiben würden, andererseits hat diese AG wohl nur wirtschaftliche Interessen, wodurch möglicherweise Zerstörungen verursacht werden, um an "wertvolle" Gegenstände zu kommen.
Ich stelle mir auch die Frage, wem diese "Kulturschätze" gehören (sollten) bzw. wer von diesen Fünden profitieren sollte? - #2 26.09.2011 21:12 von
Meeresausbeuter
Odyssey Marine Exploration vertickt dann den ganzen Fund und macht ihre dicke Kohle damit. An den hystorischen Wert denken die Amis nie. Amerikaner haben oft an ihrer Halskette sehr wertvolle alte Münzen. Odyssey Marine Exploration hat in der Nähe von Spanien 240 Tonnen Silbermünzen geborgen und damit ein ganzes Flugzeug gefüllt. Geschafft haben sie es durch Bestechung der spanischen Politiker.
Schrecklich so etwas: nur noch Gier und kein bischen Anstand. - #3 26.09.2011 21:22 von
- #4 26.09.2011 22:35 von
Dass es keine Russen sind...
die die Weltschätze ausbeuten und sich daran bereichern, sieht man an vollständig fehlender Kritik hier. Wären es Russen gewesen, wäre der Aufschrei hier groß. Aber die Amerikaner dürfen Kriege führen, auch ganz ohne Begründung. Auch Mitmachen bei den amerikanischen Kriegen hält der durchschnittlich verdummte Michel für akzeptabel.
Schrecklich wie verblödet unser Land ist. - #5 26.09.2011 22:42 von
Das kann ich Ihnen auch ganz ehrlich sagen
Es gibt Werte, die kann man nicht mit Geld kaufen. Z.B. eine stabile Gesellschaft auf Verantwortung, Ehrlichkeit und Wertschätzung baut. Es tut mir für Sie leid dass Geld für sie so hohe Priorität hat: ich war in einer Welt erzogen wo man andere Werte erfahren hat. Verstehen Sie mich nicht falsch: ich urteile nicht über Sie. Sie sollten sich tatsächlich vor Augen führen dass es Menschen gibt die anders als Amerikaner handeln würden, auch wenn es sich um 200+ Millionen handelt.
Dank dieser Einstellung "Gier zuerst, nach mir die Sinnflut" müssen viele Mexikaner heute in einer von Quecksilber vergifteten Lanschaft leben weil Amerikaner dort Gold nach der billigsten Methode abgebaut haben. Sie haben dortige Politiker bestochen und mit ihnen ihre Ausbeute geteilt. Ging wahrscheinlich auch um "200+ Millionen".
Dank dieser unendlichen Dummheit reihen sich die Finanzkrisen ohne Ende an weil Politiker genau so denken wie Sie "Bei der Kohle sage ich doch nicht nein und lasse die Banknarren regieren". - #6 26.09.2011 23:36 von
- #7 27.09.2011 01:30 von
nun ja
ich wuerde ein paar tonnen industrielle silberbarren aus der zeit des zweiten weltkriegs jetzt nicht unbedingt als historisch wertvoll oder schuetzenswert bezeichnen...
- #8 27.09.2011 02:07 von
Die Antwort ist 'Ja' ...
... aber davon abgesehen liegt das Problem doch darin, daß es keine vernünftigen Gesetze für Schatzsucher gibt. Wenn der Staat verpflichtet wäre, gefundene Schätze zum tatsächlichen Wert aufzukaufen, eine Beschädigung historischer Schätze seitens der Schatzsucher (durch unsachgemäße Behandlung etc.) aber zum Verlust des kompletten Fundes führte (entsprechend formuliert), bräuchten die Sucher sich nicht mehr um den Ertrag zu sorgen und könnten und müßten sich statt dessen darum kümmern, daß der historische Wert erhalten bleibt, inkl. Dokumentation etc. ... So wie's ist kommt es einer Lotterie gleich. Womit hat Spanien denn die 17 Tonnen Gold verdient ? Durch Kolonialismus und Vernichtung der südamerikanischen Hochkultur ? Fluch und ewige Schande !
- #9 27.09.2011 03:03 von
Wie groß ist die kleine Welt?
Na klar, die bösen Amis mal wieder! Und die haben natürlich oft historische Münzen an ihren Halsketten hängen - etwas, das es in anderen Ländern und Kulturen auf der Erde natürlich nicht gibt. Und an historische Werte denken die bösen Amis selbstverständlich auch nicht, weil es in den USA keine Kultur gibt.
Ich wundere mich wirklich, aus welcher Quelle Sie Ihre ganz offensichtliche kindliche Naivität, gepaart mit einem völlig unverständlichen Völkerhaß, beziehen. Oder mangelt es Ihnen ganz einfach an einer grundsätzlichen Allgemeinbildung? Hier kann ich Ihnen anhand nur eines Beispiels aushelfen: Los Angeles.
Die Stadt Los Angeles hat ungefähr 1.500 nennenswerte und bedeutende Museen, die eigentliche Zahl ist aber sehr viel höher. Die wichtigsten Museen sind frei von Eintrittsgeldern und beinhalten Kunst- und Kulturschätze, die es nirgendwo anders öffentlich zu sehen gibt. Die meisten amerikanischen Kunst- und Kulturartefaktensammler stellen ihre Sammlungen regelmäßig in wandernden oder ständigen Ausstellungen der Öffentlichkeit zur Betrachtung und Erbauung zur Verfügung. Die Museen haben natürlich alle auch ihre eigenen Sammlungen. Als Beispiel sei hier die Stiftung des Industriellen Jean Paul Getty genannt, die in Los Angeles seine Kunstschätze der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt - sowohl in Gettys privater Villa in Malibu als auch in dem weltweit bedeutenden Kunst- und Kulturzentrum, dem Getty-Center. Ein Kunstwerk in sich selbst, schließlich wurde dieser Riesenbau entworfen von dem bedeutenden und weltweit anerkannten amerikanischen Architekten Frank Gehry, der überall in der Welt Gebäude hinterließ. Der Eintritt ist frei für die Öffentlichkeit. Ich erwähne hier auch das weltweit berühmte "Los Angeles County Museum of Art" (LACMA) mit seinen einzigartigen Kunstschätzen und einer der größten Japan-Sammlungen der Welt. Der Eintritt ist generell frei, Spezialausstellungen übersteigen nie die Leistungsgrenze eines Hartz4-Empfängers. Nebenan werden seit Jahrzehnten aus einem natürlich entstandenen Ölsumpf (Teer) jahrmillionenalte Skelette ausgegraben, vom Säbelzahntiger bis zum Mammut, vom Flugsaurier bis zum Ur-Bieber. Tausende dieser Skelette sind in einer Ausstellung zu sehen. Die Grabungen sind öffentlich zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.
Los Angeles ist nur eine Stadt von vielen in den USA. In den Großstädten gibt es die Konzentrationen der Kultur, aber auch in Kleinstädten werden liebevoll Museen unterhalten. Da findet man Museen voll mit historischen Postkutschen oder Eisenbahn-Museen, die auf alten Strecken Fahrten anbieten. Es gibt alles, sogar ein Knoblauch-Museum.
Aber Amis haben aber in Ihrer kleinen Welt keinen Sinn für Kunst oder Kultur. Die Amis, die allesamt als Einwanderer ihre Kulturen und Geschmäcker mitbrachten und auch ausdrücken wollen. Denken Sie mal darüber nach!
Sollten Sie das begreifen können, reden wir weiter. Ansonsten sollten Sie besser schweigen.
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