Britisches EU-Veto: Der Europa-Hasser hat Oberwasser

Der berühmteste EU-Gegner auf der Insel wähnt sich am Ziel. Vor 20 Jahren führte Bill Cash die Rebellion der britischen Konservativen gegen den Maastricht-Vertrag an. Das*Brüsseler Veto von Premier Cameron sieht er jetzt als historische Zäsur - und freut sich auf den Anfang vom Ende der*EU.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...805414,00.html
  1. #1

    Titellos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der berühmteste EU-Gegner auf der Insel wähnt sich am Ziel. Vor 20 Jahren führte Bill Cash die Rebellion der britischen Konservativen gegen den Maastricht-Vertrag an. Das*Brüsseler Veto von Premier Cameron sieht er jetzt als historische Zäsur - und freut sich auf den Anfang vom Ende der*EU.

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    Klar, austreten nicht, weils ja Vorteile bringt aber alles neu verhandeln, nur weil er oder wegen mir GB das so will?
    Sind wir hier bei wünsch-dir-was?

    Entweder drin oder draussen, dann können sie entweder in Europa mitmachen oder der kleine hässliche Bruder der USA werden. Mir ist inzwischen beides recht.
  2. #2

    Bill Cash und das EU-Veto

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der berühmteste EU-Gegner auf der Insel wähnt sich am Ziel. Vor 20 Jahren führte Bill Cash die Rebellion der britischen Konservativen gegen den Maastricht-Vertrag an. Das*Brüsseler Veto von Premier Cameron sieht er jetzt als historische Zäsur - und freut sich auf den Anfang vom Ende der*EU.

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    Ich sehe das so, dass Cash der EU einen Bärendienst erwiesen hat und er sollte jetzt in diesem Sinne auch ein schnelles Referendum für den Austritt von GB aus der EU seinen Einfluss einsetzen. GB hat mental (leider) NIE wirklich zu Europa gehört, das hat vor Jahrzehnten schon de Gaulle erkannt. Der EU würde es sehr nützen, verließe GB die EU. Meinem Eindruck nach teilen das auch die wesentlichen Köpfe in der EU, wenn sie auch in den Sonntagsreden ihre Haltung "staatsmännisch" kaschieren. Go on EU, yes we can!
  3. #3

    Gier

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der berühmteste EU-Gegner auf der Insel wähnt sich am Ziel. Vor 20 Jahren führte Bill Cash die Rebellion der britischen Konservativen gegen den Maastricht-Vertrag an. Das*Brüsseler Veto von Premier Cameron sieht er jetzt als historische Zäsur - und freut sich auf den Anfang vom Ende der*EU.

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    Sehr guter Vorschlag. Dar wäre dann der Startschuss für Handelssanktionen gegen britische Finanzprodukte. Genausowenig wie die EU funktioniert nämlich der Finanzmarkt. Das ist genau so eine Totgeburt das sich auf Dauer selbst erledigt.

    Davon können alle nur profitieren.
  4. #4

    EU Hasser ist nicht gleich Europa Hasser

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der berühmteste EU-Gegner auf der Insel wähnt sich am Ziel. Vor 20 Jahren führte Bill Cash die Rebellion der britischen Konservativen gegen den Maastricht-Vertrag an. Das*Brüsseler Veto von Premier Cameron sieht er jetzt als historische Zäsur - und freut sich auf den Anfang vom Ende der*EU.

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    Der? Europa? Falsch!

    Die EU Hasser haben Oberwasser egal in welchem EU Staat hat es eine beträchtlich steigenden EU Gegner Zahl.


    Einer EU die nicht fähig ist eine Macht darzustellen, sondern eine fremde Weltmacht (USA) hörig ist auf ihrem Boden duldet?

    Einer EU die nicht fähig Ihre Aussengrenzen und damit ihre Bürger gut zu sichern.

    Einer EU in der die alten Mitgliedstaaten ihren Bürgern ihr Auskommen und Vermögen abbauen.

    Die EU, eine Kolonie der USA, die seit dem WWII nur Amerika diente.
  5. #5

    Nicht Cash entscheidet!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der berühmteste EU-Gegner auf der Insel wähnt sich am Ziel. Vor 20 Jahren führte Bill Cash die Rebellion der britischen Konservativen gegen den Maastricht-Vertrag an. Das*Brüsseler Veto von Premier Cameron sieht er jetzt als historische Zäsur - und freut sich auf den Anfang vom Ende der*EU.

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    Sowenig die anderen Mitgliedsländer darüber beschliessen können, ob Großbritannien den Euro einführt oder nicht, so wenig können die Euroskeptiker in Großbritannien darüber bestimmen, wie die anderen Mitgliedsstaaten ihre Beziehungen untereinander ausgestalten. Das ist so und wird so bleiben. Und das ist gut so.
  6. #6

    Fatale britische Fehleinschaetzung

    Die Briten machen bei Schengen gar nicht mit, fordern von den Teilnehmern aber, das Abkommen aufzuheben ???

    Offensichtlicher gehts wohl kaum, danke fuer die Klarheit.

    Der Euro schweisst den Kontinent jedoch zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammen und hier wirken nun Kraefte, die viele traditionellen Reflexe ueberwinden.

    Europa Spalten und mit dem genialen postkolonialem angloamerikanischem Weltausbeutungssystem, genannt Dollar & City & Wallstreet, weiter absahnen ???

    Schon bald werden verarmte Insulaner mit sehnsuechtigem Blick in Richtung des bluehenden Kontinents blicken und sich fragen, wie sie einem derartigem Realitaetsverlust unterliegen konnten.

    Eine gute Gelegenheit um eines zu lernen: DEMUT
  7. #7

    Minderheitenmeinung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der berühmteste EU-Gegner auf der Insel wähnt sich am Ziel. Vor 20 Jahren führte Bill Cash die Rebellion der britischen Konservativen gegen den Maastricht-Vertrag an. Das*Brüsseler Veto von Premier Cameron sieht er jetzt als historische Zäsur - und freut sich auf den Anfang vom Ende der*EU.

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    Die Geschichte wird Cash zurück lassen und wenn doch nicht, dann eben ganz Großbritannien. Cherry picking gibt es nicht.
  8. #8

    USA - England gegen Frankreich - Deutschland

    Die USA und England kämpfen auf ihre Weise gegen schrumpfenden Einfluss. Währen England schon vor vielen Jahrzehnten den Weltmachtstatus unwiederbringlich verloren hat, sind die USA gerade von einer Supermacht auf eine Macht zusammengstaucht worden. Sie haben seit dem zweiten Weltkrieg keinen Krieg mehr gewonnen. Der breiten Masse der Amerikaner geht es ziemlich übel. Selbst gute Bildung hat nicht mehr den Wert. Der Dollar kann bestenfalls noch als Disneygeld betrachtet werden. Amerika sieht sich in einer sinnkriese. Die Chinesen haben von dem Dollar-Ramsch den Keller voll und wollen noch schnell, bevor es vollends wertlos wird, gerade in Europa damit groß einkaufen. England hat pure Angst. Das Land ist fast vollständig deindustrialisiert, "Gewinne" werden mit irgendwelchen aufgepumpten Luftbuchungen "erzeugt". Die Jugendarbeitslosigkeit in vielen Gegenden Englands kann sich mit derer aus irgendwelchen Afrikanischen Krisengebieten messen. Die Mittelschicht steht da mit dem Arsch an der Wand. Für die Engländer war der Irak Krieg ein Schlag ins Wasser, so wie es auch der Afghanistan Krieg sein wird. Endland und auch die USA wollen sich einen neuen Wirt suchen.

    Der neue Wirt könnte ein zerfallenes Europa werden. Wie schön ließe sich dort durch das alte Prinzip "teile und herrsche" die Länder ausplündern. Internationale, d.h. US-Britische Unternehmen holen alles aus den Böden raus und halten sich Dilligstlohn-Drohnen. Frankreich und Deutschland sehen das aber zum Bedauern unserer Anglo-Amerika-Connection anders. Die sagen sich, wir wollen ein geeinigtes Europa, wenn auch ohne England. Nur dann bleibt es friedlich. Das ist eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende Forderung für Frieden. Dass Europa auch wirtschaflich eine ganz große Nummer ist, ist auch in den USA bekannt.

    Auf dem Weg dahin wird aber mit allen Mitteln Propaganda gegen Europa gemacht. Alles wird schlecht geredet. Dass die Alternative aber eine vollkommen verarmte und ungebildete Mittelschicht nach amerikanischem und englischem Vorbild sein würde, das wird verschwiegen. Der Unterschicht bleibt dann nur noch der Gang in die Kriminalität und die Freiheit, auf der Straße zu verrecken. Und so shcreien sie nun, die Sinns, Hundts, Henkels und wie sie alle heißen. Diejenigen mit riesigen Geldvermögen, die durch eine Einführung der D-Mark sofort eine Vermögensverdoppelung erfahren würden, vollkommen ohne Leistung dafür erbracht zu haben, einzig durch die Aufwertung, und das auch noch STEUERFREI!!! Diejnigen, die finden das Ami-Brit-Modell so richtig sexy.

    Die Zukunft Europas liegt in Deutschland, Frankreich, Finnland etc., also in den nördlichen Ländern. Hier entstehen die Unternehmen. Wirtschaft konzentriert sich immer in Zentren. Das ist in Deutschland auch so. Hier spielt die Musik in Hessen, BaWü und Bayern. Da gibt es einen Länderfinanzausgleich. In ähnlicher Funktion werden wir auch die jetzt schon vorhandene EU Geldvertielung sehen. Es wäre absurd anzunehmen, in Spanien könnte man eine vergleichbare Industriedichte aufbauen, wie in BaWü. Der europäer der zukunft wird paneuropäisch leben und arbeiten. Er wird Jahre der Arbeit in den Nötdlichen Ländern verbringen und vielleicht sein Alter in Südeuropa. Dort will er alles haben, Haus, Auto, Krankenversorgung, Unterhaltung und und und. Dafür bringt er viel Geld mit. Gewaltige Industrien werden entstehen.

    Fazit: Wir in Europa brauchen keine Angst zu haben
  9. #9

    Merkozy ist nicht Europa!

    Zitat von wortmannin Beitrag anzeigen
    Sowenig die anderen Mitgliedsländer darüber beschliessen können, ob Großbritannien den Euro einführt oder nicht, so wenig können die Euroskeptiker in Großbritannien darüber bestimmen, wie die anderen Mitgliedsstaaten ihre Beziehungen untereinander ausgestalten. Das ist so und wird so bleiben. Und das ist gut so.
    Die Großkotze der EU meinen, dass ihre Regierungen und ihre Exekutive der EU-Kommission Europa representieren. Aus dem Irrtum werden sie jetzt nach und nach befreit.

    Ebenso wenig repräsentiert Merkozy Europa wie Orban in Ungarn das tut. Das sind alles nur Vertreter nationaler Regierungsinteressen, die sich mal zufällig auf Verbrüderungskurs befinden.

    Merkozy wollen die Finanzsteuer zur Finanzierung ihrer EU-Kommission in Brüssel. Die Briten wollen keine Bürokratenfinanzierung auf ihre Kosten. Wer will es ihnen verdenken? Die denken eben ein bischen weiter als Brüssel, Paris und Berlin. Wer hätte das gedacht?