Britischer Premier: Cameron droht mit Veto des EU-Budgets

DPAGroßbritannien und die Europäische Union steuern auf einen Haushaltskonflikt zu. Der britische Premier Cameron kündigte an, den EU-Haushalt zu blockieren, sollten die Ausgaben zu stark steigen - den "Briten-Rabatt" will er in jedem Fall verteidigen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859944.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der britische Premier Cameron kündigte an, den EU-Haushalt zu blockieren, sollten die Ausgaben zu stark steigen - den "Briten-Rabatt" will er in jedem Fall verteidigen.
    Typisch für den britischen Finanzplatz: nur profitieren wollen, Solidarität fordern (= Deutschland soll den Zahlmeister machen), aber selber keine Opfer bringen wollen. Das Konzept "EU" ist grandios gescheitert. Das wird jetzt im Wochenrythmus immer klarer.
  2. #2

    .

    Sollten die Briten auf ihrem "Extrastatus" beharren...laßt sie ziehen. Ich glaube wenn es hart auf hart kommt geben sie nach. Profitieren sie doch von Europa mehr als Europa von den Briten (das kann ich zwar nicht belegen, klingt aber so schön abgedroschen...).
  3. #3

    Keiner braucht die Briten

    Wirtschaftlich ist England im Arsch,die englische Finanzindustrie (was immer das sein mag) geht auf dem Zahnfleisch und wenn's drauf an kam,war England den Amis näher als uns Europäern.So scheiss drauf,England raus bevor die auch noch unter einen der Rettungsschirme müssen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritannien und die Europäische Union steuern auf einen Haushaltskonflikt zu. Der britische Premier Cameron kündigte an, den EU-Haushalt zu blockieren, sollten die Ausgaben zu stark steigen - den "Briten-Rabatt" will er in jedem Fall verteidigen.

    Cameron droht mit Veto bei Verhandlungen um EU-Haushalt - SPIEGEL ONLINE
    Die schrillsten Stimmen gegen Deutschland in der Eurokrise kommen ja regelmäßig aus D selbst. Danach folgen GR, E, und I. Dann kommen aber schon die Briten. Der Tenor lautet stets: D handle nicht solidarisch im Angesicht der Krise. Solidarität, ein Wort, das auch in der engl. Übersetzung seit Thatchers Zeiten nicht mehr im Wortschatz der Briten vorkommt.
  5. #5

    Verstehe ich nicht...

    Ein Vollmitglied mit Vetorecht, aber weniger zahlen als die anderen? Sind die Briten was besonderes? Geht es nicht ohne sie? Wenn ich das Sagen hätte, würde ich sie als erster rauswerfen. Echt schlimm wie sie sich benehmen. Alle Vorteile mitnehmen, aber selber nichts geben...
  6. #6

    EU auflösen und neu gründen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritannien und die Europäische Union steuern auf einen Haushaltskonflikt zu. Der britische Premier Cameron kündigte an, den EU-Haushalt zu blockieren, sollten die Ausgaben zu stark steigen - den "Briten-Rabatt" will er in jedem Fall verteidigen.

    Cameron droht mit Veto bei Verhandlungen um EU-Haushalt - SPIEGEL ONLINE
    Großbritannien sollte endlich die EU verlassen.

    Die aktuelle EU krankt ohnehin daran, dass sie eigentlich verschiedene Bündnisse mit verschiedenen Zielsetzungen in sich vereinen will. Für die einen ist die EU ein reines Wirtschaftsbündnis, das v.a. den eigenen nationalen Interessen zu dienen hat, für die anderen ist die EU eine politische Union, die gemeinsamen Werten verpflichtet ist.

    Wir sollten die EU auflösen und als politische Union beispielsweise der Euro-Staaten neu gründen. Diese EU sollte dann auch endlich eine Verfassung erhalten, deren Präambel die Allgemeine Menschenrechtserklärung darstellt.
  7. #7

    Man möchte ihm viel Vergnügen dabei wünschen. Aber leider wird es wohl darauf hinaus laufen, dass die Briten einen noch größeren Rabatt bekommen und wir ihn zahlen.
  8. #8

    optional

    Sehr vernünftige Haltung von Cameron! Deutsche Politiker waren leider nicht so klung, und jetzt sitzen wir ganz tief drin in der EU und ihren Problemen. Und das alles nur, weil vor 20 Jahren Frankreich Angst vor einem nach der Wende wiedererstarkenden Deutschland hatte. 1:0 für Frankreich, könnte man meinen, doch leider entpuppte sich das ganze eher als lose-lose-Situation für beide Länder. Tja...
  9. #9

    Man sollte die Briten einfach komplett draußen halten. Wären die Briten nicht, hätte es schon längst den europaweiten Fiskalpakt gegeben, der für mehr Haushaltsdisziplin sorgen soll. Wären die Briten nicht, dann hätte es schon längst EU-weite Finanzmarktregulierungen gegeben und noch viele andere Dinge. Die Briten blockieren das alles natürlich, da sie realwirtschaftlich nichts mehr zu bieten haben und sich zurück in ein Agrarland verwandeln würden, wenn ihre Zockerindustrie nicht mehr vom in Kontinentaleuropa real produziertem Wohlstand schmarotzen könnte.

    Zentraleuropa wird natürlicherweise immer stärker zusammenarbeiten und sich stärker abstimmen müssen. Die Briten sollten dann einfach komplett draußen gehalten werden. Und der bevorzugte Marktzugang zu diesem stärker zusammenarbeitenden Europa sollte ihnen auch nicht gewährt werden. Die Briten können ruhig die gleichen Rechte haben wie jedes Nicht-EU-Land, das in Europa tätig ist, auch ... aber nicht mehr. Vor allem der bevorzugte Zugang britischer Banken und Versicherungsunternehmen gehört dann auf jeden Fall beschränkt. Sollen doch die Briten von heißer Luft leben und ihre Banken von den USA oder von China schmarotzen, wenn sie dort eine Chance haben.