Die britische Popsängerin Amy Winehouse ist gestorben. Sie wurde laut Polizei in ihrer Wohnung in London aufgefunden. Die fünffache Grammy-Gewinnerin hatte immer wieder mit Alkohol- und Drogenexzessen für Aufsehen gesorgt.*
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...776261,00.html
Ich könnte auch heulen. Aber ich tröste mich bei dem Gedanken, dass Amy das Beste gegeben hat. Wer kann das von sich behaupten?
http://www.youtube.com/watch?v=weR7X...eature=related
Ich kannte sie nicht,
natürlich kannte ich die headlines der Skandalgeschichten, den Namen, den leisen Hintergrund ihrer Lieder im Büroradio. Aber ich hätte diese Fragmente nicht zu ein und derselben Person zusammen fügen können, weil ich nie ein bewusstes Interesse an solchen Geschichten hatte.
Nach der Meldung ihres Todes hörte ich mir aus Neugier einige Lieder von ihr auf YouTube an.
Ich widerspreche Ihnen. Sie war eine große Künstlerin.
Wir meinen immer alles in eine Norm packen zu müssen. Man muss gesund leben und vor allem lange. Warum eigentlich? Wer stellt diese Normen auf?
Ich habe selten so viel Authentizität in Liedern, in Stimme transportiert gehört wie Amy Winehouse.
Sie wird ihren sonnigen Platz dort oben erhalten.
Da bin ich mir sicher.
Wieder mal der Generationenstreit. Sowohl J.J. als auch A.W. hatten ziemlich viel Talent und sind beide mit der bürgerlichen Existenz nicht klargekommen. Sie eint also mehr als nur die Drogensucht.
Es gibt allerdings genauso viele Ausnahmekünstler die keine Drogen nahmen, na ok kein Rauschgift oder Alk-"na schön" es gibt bestimmte Kunstrichtungen wo das Publikum Drogen als dazugehörig betrachtet.
Ciao
DerDemokrator