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Britischer Außenminister Hague: Plädoyer für einen internationalen Netz-Konsens

Großbritannien will das Netz sicherer machen. Der britische Außenminister William Hague*ruft in einem Gastbeitrag für SPIEGEL ONLINE*Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf, Lösungsansätze für Probleme wie Cyber-Kriminalität, digitale Repression und*Terrornetzwerke zu entwickeln.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...791919,00.html
  1. #1

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritannien will das Netz sicherer machen. Der britische Außenminister William Hague*ruft in einem Gastbeitrag für SPIEGEL ONLINE*Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf, Lösungsansätze für Probleme wie Cyber-Kriminalität, digitale Repression und*Terrornetzwerke zu entwickeln.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...791919,00.html
    Vollkommen leerer, inhaltsloser Kommentar.
    Ein paar historische Annekdoten, ein paar leere Floskeln über die Bedeutung des Netzes und NULL Aussage wie besagter Konsens aussehen soll...
    Merkel hätte das nicht besser können.
  2. #2

    Aha

    Großbritannien will also ihre eigenen repressiven Vorstellungen wie Netzsperren gegen alles mögliche, Three-Strikes, totale Überwachung usw. in die Welt exportieren. Nein danke, kein Bedarf. Orwell wußte schon damals, wie sein Land tickt: Daher Hague: zieh Leine, verschone uns!
  3. #3

    +++

    Zitat von dongerdo Beitrag anzeigen
    Vollkommen leerer, inhaltsloser Kommentar.
    Ein paar historische Annekdoten, ein paar leere Floskeln über die Bedeutung des Netzes und NULL Aussage wie besagter Konsens aussehen soll...
    Merkel hätte das nicht besser können.
    Na, wenn Hague uns en detail die Methoden seines Kindergärtnerstaats nahegelegt hätte, würde das doch nur Abwehrreaktionen verursachen, weil wir auf dem Kontinent noch nicht die Vorzüge eines den Bürger -Verzeihung : den Untertanen- in allen Belangen gängelnden und als Ausgleich dafür die Industrie bis zur Selbstzerstörung hofierenden britischen Politikverständnisses begriffen haben.
    Das geht doch nicht! Also erst losmerkeln, dann durch die brüsseler Hintertür unsere Grundrechte aushöhlen, dafür ist die EU dann entgegen Hagues sonstigen Aussagen doch zu gebrauchen.
  4. #4

    zitat

    aus dem artikel.

    "In London hoffen wir eine Agenda in Gang setzen zu können, die uns allen die Möglichkeit gibt, das Potential eines sicheren Cyberspace auf Generationen hinaus ...voll auszuschöpfen...."

    ...voll zu kontrollieren... meinte er wohl eigentlich.

    was soll eigentlich dieser permanent von westlichen regierungen propagierte konrollversuch des i-net?
    und immer die selben argumente.

    bsp konzernsicherheit wozu brauch es da einen staatl. killswitch?
    zumal alle konzerne it sicherheitsabteilungen haben bzw firmen die sich mit diesem schwerpunkt beschäftigen.

    bsp.cybercrime für die facebookgeneration mag es neu sein aber man entblößt vor fremden keine persönlichen daten.
    gerade wenn eine völlig unwichtige seite dazu auffordert sollte man skeptisch sein.es gibt schliesslich auch eine eigenverantwortung im umgang seiner daten.

    bsp. kinder/schutz warum kein pädagogisch wertvolles inet 2.0 für kids schaffen.in richtung "löwenzahn" werbefrei und pokemon muss draussen bleiben.
    oder den zugang unter 18 j.verbieten.

    bsp.terroristen
    diese leute kommunizieren auch über telefone,fahren autos etc.eher eine sache der geheimdienste.

    bsp. staatssicherheit
    nicht alles und jedes systemrelevante muss ans netz angeschlossen werden.
    abgesehen davon nutzen militärs ihr eigenes netzwerk haben eigene ipschlüssel genau wie die regierung.
    5 dieser ips gibts es.
    2 dieser ip sind für denn katastrophenfall gedacht.

    auch wenn die agenda im artikel nichts dazu aussagt aber die lösungsansetze des freien inets werden wie folgt aussehen.

    -staatlicher killswitch(abkopplung des ges.nationalen inet vom www.)

    -klarnamenzwang

    -verifizierung der id per fingerabdruck oder mit einem neuen hightech ausweis später vielleicht biometrischer scan per cam.

    wissen sie eigentlich wie es in china läuft bei aufständen?

    erst wird das inet abgestellt sowie sämtliche anderen kommunikationsinfrastrukturen.

    und dann kommt die polizei.

    es geht unseren westlich freien regierungen nicht darum das inet besser zu machen. sondern einfach nur um kontrolle.
  5. #5

    ... und noch einen draufsatteln

    Zitat von clearmind Beitrag anzeigen
    Großbritannien will also ihre eigenen repressiven Vorstellungen wie Netzsperren gegen alles mögliche, Three-Strikes, totale Überwachung usw. in die Welt exportieren. Nein danke, kein Bedarf. Orwell wußte schon damals, wie sein Land tickt: Daher Hague: zieh Leine, verschone uns!
    Selbst in GB gibt es Dinge, die sich nicht so einfach durchsetzen lassen, die aber in Staaten wie China, Saudi Arabien oder dem Iran unverhandelbare Grundlage jeder Absprache wären.

    Ein "internationaler Konsens" würde uns also mit höchster Wahrscheinlichkeit z.B. national oder nach Nutzergruppen beschränkte Subnetze, umfassende Filter und vollständige Überwachung aller Webaktivitäten einbringen.

    Nationale Regelungen wären gegen diese "internationalen Verpflichtungen" genauso chancenlos, wie sie es heute im Fall der ACTA-Vereinbarungen sind.

    Das Ganze wäre demnach nicht weniger als ein versteckter, ziemlich schäbiger Pakt mit totalitären Regimen, um die Mitsprachemöglichkeiten der eigenen Bevölkerung auszuhebeln.
  6. #6

    Internetzensur?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großbritannien will das Netz sicherer machen. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...791919,00.html
    Hoffe das ist nicht nur die verbale Vorbereitung einer allgemeinen Internetzensur
  7. #7

    Ich kanns nicht mehr hören..

    Ich wusste gar nicht, dass das Internet so gefährlich ist. Da wird es natürlich Zeit, dass unsere vertrauenswürdigen Politiker die Freiheit des Netzes beschränken und vernünftige Kontrollmechanismen einführen um uns davor zu beschützen.

    Immer wenn ich solch geistigen Dünnpfiff höre, wächst das Bedürfnis, Mitglied der Piratenpartei zu werden...
    Das Internet ist gerade desshalb so großartig, weil es frei ist - in (wie im Artikel so schön beschrieben) allen Bereichen und über alle Grenzen hinweg. Sicher bringt solche Freiheit auch Nachteile, aber ich denke die Vorteile überwiegen bei weitem.
  8. #8

    Netzsicherheit, ganz einfach!

    Einschub in Strafgesetzbuch:
    Wer Daten speichert oder verarbeitet und dabei unbefugten Dritten Zugriff auf Daten oder deren Verarbeitung ermöglicht, wird mit Haft nicht unter 1 bis zu 5 Jahren bestraft. Darüber hinaus muss er sämtliche Kosten ersetzen, die mittelbar und unmittelbar durch die fehlerhafte Datenspeicherung, -verarbeitung enstehen.
    Im Falle von Firmen, Behörden, juristischen Personen.... haften die jeweiligen natürlichen Personen, in deren Entscheidungsbereich die Verstösse statgefunden haben.
    Diese Haftung ist nicht delegierbar und und betrifft auch mittelbar Beteilgte.
    .
    #######
    .
    Dazu noch ein wenig Ausführungsbestimmungen und dann wird in kurzer Zeit Datenverarbeitung und -Speicherung sicher!
    .
    Urheberrecht und der ganze andere Kram ist im BGB geregelt. Dazu braucht es keine gesonderte Gesetzgebung.
  9. #9

    Cyber, Cyber, Cyber...

    Ich lese irgendwie nur Cyber. Und zwischen den Zeilen, dass man gerne den Kleinkriminellen (Joe der Filesharer) den Saft abdrehen will, damit die Großkriminellen (Facebook, Google) in Ruhe ihr Unwesen treiben können.

    Das Regierungen angst vor dem Internet haben ist verständlich und GUT SO.


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