Zitat von
Meshada
In obig zitiertem Beitrag ist die übliche radikal-konservative Idee zu finden, nach welcher Kritik an stark rechtem Gedankengut sofort Hitlersche Zensur darstellt.
Offensichtlich sind viele konservative Forenteilnehmer völlig unfähig, zwischen Kritik und tatsächlicher Diktatur zu unterscheiden.
Würde Fleischauer zum Beispiel hier nicht mehr schreiben dürfen, wäre er selbstverständlich nicht zensiert, da er in Deutschland massenhaft andere Blätter finden würde, in welchen er sein Gedankengut problemlos problemlos verbreiten könnte. Tatsächliche Zensur ist etwas VÖLLIG anderes. Allein das Gleichsetzen der Beiden zeugt von völliger Unkenntnis davon, wie es in wirklichen Diktaturen zuging.
Nicht das ich den "Schwarzen Kanal" aus Spiegel online verbannen wollen würde: ich halte ihn für ziemlich amüsant, stellt er doch die obskuren Ideen der gedankenlosen Konservativen (im Gegensatz zu richtigen Konservativen, welche Murdoch derzeit für abscheulich halten) bloß.
Mal im Ernst: Wer jemandem beispringt, der Eltern von einem potentiellen Mordopfer Hoffnung gemacht hat, in dem er auf dem Handy Daten löscht...jemand, der so etwas ernsthaft verteidigt und nicht für schlimm hält hat sie einfach nicht mehr Alle.
Daran ist NICHTS konservativ. Konservative MEnschen stehen für Anstand und Moral. Und was zum Henker ist moralisch an diesem Unsinn? Was ist moralisch daran, die Familien zu belauschen, die nach dem 11en September Angehörige verloren haben? NICHTS.
Das zu verteidigen ist nicht Konservativ, und so zu tun, als wäre es das, ist ein Schlag ins Gesicht jedes Konservativen.