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Britische Skandalbank: Ex-Barclays-Mitarbeiter berichtet von Atmosphäre der Angst

APImmer neue Enthüllungen belasten Barclays. Jetzt hat ein ehemaliger leitender Angestellter die Führungspraktiken bei der britischen Skandalbank beschrieben. Demnach kam es sogar zu körperlichen Drohungen - und das Top-Management muss wohl von Zinsmanipulationen gewusst haben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...843127,00.html
  1. #1

    kommt es auch nicht mehr drauf an

    Hauptsache wir retten die Banken, schließlich hängen unsere Sparkonten und Lebensversicherungen dran, m.a.W. jeder ist mit im Boot. So einfach ist das. Einfach : Unsere Einlagen dadurch "retten" dass wir sie nochmals "kaufen" bei denen die sie versemmelt haben.
  2. #2

    lächerlich korrupte Justiz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer neue Enthüllungen belasten Barclays. Jetzt hat ein ehemaliger leitender Angestellter die Führungspraktiken bei der britischen Skandalbank beschrieben. Demnach kam es sogar zu körperlichen Drohungen - und das Top-Management muss wohl von Zinsmanipulationen gewusst haben.

    Barclays: Ex-Mitarbeiter berichtet von Atmosphäre der Angst - SPIEGEL ONLINE

    Es ist lächerlich und zeugt von der Korruptheit der Justiz in jedem Land, dass die eigentlichen Kriminellen und Verbrecher der Bankenbetrugskrise und Finanzbetrugskrise immer noch frei herum laufen.

    Aber man kennt sich halt aus der Schule, vom Studium oder aus den Kreisen der "ehrenwerten und besseren" Gesellschaft.

    Alle wird scheinbar übel, was glauben sie, wie übel mir über so viel Korruption ist!
  3. #3

    Verantwortung den Verantwortlichen

    Hat vielleicht keine große Bedeutung noch eine weitere große Bank zu retten, aber darum geht es in dem Artikel auch gar nicht. Es geht viel mehr darum, dass die Verantwortlichen endlich auch mal zur Verantwortung gezogen werden und nicht mit einem "Ich hab von nichts gewusst" grinsend aus dem Gerichtssaal spazieren.
  4. #4

    Die Spitzenfunktionäre gehören in den Knast und danach in den persönlichen Bankrott

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer neue Enthüllungen belasten Barclays. Jetzt hat ein ehemaliger leitender Angestellter die Führungspraktiken bei der britischen Skandalbank beschrieben. Demnach kam es sogar zu körperlichen Drohungen - und das Top-Management muss wohl von Zinsmanipulationen gewusst haben.

    Barclays: Ex-Mitarbeiter berichtet von Atmosphäre der Angst - SPIEGEL ONLINE
    Solange die Spitzenfunktionäre davon ausgehen können, dass sie straffrei bleiben, werden wir wohl noch öfter davon hören.
  5. #5

    Die Ausreden werden zwar

    farbenfreundlicher, aber laufen wie immer auf das Fazit: "Ich bin entsetzt was 'die Anderen' da wieder gemacht haben". Die Führungspersonen im Bankensektor scheinen sich grundsätzlich darauf verständigt zu haben einfach sehr viel Geld für Nichts zu verdienen und kommen damit auch seit Jahrzehnten prima mit durch. Warum es für diesen Berufszweig überhaupt sowas wie eine Ausbildung gibt, ist inzwischen fragwürdig. Es würden doch einfach charakterliche Vorzüge wie Skrupellosigkeit völlig reichen. Fachwissen benötigt man scheinbar überhaupt nicht.
  6. #6

    wen wunderts?

    Ein ganzes Land, das seine Wirtschaft auf die Bankster Bande stützt wundert sich jetzt? Waren Bankster nicht schon immer das schlimmste Übel? Schon im Mittelalter und später um 1585 fuhren über 90 der 103 Venezianischen Banken an die Wand. Die Geschichte ist voller Bankenpleiten, warum jetzt bitte nicht? Sind unsere Politiker so erpressbar geworden, dass sie die notwendigen Pleiten verhindern?
  7. #7

    Zitat von Mueller-Luedenscheid Beitrag anzeigen
    Hauptsache wir retten die Banken, schließlich hängen unsere Sparkonten und Lebensversicherungen dran, m.a.W. jeder ist mit im Boot. So einfach ist das. Einfach : Unsere Einlagen dadurch "retten" dass wir sie nochmals "kaufen" bei denen die sie versemmelt haben.
    Warum? Man kann die Spareinlagen garantieren, ohne dass die Banken einen Heller sehen. Man muss dass nur wollen! Ganz einfach: Sparguthaben bis zu einer Obergrenze von x, z.b. 100.000,-, sind garantiert. Das denkt 90% der Bevölkerung voll ab und der Rest sind sowieso die, die uns das eingebrockt haben.
  8. #8

    Dieses System kommt mir irgendwie bekannt vor

    Zitat von Artikel
    Denn aufgrund der strengen Hierarchie hatten rangniedrigere Angestellte dem Bericht zufolge praktisch keinen Handlungsspielraum. Was sie taten und unterließen, war demnach Befehl von oben.
    Nur kann mich nicht genau erinnern woher kommt dieser Vergleich.

    "Wir haben nichts gewusst, wir haben nur die Befehle ausgeübt."

    Entschuldigung, blöder Vergleich, wir reden von der großen Freiheit auf paradiesischen grünen Inseln.
  9. #9

    Zitat von RobinB Beitrag anzeigen
    Warum? Man kann die Spareinlagen garantieren, ohne dass die Banken einen Heller sehen. Man muss dass nur wollen! Ganz einfach: Sparguthaben bis zu einer Obergrenze von x, z.b. 100.000,-, sind garantiert. Das denkt 90% der Bevölkerung voll ab und der Rest sind sowieso die, die uns das eingebrockt haben.
    Das ist falsch gedacht.

    Warum wollen Sie einen Sparplan zur Alterssicherung dem Bankrisiko aussetzen, eine Pensionszusage des Staates die auf der Finanzierung durch diese Sparpläne baut nicht?

    Sind Beamte bessere Menschen?

    Warum möchten Sie Rentenpunkte als schützenswert betrachten, Pensionsfonds der Versorgungswerke nicht?

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Sie nicht ganz zu Ende gedacht haben.


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